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Kirchengemeinde Speldorf

Lutherkirche und Gemeindezentrum

Bereits vor der Selbständigkeit der Gemeinde Speldorf und der Trennung von Broich im Jahre 1890 gab es die Kirche an der Duisburger Straße. Die Grundsteinlegung erfolgte im Jahre 1882, die Einweihung bereits ein Jahr später (im Lutherjahr).

Erst zwölf Jahre nach der Fertigstellung der Speldorfer Lutherkirche entstand der Kirchturm. Erst zwölf Jahre nach der Fertigstellung der Speldorfer Lutherkirche entstand der Kirchturm.

 Weil zur gleichen Zeit in Styrum die Immanuelkirche nach den Entwürfen von Baumeister Roßkothen aus Frankenberg gebaut wurde, wurden auch gleich für die Speldorfer Kirche jene Pläne übernommen. So entstand ein neugotisches, dreischiffiges Backsteingebäude mit Bruchsteinsockel, abgestuften Pfeilervorlagen und einer Apsis. Es ist 37 Meter lang, 17 Meter breit und 16 Meter hoch.
12 Jahre nach der Fertigstellung bekam die Kirche schließlich ihren 50 Meter hohen Turm, dessen Bauplan von Architekt Hütze aus Minden stammte. Optisch ist das Langhaus zwischen Turm und Apsis durch Giebel voneinander getrennt. Der rückwärtige Giebel ist am Firstpunkt mit einer Kreuzblume verziert. Als Dachform wurde ein Satteldach gewählt. Der Turm hatte ursprünglich eine Schieferschuppeneindeckung. Im Jahre 1962 wurde diese durch Kupferbahnen ersetzt und zusätzlich ein neues Kirchturmkreuz aufgestellt.  


 

Das erste Geläut - drei Bronzeglocken - wurde im Jahr 1915 beschlagnahmt. Es wurde neun Jahre später durch drei neue Gußstahlglocken ersetzt. Die 16 kleinen Fenster in den Seitenwänden, die im Jahre 1939 zugemauert wurden, sind seit 1983 wieder in alter Form geöffnet. Die fünf bleiverglasten Chorfenster mit gotischem Maßwerk wurden 1969 nach Entwürfen von H. Lilienthal aus Bremen ausgemalt.

Da die erste Orgel allmählich sehr reparaturanfällig wurde, entschied sich die Gemeinde im Jahre 1963 für ein neues Instrument, das die Kölner Orgelbaufirma Peters baute.


 

Küster Eckhard Schwarz Küster Eckhard Schwarz

1983 wurde während einer umfangreichen Restaurierung die ursprüngliche Ausmalung der hölzernen Kassettendecke freigelegt. Die alten Funde dienten als Vorlage für eine neue Bemalung. Die aus dem Jahre 1962 stammende Empore paßt sich der Gesamtgestaltung der Kirche an. Die Innenwände sind glatt verputzt und gestrichen. Die Holzbänke bieten Platz für 400 Besucher. Anläßlich des 100jährigen Bestehens erhielt die Kirche im Jahr 1983 ihren jetzigen Namen: Lutherkirche.

Seit 1984 steht der Kirchenbau unter Denkmalschutz.

 

05.03.2007

 



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