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Flüchtlingsreferat

"Den offenen Blick bewahren"

Neue Beraterin im Team des Flüchtlingsreferates ist Saskia Trittmann. Die Politikwissenschaftlerin folgt Dr. Juliane Rytz nach, die die Stelle gewechselt hat.

Saskia Trittmann Saskia Trittmann

Das Büro am Schildberg ist noch ziemlich neu für Saskia Trittmann und dennoch ist sie mit der Flüchtlingsarbeit schon vertraut, rund ein Jahr war sie als ehrenamtliche Alltagsbegleiterin für Flüchtlinge im Haus Jugendgroschen aktiv. Nun hat Saskia Trittmann eine hauptamtliche Tätigkeit als Flüchtlingsberaterin im Kirchenkreis übernommen. Damit komplettiert sie das Team des Flüchtlingsreferates, nachdem ihre Vorgängerin Dr. Juliane Rytz auf eine andere Stelle gewechselt war.

Und doch ist nun einiges anders. „In der Beratung geht es darum, jeden Fall genau anzuschauen, die Geschichte der Menschen zu hören und zu sortieren: Was ist für das Asylverfahren relevant und was nicht? Was können wir Behörden gegenüber belegen?“, schildert die 41-Jährige ihre Arbeit. „Etwas Sinnvolles tun“, das ist ihr ein Anliegen, gleich ob als Flüchtlingsberaterin oder zuvor im Ehrenamt. „Der Respekt für die hierher kommenden Menschen und ihre Biografie gebietet es einfach, genau hinzuschauen und unseren Teil dazu beizutragen, dass eine sorgfältige Einzelfallprüfung wirklich stattfindet. Auch wenn die Verfahren unserer Klienten nicht immer einfach verlaufen, und manche Türen bereits verschlossen sind, lassen sich oft noch Optionen ausfindig machen.“ Der Beraterin ist es wichtig, die Flüchtlinge möglichst gut zu informieren, damit sie eigenständig über ihren weiteren Weg entscheiden können, „Auch im Alltag übernehmen viele Geflüchtete Erledigungen gerne selber, wenn sie einmal wissen, wie man zum Beispiel einen Arztbesuch in die Wege leitet.“

Für die Politikwissenschaftlerin Trittmann gibt es an der neuen Arbeitsstelle  viel zu lernen, und das empfindet sie als persönlichen Gewinn. „Um in der Beratung weiterhelfen zu können, muss man viel über das Asylverfahren wissen,  über die rechtlichen Rahmenbedingungen und deren tagespolitische Umsetzung, aber auch über die Situation in den Herkunftsländern. Das macht meine Arbeit herausfordernd und sehr reich an Details, aber auch bereichernd für mich“, sagt Saskia Trittmann. Friedens- und Konfliktforschung war ein Arbeitsschwerpunkt in ihrem Studium und auch in nachfolgenden beruflichen Tätigkeiten. Und doch ist, na klar, jeder Fall in der Realität ganz individuell und ganz verschieden. „Immer die Offenheit behalten“, das hat sich die Flüchtlingsberaterin vorgenommen. „Schließlich kommen da ja nicht irgendwelche Fremden, sondern Frauen und Männer, Mütter, Väter, Kinder, Familien. Die bringen viele Themen mit, die uns in unseren Familien auch bewegen – aber auch ganz andere. Einige wollen schnell Deutsch lernen und Arbeit finden, bei anderen ist es nicht so einfach. Da hilft auch keine rosarote Brille.“

Im Dümptener Büro am Schildberg 3 (Telefon 77744384, E-Mail: trittmann@kirche-muelheim.de) arbeitet die 41-Jährige auf einer halben Stelle und bietet ab April – neben individuell vereinbarten Terminen – auch eine offene Sprechstunde, donnerstags 12.30 bis 14.30 Uhr, an.

 

 

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ala / 29.03.2017



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