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für den 24.06.2017

Gott, schweige doch nicht! Gott, bleib nicht so still und ruhig! Denn siehe, deine Feinde toben, und die dich hassen, erheben das Haupt.

Psalm 83,2-3

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Die Dachterrasse des Verlags VNR für die Deutsche Wirtschaft mit Blick über die Godesburg und bis hin zum Siebengebirge war der „ungewöhnliche Ort“, an dem Gottesdienst gefeiert wurde. Die Dachterrasse des Verlags VNR für die Deutsche Wirtschaft mit Blick über die Godesburg und bis hin zum Siebengebirge war der „ungewöhnliche Ort“, an dem Gottesdienst gefeiert wurde.

Gottesdienst an ungewöhnlichem Ort

Seltener Blick

Die sengende Sonne setzte den beiden Liturgen zu. Für die Predigt, die sie im ökumenischen Dialog hielten, wechselten Prädikant Karsten Matthis und Diakon Heribert Schmitz daher vom freistehenden Altar unter die Markisen, die den Teilnehmenden Platz boten. Vor Beginn hatte es Eis gegeben.

Die Freundlichkeit des Gastgebers wird den Teilnehmenden in Erinnerung bleiben. Die Freundlichkeit des Gastgebers wird den Teilnehmenden in Erinnerung bleiben.

Bei der Begrüßung luden die beiden Liturgen die rund 75 Besucherinnen und Besucher ein, sich auch während des Gottesdienstes am Getränketisch zu bedienen. Das Wetter wird in Erinnerung bleiben, die Freundlichkeit des Gastgebers ebenfalls, der Schauplatz auch, an dem einer der 95 Gottesdienste an besonderen Orten in der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR) stattfand: die Dachterrasse des früheren Bundeskriminalamtes in Bonn-Bad Godesberg. Das neunstöckige Gebäude überragt die Bebauung der früheren Diplomatenstadt. Es dient jetzt der Verlagsgruppe des EKiR-Landessynodalen Norman Rentrop als Bürohaus.

Die Beschäftigten packten mit an: Pressechefin Isabell Graf begrüßte zusammen mit Rentrop die Gäste, Azubi Julia Kelm hatte das Liederheft gestaltet, Geschäftsführer Helmut Graf stellte zusätzliche Stühle auf, damit jeder einen Schattenplatz bekam. Auch die beiden Liturgen hatten im Verlag gearbeitet: Matthis war früher Cheflektor, Schmitz hatte lange die Stammdaten des Unternehmens verwaltet.

Das Licht des Heiligen Geistes als Produktidee, als Vorschlag zur Verbesserung der Prozesse – Matthis schlug damit die Verbindung zwischen dem Unternehmen und dem Bibeltext aus Johannes 1, der vom Wort spricht, das im Anfang war, und dem Licht, das jeden Menschen erleuchtet, ihn Gott erkennen und Leben gelingen lässt.

Jesus wird zum Licht der Menschen

Am Anfang war das Wort - „wer könnte das besser verstehen als die Mitarbeiter eines Verlages“, sagte Matthis. „Damit wir Gott richtig verstehen, spricht er zu uns durch Jesus Christus“, ergänzte Schmitz. Überraschend und unerwartet oft werde Jesus zum Licht der Menschen.

Viele Gäste blieben nach dem Gottesdienst zu Gesprächen und Verabredungen, sahen sich die Verlagsprodukte an und freuten sich über Azubis und Praktikanten, die Getränke anboten. Sie genossen den seltenen Anblick auf der Terrasse von der nahen Godesburg bis ins Siebengebirge jenseits des Rheins - und nahmen wahr, wie grün ihre Stadt aus dieser Höhe wirkt.

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ekir.de / Wolfgang Thielmann, Fotos Meike Böschemeyer / 22.06.2017



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