Gottesdienste

Jeden Sonntag und an vielen anderen Tagen wird in den Gemeinden Gottesdienst gefeiert. Die nächsten Termine finden Sie hier.

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Losung

für den 22.05.2019

Das ist der HERR, auf den wir hofften; lasst uns jubeln und fröhlich sein über sein Heil.

Jesaja 25,9

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Service

70 Jahre Grundgesetz

Warum Religionsfreiheit wichtig ist

Die Bonner Tage der Demokratie feiern das 70-jährige Bestehen des Grundgesetzes. „Die Zukunft der Demokratie hängt davon ab, dass Menschen sich aktiv beteiligen, dass sie sich einmischen und etwas für den Zusammenhalt der Gesellschaft tun“, sagt Präses Manfred Rekowski im Video-Statement.

Thema der Kirchen bei den Bonner Tagen der Demokratie ist die Religionsfreiheit. In der Kreuzkirche am Kaiserplatz (Bonn-Zentrum) diskutieren am Sonntag, 19. Mai, ab 11.30 Uhr Islamwissenschaftlerin Lamya Kaddor, Publizist Michel Friedman, die Vorsitzende der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland, Irmgard Schwaetzer, und der katholische Moraltheologe Eberhard Schockenhoff. Unter dem Motto „Freiheit.Glauben.Grundgesetz“ geht es um Anspruch, Wirklichkeit und Konflikte der Religionsfreiheit in Deutschland, erklärt Pfarrer Martin Engels, Leiter des mitveranstaltenden Evangelischen Forums Bonn.

Der Sonntag beginnt mit einem Festgottesdienst um 10 Uhr in der Kreuzkirche, in dem Präses Manfred Rekowski predigt. Mit Blick auf die Gedenkveranstaltungen anlässlich 70 Jahren Grundgesetz unterstreicht der Leitende Geistliche das kritische Potenzial der Kirche für Staat und Gesellschaft: „Wenn es um die im Grundgesetz verbriefte unverletzliche Würde des Menschen geht - in der Sprache der Kirche: die Ebenbildlichkeit Gottes -, darf Kirche nicht schweigen.“ Es sei die gesellschaftliche Aufgabe von Kirche, Gewählte und Wahlberechtigte an ihre Verantwortung für die Einhaltung der Menschenrechte zu erinnern. Weil sich Kirche allein Jesus Christus, dem Herrn der Kirche, verantwortlich wisse, werde sich eine kritikfähige Kirche auch niemals dem Zeitgeist gemein machen oder politischen Lagern nach dem Munde reden. „Sie ist dankbar dafür, dass sie in Deutschland Verhältnisse kritisieren darf, ohne negative Konsequenzen befürchten zu müssen“, so Rekowski.

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ekir.de / 18.05.2019



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