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Losung

für den 25.03.2019

Dein Volk spricht: »Der HERR handelt nicht recht«, während doch sie nicht recht handeln.

Hesekiel 33,17

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'Stellare Verbindungen' (Aussschnitt) von Christoph Dahlhausen - das Werk ist Teil der Wanderausstellung 'und ... Licht', die derzeit in Trier zu sehen ist. "Stellare Verbindungen" (Ausschnitt) von Christoph Dahlhausen - das Werk ist Teil der Wanderausstellung "und ... Licht", die derzeit in Trier zu sehen ist.

Bildende Kunst

Neue Perspektiven

Moderne Lichtkunst im Ambiente der Antike: Die Wanderausstellung "und ... Licht" ist in zweiter Station in der Konstantin-Basilika in Trier zu sehen. Die Werke von sieben Künstlerinnen und Künstlern, zunächst in Saarbrücken ausgestellt, werden nun bis 3. Mai in der heutigen evangelischen Kirche im Zentrum Triers gezeigt.

„Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es ward Licht“, heißt es in der Bibel im ersten Buch Mose. Die Wanderausstellung "und ... Licht" der Evangelischen Kirche im Rheinland greift einen zentralen biblischen Begriff auf. Gezeigt werden aktuelle Werke von Künstlerinnen und Künstlern, die sich im Alter, Geschlecht und ihrer Herkunft unterscheiden. Sie bringen vielfältige Perspektiven ein.

Die neun Kunstwerke treten bei den sieben Ausstellungsstationen jeweils neu in Beziehung zur Architektur der Kirchen und Räume, in denen sie ausgestellt sind, sowie zu den dort herrschenden Lichtverhältnissen. Nach der Saarbrücker Johanneskirche nun also die Trierer Basilika: Dort finden sich die Werke im einstigen Thronsaal des römischen Kaisers Konstantin () wieder. Die Halle ist so groß, dass ein 7-Sekunden-Nachhall auf die große Orgel antwortet.

Immer angefochten

„Die Kunstwerke geben eine Ahnung davon, dass Licht immer ein kostbares Gut ist, dass es auch verschwinden kann“, erläutert Dr. Frank Vogelsang, Mitglied im Beirat der Wanderausstellung und Direktor der Evangelischen Akademie im Rheinland. Das sei beispielsweise der Fall, „wenn dunkle Mächte die Lichtregie übernehmen und statt einer offenen Kommunikation Fake News vorziehen“. Licht erscheine in den Kunstwerken der Ausstellung immer angefochten.

Die Künstlerinnen und Künstler haben unterschiedliche Zugänge gewählt: Das Werk „Spiritus Sanctus“ der niederländischen Künstlerin Diana Ramaekers zeigt drei aus flachem Glas angedeutete Wasserlachen, die Licht bläulich und – je nach Perspektive – regenbogenfarben reflektieren. Vermittelt werden Vorstellungen davon, was der Heilige Geist sein könnte: eine Inspirationsquelle und schöpferische Kraft.

Aufsteigende Schatten

Das Künstlerduo Siegfried Krüger und Simone Prothmann zeigt die Videoinstallation „falling lights and rising shadows“ („Sinkende Lichter und aufsteigende Schatten“), bei der filmische Sequenzen in Endlosschleife an Wände projiziert werden. Die hellen und dunklen Formationen lassen vielfältige Assoziationen zu: Schatten wandern, steigen auf, verschwinden und machen Platz für Lichtstrahlen, die sich im bewegenden Wasser brechen und auffächern.

Der Bonner Künstler Christoph Dahlhausen ist mit zwei Werken vertreten. Die Installation „Shine on …“ („Leuchte weiter …“) besteht aus Verstrebungen von Baugerüsten und blauen Leuchtstoffröhren. Sie rahmen Eintrittspforten in eine Welt des Sakralen oder aus ihr hinaus.

Projektionen im Blick

Das zweite Werk von Dahlhausen trägt den Titel „Stellare Verbindungen“. Es besteht aus Fotofiltern und bunten Fotolinsen, die auf einer Aluminiumscheibe befestigt sind. Ein Lichtprojektor strahlt die sich langsam drehende Scheibe an und wirft farbiges Licht in sich verändernden Konstellationen auf Wände und Raumelemente – ein möglicher Hinweis auf Projektion in Religion und Psychologie.

Das Künstlerduo Ursula Molitor und Vladimir Kuzmin steuert vier Kunstwerke bei: Das Objekt „2+1“ besteht aus drei Leuchtringen, die wie Bullaugen aus Betonwänden lugen. Die Leuchtringe verweisen auf die göttliche Dreifaltigkeit. Bei der Installation „Welle“ ist eine Leuchtstoffröhre in eine Rahmenkonstruktion aus Aluminium gearbeitet. Eine meditative Anmutung geht von dem Objekt aus.

Aus einer anderen Sphäre

Das Werk „m&k-Licht-2000“ des Künstlerduos besteht aus einer Stele, auf deren oberen Ende feiner Sand auf einer Leuchtstoffröhre verstreut ist. Besucherinnen und Besucher können Botschaften in den Sand schreiben – ein partizipatorisches Element. Und die Installation „Lichtzeit“ zeigt den Titel des Werkes als Schriftzug mit einer geschwungen Leuchtstoffröhre, die über einem Untergrund aus Filz platziert ist.

Der Künstler Konstantinos Angelos Gavrias hat mit seinem Werk „aeon“ ein Selbstporträt angefertigt. Aus der Ferne sieht es aus wie eine mattweiße Fläche. Erst aus der Nähe, einem bestimmten Blickwinkel und unter einem besonderen Lichteinfall treten die Umrisse eines Mannes hervor, der die Betrachterin bzw. den Betrachter aus einer anderen Sphäre anzuschauen scheint. Als falle er aus dem Rahmen und trete vom Jenseits in die diesseitige Welt ein.

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ekir.de / tb, neu, Foto ekkt / 24.03.2019



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