Gottesdienste

Jeden Sonntag und an vielen anderen Tagen wird in den Gemeinden Gottesdienst gefeiert. Die nächsten Termine finden Sie hier.

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Samstag, 16. Februar, 14.00 Uhr
Kunterbunter Kindertrödel in Dümpten
Gemeindezentrum an der Oberheidstraße
Sonntag, 17. Februar, 17.00 Uhr
Stunde der Kirchenmusik in Dümpten
Matthäuskirche
Sonntag, 17. Februar, 18.00 Uhr
Tersteegen meets Jazz
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Losung

für den 16.02.2019

Lobt den HERRN, alle Völker! Rühmt ihn, ihr Nationen alle!

Psalm 117,1

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Service

Blauköpp Alaaf! Am kommenden Samstag hat die Prots-Sitzung 2019 Premiere, die protestantische Kölner Narrensitzung. So lustig können auch schon Probenfotos aussehen: Am kommenden Samstag hat die Prot's-Sitzung 2019 Premiere, die protestantische Kölner Narrensitzung.

Prot's-Sitzung 2019 in Köln

Premiere in der Südstadt

"Blauköpp Alaaf! Prot's Sitzung Alaaf! Kartäuserkirche Alaaf!" In diesem Jahr gibt es wieder eine protestantische Karnevalssitzung in Köln, die Prot's-Sitzung. Zum ersten Mal findet sie in einer historischen Kirche statt: in der Kartäuserkirche in der Südstadt. Die beste Nachricht: Es gibt noch Tickets!

Vor 22 Jahren war es soweit: Evangelische Kölnerinnen und Kölner stürmten den Karneval. Die Historie der Prot‘s-Sitzung mit Kabarett, Kölsch und Nudelsalat begann in der evangelischen Auferstehungskirche im Stadtteil Bocklemünd. In jüngerer Zeit kam ein Umzug ins Diakoniewerk Michaelshoven. Von der Peripherie ins Epizentrum des rheinischen Frohsinns: nun also die Ankunft in der Südstadt.

Schon in wenigen Tagen wird in dem evangelischen Gotteshaus mit der katholischen Ordensvergangenheit gefeiert. „Blauköpp“, um das noch kurz zu erwähnen, ist der heute selbstbewusst benutzte Name für die, die nicht katholisch sind. Im Karnevalslied dazu, sozusagen der Hymne der Prot's-Sitzung, heißt es: „Ich ben 'ne kölsche Protestant un maach Rabatz. Ich ben 'ne Blaukopp und sing Ajuja.“

Das muss sitzen

Programmatisch singt das 25-köpfige Prot’s-Ensemble in diesem Jahr: „Wir sind sehr tolerant hier in Colonia“: Sogar das Düsseldorfer Alt-Bier wird eine Rolle spielen. Stundenlang wird geprobt, die Stimmung im Ensemble ist gut und engagiert. Obwohl vom Regietisch strenge Anweisungen kommen: „Das muss sitzen, das ist der erste Teil in der zweiten Halbzeit, wir fangen noch einmal an.“

Lutz Weber und Sabine Nurtsch in der Regie beobachten jeden Schritt auf der Bühne. Alles wird detailliert überlegt. „Ihr steht einfach noch zu weit außen“, der nächste Tipp kommt schnell. Und dann diese Ansage: „Ich möchte richtig dramatische Momente erleben.“

Fernab von Perfektionismus

Die Technik wird ebenfalls ausprobiert. „Ich höre die Anweisungen auf der Bühne nicht, das ist einfach hinderlich“, kommt es aus den Reihen der Darsteller. Auch das wird gelöst – schließlich ist diese Generalprobe der geeignete Moment, noch einmal alles zu überprüfen.

„Wir sind fernab von Perfektionismus. Und das ist auch gut so“, erläutert Pfarrer Mathias Bonhoeffer. Er ist evangelischer Pfarrer der Kölner Kartäuserkirche. In diesem Jahr spielt er nicht auf der Bühne, sondern im Hintergrund eine wichtige Rolle.

In den Kirchenbänken

Eine alte Kirche, kein modernes Gemeindezentrum: „Wir mussten ein richtiges Konzept für die Sache ausarbeiten. Zum Beispiel haben wir hier ja keinen Saal, die Gäste sitzen nicht an klassischen Tischen, sondern in Kirchenbänken.“ Bis zur Premiere am 16. Februar wird es dafür eine besondere Lösung geben.

Dorothee Schaper, Pfarrerin und Mitglied im Prot's-Präsidium: „Wir wollten gerne zurück in eine Gemeinde und sind froh, dass wir hier agieren können." Nicht nur auf der Bühne: Mehr als hundert ehrenamtliche Helferinnen und Helfer werden aktiv sein, damit die Sitzung in gewohnter Manier stattfinden kann.

Aber bitte mit Piepton

Mehr als drei Stunden Programm haben die jecken Blauköppe zusammengestellt. Es geht natürlich um kirchliche, aber auch um politische und gesellschaftliche Themen. Zwischen bayerischer Grantelei und lateinamerikanischer Geschwätzigkeit: Es wird eine Nummer mit der „Papst-WG“ geben.

Natürlich spielt die Nachbarstadt Düsseldorf eine große Rolle. Thema ist außerdem der Gottesdienst in Zeiten von Datenschutz: Gefeiert wird eine DSGVO-konforme Trauung. Der recht häufig erklingende Piepton zum Übertönen der Namen von Braut und Bräutigam – stört fast gar nicht.

HINWEISE Premiere in der Kartäuserkirche, Kartäusergasse 7B, ist am Samstag, 16. Februar, 19.30 Uhr. Die weiteren Termine: Sonntag, 17. Februar, 18 Uhr; Freitag, 22. Februar, 19.30 Uhr; Samstag, 23. Februar, 19.30 Uhr. Die letzte Aufführung gibt es am Sonntag, 24.Februar, 18 Uhr. Einlass ist jeweils eine Stunde vor Beginn. Die Karten kosten 23,40 Euro und sind über KölnTicket sowie in der Evangelischen Informationsstelle (Café Stanton, Antoniterkirche) erhältlich. Der Erlös fließt in die Jugendarbeit der Evangelischen Gemeinde Köln.

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ekir.de / kirche-koeln.de, epd, neu / 13.02.2019



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