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Sonntag, 17. September, 00.00 Uhr
#Here I stand – Martin Luther, die Reformation und die Folgen
Petrikirche
Donnerstag, 19. Oktober, 15.00 Uhr
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Donnerstag, 19. Oktober, 19.30 Uhr
Lesung Wolfgang Hausmann: "...und nicht nur Martin Luther!"
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Losung

für den 19.10.2017

HERR, wie sind deine Werke so groß! Deine Gedanken sind sehr tief.

Psalm 92,6

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Service

Klimapilgern Viele Christinnen und Christen engagieren sich als Klimapilger für die Umwelt.

Bonn

„Geht doch weiter!“ für den Klimaschutz

Bonn ist vom 6. bis 17. November Tagungsort der 23. Weltklimakonferenz. Ein ökumenisches Bündnis wirbt deshalb in der Bundesstadt während des Treffens in Gottesdiensten und anderen Veranstaltungen für Klimaschutz und -gerechtigkeit. Am 18. Oktober startet außerdem der 2. Klimapilgerweg mit dem Ziel Bonn.

„Wir wollen mit dem Pilgerweg und den anderen Veranstaltungen in Bonn ein Zeichen setzen“, sagt der Umweltreferent der Evangelischen Kirche im Rheinland, Richard Brand. Es gehe darum zu informieren, zu sensibilisieren und zu mobilisieren. Es solle deutlich werden, dass Klimaschutz ein existenzielles Anliegen sei. Dafür wolle man sich ökumenisch stark machen.

Große Herausforderungen bei Treibgas-Emissionen

Zum Bündnis gehören neben der rheinischen Kirche unter anderem Brot für die Welt, der Bund der Deutschen Katholischen Jugend, die Evangelische Friedenskirche Bonn und das Katholische Stadtdekanat Bonn. Die drastische Verringerung der Treibhausgas-Emissionen weltweit wird laut Bündnis entscheidend sein für das zukünftige Leben der Menschen auf dieser Erde. Die Herausforderungen, die es dafür in wirtschaftlichen, industriellen und gesellschaftlichen Feldern zu bewältigen gelte, seien aber groß.

Zum Klimapilgerweg gehören ökumenische Andachten sowie der Besuch von Punkten, an denen die Gefährdung der Schöpfung deutlich zu Tage tritt. Im Herbst 2015 fand der 1. Ökumenische Pilgerweg für Klimagerechtigkeit unter dem Motto „Geht doch“ statt und führte von Flensburg zur Weltklimakonferenz in Paris. Dieses Mal lautet das Motto „Geht doch weiter!“.

Demonstration „Klima schützen – Kohle stoppen“

Eine Teilnahme am Weg von Eisenach ins Rheinland ist nur noch möglich, wenn die Übernachtung an den Etappenzielen in Eigeninitiative sichergestellt wird. Alle vorgebuchten Schlafplätze sind ausgebucht. „Für die Schlussetappe von Hennef nach Bonn sind aber weiter Tagespilger willkommen“, betont Brand. Start ist am Freitag, 3. November, 9 Uhr an der Christuskirche in Hennef. Der Tagesweg beträgt 22 Kilometer.

Während der Weltklimakonferenz wird täglich zu ökumenischen Gebeten und Gottesdiensten eingeladen. In Seminaren, Workshops und Treffen sind Ursachen und Folgen des Klimawandels und Strategien dagegen in einer globalisierten Welt sowie Klimagerechtigkeit Thema. Beteiligt sind Expertinnen und Experten von kirchlichen Werken und Instituten.

Als Mitglied der Klima-Allianz-Deutschland ruft die Evangelische Kirche im Rheinland auch zur Demonstration mit der Forderung „Klima schützen – Kohle stoppen“ für  Samstag, 4. November, ab 12 Uhr auf dem Münsterplatz in Bonn auf. Die Initiatoren treten für einen schnellen und sozialverträglichen Kohleausstieg und eine entschlossene und gerechte Klimapolitik ein.

„Missa Gaia“ inspiriert von Franz von Assisi

Zu den weiteren Highlights bei den Veranstaltungen in Bonn gehören Aufführungen von „Missa Gaia“ am Montag und Freitag, 6. und 10. November, 19.30 Uhr in der Kirche Sankt Winfried. Es handelt sich um ein Konzert mit Chor und Band sowie multimedialen Effekten unter Leitung von Hubert Arnold. Es ist inspiriert durch den Sonnengesang Franz von Assisis.

Komponist Paul Winter hat musikalische Elemente von den Gregorianischen Gesängen bis zu modernem Gospel aufgenommen. Die Feier der Schöpfung wird nicht nur durch menschliche Stimmen, sondern auch durch Wolfsgeheul und Walgesänge ausgedrückt.

Die 23. Weltklimakonferenz findet unter der Präsidentschaft der Fidschi-Inseln in Bonn am Hauptsitz des Klimasekretariats der Vereinten Nationen statt. Erwartet werden Vertreterinnen und Vertreter von Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Industrie sowie von Städten und anderen Kommunen aus der ganzen Welt. Die Veranstalter rechnen mit etwa 20.000 Teilnehmenden.

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ekir.de / rtm / Foto: Schons / 17.10.2017



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