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für den 10.12.2016

Siehe, es kommt die Zeit, spricht der HERR, dass ich dem David einen gerechten Spross erwecken will. Der soll ein König sein, der wohl regieren und Recht und Gerechtigkeit im Lande üben wird.

Jeremia 23,5

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Mülheimer initiative für Toleranz

Flagge zeigen - zu Flüchtlingen stehen

Zu einem Solidaritätsfest für die BewohnerInnen des Flüchtlingsheimes an der Eltener Straße rufen die MIT und mit ihr der Kirchenkreis An der Ruhr auf. Anlass ist eine Kundgebung der rechtspopulistischen Gruppe proNRW.  - Bitte Anfahrtshinweise beachten! -

„Flagge zeigen! – Zu Flüchtlingen stehen“ unter diesem Motto lädt die Mülheimer Initiative für Toleranz (MIT) und mit ihr der Evangelische Kirchenkreis An der Ruhr zu einem Solidaritätsfest an der Flüchtlingsunterkunft Eltener Straße in Mülheim-Speldorf ein. Anlass ist die angekündigte Kundgebung der rechtspopulistischen Gruppierung „proNRW“ zu ihrer so genannten „Volksinitiative gegen Asylmissbrauch“ am Montag, 11. März. Das Solidaritätsfest für die Bewohner mit Livemusik, Reden, Gesprächen, Essen, Trinken findet von 14 bis 17 Uhr statt. „Gemeinsam sollten wir deutlich machen, dass es in Mülheim Menschen gibt, die den Flüchtlingen zur Seite stehen. Bitte kommen Sie zu dem Solidaritätsfest und bringen Sie Familie, Nachbarn und Bekannte mit!“, ruft Superintendent Hitzbleck zur Teilnahme auf.

In der Flüchtlingsunterkunft an der Eltener Straße leben Familien aus Afghanistan, dem Irak, Syrien, Roma aus Serbien, Armenien, Tschetschenien und Sri Lanka. Viele von ihnen kennt Annette Faßbender, Flüchtlingsreferentin des Ev. Kirchenkreises An der Ruhr, aus ihrer Beratungsarbeit. In der Unterkunft der Eltener Straße sind die Reaktionen der Bewohner auf die angekündigte proNRW-Aktion recht unterschiedlich. Annette Faßbender: „Ich erlebe politisch denkende Kurden aus Syrien, die diskutieren wollen; aber auch Frauen, die Angst um ihre Kinder haben und mich fragen, ob sie diese für den Tag lieber bei Freunden unterbringen sollen. Für alle von ihnen ist es wichtig zu erleben, dass sie am 11. März nicht alleine sind.“

Hinweis zur Anfahrt:

Die Polizei macht darauf aufmerksam, dass es nur einen Zuweg zum Veranstaltungsort geben wird, nämlich über die Duisburger Straße (siehe Skizze). Es empfiehlt sich, Ausweispapiere bei sich zu haben.

 

 

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ala / 28.02.2013



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