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Notfallseelsorge

Zehn Jahre "Erste Hilfe für die Seele"

Seit zehn Jahren ist die Notfallseelsorge im Kirchenkreis An der Ruhr nun täglich einsatzbereit. Um das zehnjärige Bestehen zu feiern, lädt die Notfallseelsorge am 23. August zu einem Gottesdienst in die Johanniskirche ein.

Immer einsatzbereit: die Ausrüstung der Notfalseelsorgerinnen und -seelsorger. LupeImmer einsatzbereit: die Ausrüstung der Notfalseelsorgerinnen und -seelsorger.

24 Stunden am Tag und 365 Tage im Jahr ist die Notfallseelsorge im Kirchenkreis An der Ruhr einsatzbereit und das seit nunmehr zehn Jahren. Getragen wird sie von 25 Pfarrerinnen und Pfarrern aus Mülheim, die sich für diese Aufgabe speziell fortgebildet haben und im Wechsel die Rufbereitschaft übernehmen. Die Notfallseelsorger kommen, wenn Menschen nach einem plötzlichen Verlust, etwa bei einem Unfall, Beistand brauchen. Sie werden oft gerufen, wenn eine Todesnachricht überbracht werden muss und sie sind auch Seelsorger für die Einsatzkräfte von Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei.

Um gemeinsam Rückschau auf die geleistete Arbeit zu halten, lädt die Notfallseelsorge im Kirchenkreis An der Ruhr zu einem Gottesdienst anlässlich ihres zehnjährigen Bestehens ein. Er findet am Samstag, 23. August, um 15 Uhr in der Evangelischen Johanniskirche an der Aktienstraße statt.

 

 

Notfallseelsorge ist Teamarbeit: (v.l.) Superintendent H.Hitzbleck, Polizeihauptkommissar H. Matulla, Pastor G. Möller, Pastorin C. Geese, B. Klein (Leiter der Berufsfeuerwehr MH) und H.-J. Hüßelbeck (stellv. Gesamteinsatzleiter DRK) LupeNotfallseelsorge ist Teamarbeit: (v.l.) Superintendent H.Hitzbleck, Polizeihauptkommissar H. Matulla, Pastor G. Möller, Pastorin C. Geese, B. Klein (Leiter der Berufsfeuerwehr MH) und H.-J. Hüßelbeck (stellv. Gesamteinsatzleiter DRK)

Im Notfallseelsorge-Alltag laufen bei Pastor Guido Möller die Fäden zusammen. Er koordiniert die Schichtpläne und die Zusammenarbeit mit Feuerwehr und Rettungsdienst, er organisiert Seminare für Neueinsteiger und Supervisionen für alle, die im Einsatz sind. Zum zehnjährigen Bestehen zieht Guido Möller eine positive Bilanz. "Auch wenn die Anlässe, zu denen wir gerufen werden, traurig oder dramatisch sind, können wir doch bei rund 80 Einsätzen im Jahr helfen. Wir sind für Menschen in akuten Notsituationen da und bleiben bei Ihnen, solange sie uns brauchen."

Damit die Logistik der Notfallseelsorge funktioniert, greifen viele Räder ineinander: Die Pfarrerinnen und Pfarrer übernehmen für die Dauer ihrer Rufbereitschaft das Notfallhandy und eine stets gepackte Einsatztasche. Eine Bibel und Abendmahlsgeschirr sind ebenso enthalten wie Adressen von Hilfsangeboten in Mülheim und auch Zigaretten und Kaugummi. Wenn ein Notfallseelsorger angefordert wird, bringt ihn der Fahrdienst des Roten Kreuzes zum Einsatzort. Im Hintergrunddienst drei Pfarrer stets erreichbar, falls zusätzliche Seelsorger angefordert werden müssen. 

 

 

Notfallseelsorger Pastor Guido Möller im Einsatz. LupeNotfallseelsorger Pastor Guido Möller im Einsatz.

Gegründet wurde die Mülheimer Notfallseelsorge 1998 von Pfarrerin Claudia Geese. Seitdem sind die Aufgabenbereiche stets gewachsen. "Seit 2001 haben wir zum Beispiel ein städteübergreifendes Nachbereitungsteam", erklärt Guido Möller. "Gemeinsam mit Notfallseelsorgern aus Wuppertal, Duisburg, Essen und Mülheim sowie Rettungskräften, Feuerwehr und Polizei bieten wir zum Beispiel Hilfen an für traumatisierte Einsatzkräfte bei Unfällen." Die Institution Notfallseelsorge ist mittlerweile stadtbekannt und dadurch gut vernetzt, so sind wir etwa auch in den ,Notfallplan Schule` eingebunden, um auch bei Unglücken in diesem Bereich einsatzbereit zu sein", berichtet Pastor Guido Möller.

Weitere Informationen über die Arbeit der Notfallseelsorge finden Sie hier.

 

 

ala / 19.08.2008

 



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