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für den 22.10.2017

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Flüchtlingsreferat

Angekommen - Angenommen

Zur Begegnung mit Geflüchteten aus Syrien, Eritrea und Afghanistan lädt die Veranstaltungsreihe "Angekommen - Angenommen" der Mülheimer Initiative für Toleranz (MIT) mit der evangelischen und der katholischen Kirche ein.

„Angekommen - Angenommen“, heißt es an drei Abenden, an denen Interessierte mehr über die persönliche Geschichte von Geflüchteten erfahren. An jedem der drei Veranstaltungsabende (jeweils mittwochs, 19 Uhr, am 4. und 18. Oktober sowie 8. November) gibt es zunächst Basisinformationen zu einem Herkunftsland und im Anschluss daran ein Podiumsgespräch mit Geflüchteten, die schildern, wie sich die Situation in ihrer Heimat auf ihr persönliches Leben ausgewirkt hat. Dazu gibt es Gelegenheit zu Begegnung und Gespräch bei einem landestypischen Imbiss. Schirmherr der Veranstaltung ist der Sozialdezernent der Stadt Mülheim, Ulrich Ernst.

„Ein intensiver Kontakt auf Augenhöhe ist das beste Mittel gegen Vorurteile und Fremdenangst. Damit beide Seiten sich aufeinander einlassen können, müssen sie sich begegnen und erfahren, was der andere erlebt hat und wie er sich seine Zukunft denkt, denn fremd ist nur, wen man nicht kennt. Wir wollen mit unseren Veranstaltungen ein solches Angebot zum Kennenlernen machen“ schildert Inamaria Wronka, Sprecherin der M.I.T., die Intention des Angebots. Deshalb stehen bei der Veranstaltungsreihe im Herbst die Berichte von Geflüchteten im Mittelpunkt.

Neben dem Kriegsschauplatz Syrien rückt die Veranstaltungsreihe „Angekommen – Angenommen“ auch Eritrea in den Blick. Einheimische sind dort mit Willkürherrschaft und teilweise unbefristetem Militär- und Nationaldienst konfrontiert. Unabhängige ausländische Beobachter erhalten kaum Zugang. Eine legale Ausreisemöglichkeit gibt es für die meisten Eritreer nicht. Visa werden für Männer unter 54 Jahren und Frauen unter 47 Jahren in der Regel nicht erteilt. Das dritte Land, aus dem Geflüchtete berichten werden, ist Afghanistan. Die Sicherheitslage dort hat sich im vergangenen Jahr erheblich verschlechtert. Die Fernsehbilder von Bombenattentaten auch auf die deutsche Botschaft waren in allen Nachrichtensendungen zu sehen. „Von der gefährlicheren Lage sind auch viele Zivilisten betroffen. Das berichten die Menschen, die zu uns in die Beratung kommen“, sagt Annette Faßbender, Flüchtlingsreferentin des Kirchenkreises. „Für uns als Kirche ist es eine Frage der Haltung, den Blick auch auf die Not der anderen zu richten und unsere Möglichkeiten einzubringen, wenn Hilfe gefragt ist.“

„Niemand setzt leichtfertig seine Existenz ins seinem Heimatland aus Spiel. Wer nach Deutschland flieht und um Asyl sucht, kämpft um sein Überleben. Daher ist es wichtig, sich auch mit den Situationen der geflüchteten Menschen in ihren Herkunftsländern auseinander zu setzen“, betont Martina Pattberg, Vorstand der Caritas Mülheim. „Unsere Veranstaltungsreihe bietet auch die Möglichkeit zur persönlichen Begegnung zwischen verschiedenen Kulturen und Nationalitäten. Dies ist für die katholische Kirche und die Caritas ein wichtiger Aspekt gelingender Integration. So können Hemmschwellen auf beiden Seiten abgebaut und Ängste überwunden werden.“

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen zu den Veranstaltungen. Der Eintritt ist frei.Die Veranstaltung wird gefördert durch das Projekt „Komm-An NRW“ aus Mitteln des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen.
 

Die Termine:

  • Mittwoch, 4. Oktober, 19 Uhr, Haus der Ev. Kirche / Altenhof (Eingang über den Innenhof Althofstraße 9),
    mit Informationen über Syrien - Auftaktveranstaltung mit dem Schirmherrn Ulrich Ernst, Stadtdechant Michael Janßen (Katholische Kirche Mülheim an der Ruhr) und Assessorin Dagmar Tietsch-Lipski (Evangelischer Kirchenkreis An der Ruhr)
  • Mittwoch, 18. Oktober, 19 Uhr, Ev. Gemeindezentrum Albertstraße 86, Mülheim-Styrum,
    mit Informationen zu Eritrea
  • Mittwoch, 8. November, 19 Uhr, Kloster Saarn, Klosterstraße 53,
    mit Informationen zu Afghanistan

Für eine Kinderbetreuung während der Veranstaltungen ist gesorgt.

 

 

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ala / 24.08.2017



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