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für den 18.06.2018

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Service

Ökumenische Trauerbegleitung

Der Trauer einen Platz im Alltag geben

Vielfältige Angebote für Trauernde macht die Ökumenische Trauerbegleitung links der Ruhr. Wer einen lieben Menschen verloren hat, kann in offenen Treffs, regelmäßigen Gruppen oder auch bei Kreativangeboten andere treffen, denen es ähnlich geht.

Archivbild Aubergfriedhof Archivbild Aubergfriedhof

Trauernde haben es oft nicht leicht im Alltag einen Platz für ihre Bedürfnisse zu finden. Mit einem neuen Programm möchte die Ökumenische Trauerbegleitung links der Ruhr Menschen, die einen anderen verloren haben, entgegenkommen. Das gemeinsame Programm umfasst vielfältige Angebote und Anknüpfungspunkte von offenen Treffs über regelmäßige Gruppen bis hin zu kreativen Angeboten wie „Trauer trifft Kunst“.

„Trauernde bekommen Rückhalt, lernen Menschen kennen, denen es genauso geht wie ihnen und erfahren, dass Trauer kein Makel ist“, sagt Diakon Martin Bader von der Pfarrei St. Maria Himmelfahrt. Die katholischen Partner kooperieren in der Trauerbegleitung links der Ruhr mit der Evangelischen Kirchengemeinde Broich-Saarn sowie der Evangelischen und der Katholischen Familienbildungsstätte. Das ökumenische Team links der Ruhr ist multiprofessionell aufgestellt. „Es sind längst nicht nur die Pfarrer, die die Trauerarbeit hier tragen“, betont Christoph Pfeiffer, selber Theologe. In der Ökumenischen Trauerbegleitung arbeiten speziell ausgebildete und zertifizierte ehrenamtliche Trauerbegleiter ebenso mit wie eine Gemeindereferentin und Fachleute aus verwandten Berufsfeldern. Einen Ersatz für psychotherapeutische Behandlung können und wollen die Veranstalter jedoch nicht bieten. Bei Bedarf wird an entsprechende Stellen verwiesen.

„Wir erleben oft, dass Trauernden andere Menschen fehlen, mit denen sie besprechen können, was sie bewegt. Trauerrituale, die früher üblich waren, sind heute nicht mehr so gebräuchlich, und dennoch braucht die Trauer ihren Platz“, berichtet Pfarrer Christoph Pfeiffer von der Ev. Kirchengemeinde-Broich-Saarn. Hier setzt die ökumenische Trauerbegleitung links der Ruhr mit ihren Angeboten an.

 

Zum offenen Trauercafé (zweiter und letzter Montag im Monat, Ev. Gemeindehaus Holunderstraße), ist jede und jeder auch ohne Anmeldung willkommen. Die Termine können einzeln oder in Folge wahrgenommen werden. Die Treffen finden von 17 bis 18.30 Uhr statt und werden von Pfarrer Pfeiffer und Andela Canzler-Hiegemann, Heilpraktikerin für Psychotherapie, begleitet (zweiter Montag im Monat). Am jeweils letzten Montag im Monat begleiten Delia Blömer (Kontakt: 01631460912) und Bernd Heßeler (Telefon 30168935) die Treffen. „Das offene Trauercafé ist bewusst niedrigschwellig gestaltet“, erläutert Pfarrer Pfeiffer, „Man kann auch einfach nur schweigend dabei sein und zuhören.“

Eine weitere offene Gruppe ist die Erst-Trauerbegleitung „Leben mit dem Verlust“ von Psychotherapeutin Dr. Britta Dickhoff-Quijs im Kloster Saarn. Die nächsten Treffen sind am Montag, 4. Juni und Montag, 3. September, 10 bis 11.30 Uhr, im Kloster Saarn. Die Teilnahme kostet jeweils sieben Euro.

Wer sich einer Gruppe anschließen möchte, die für einige Zeit zusammen bleibt, kann sich zum Trauercafé am Vormittag oder bei der Gruppe „Trauer bewegt“ anmelden. Das Trauercafé am Vormittag findet ab 19. Juli monatlich donnerstags, 10 bis 12.15 Uhr, unter der Leitung von Andela Canzler-Hiegemann (Anmeldung und Info unter Telefon 01783803800) statt. Die Gruppe „Trauer bewegt“ trifft sich an sechs Abenden, die thematisch aufeinander aufbauen, ab 11. Juli, jeweils mittwochs von 17.30 bis 19.45 Uhr. Anmeldung und Info bei der Kursleitung Bernd Heßeler (Telefon 30168935) und Delia Blömer (Telefon 01631460912). Die Teilnahme kostet 64,85 Euro. Kursort ist das Ev. Gemeindehaus an der Holunderstraße in Saarn.

Die ökumenische Initiative möchte den Menschen die Kontaktaufnahme möglichst einfach gestalten. „Wir machen Trauerbegleitung nicht nur dort, wo ein Kirchturm ist“, sagt Diakon Martin Bader. Deswegen gehen die Trauerbegleiter links der Ruhr auch auf die Friedhöfe, um dort ansprechbar zu sein. Auf dem Ev. Friedhof am Auberg ist das nächste Mal am Mittwoch, 6. Juni, und Mittwoch, 4. Juli, von 15 bis 17 Uhr eine Kontaktperson ansprechbar. Auf dem katholischen Friedhof an der Landsberger Straße gibt es das Angebot am Donnerstag, 21. Juni, und 19. Juli von 15 bis 17 Uhr.

Eine Einladung, der Trauer mit Farbe, Pinsel und Leinwand zu begegnen, ist das Angebot „Trauer trifft Kunst“ am Samstag, 9. Juni, und Sonntag, 10. Juni, im Gemeindehaus an der Holunderstraße. Gemeinsam mit Gemeindereferentin Andrea Schlüter und Künstlerin Eva-Maria Stiepermann können Trauernde ihren Gefühlen in Form und Farbe Ausdruck verleihen. Die Teilnahme kostet 19 Euro, zuzüglich 8 bis 10 Euro Materialkosten (Kontakt und Anmeldung: Andrea Schlüter, Telefon 380093).

Die Angebote sind offen für Menschen aus der gesamten Stadt und nicht an Kirchenmitgliedschaften gebunden. Die Verwaltung der Kursgebühren übernehmen die Familienbildungsstätten als Kooperationspartner. „Dabei sollte eine Teilnahme nie am Geld scheitern“, betont Inga-Dorothea Schlemmer, Leiterin der Evangelischen Familienbildungsstätte. In vielen Fällen sind Ermäßigungen möglich (Kontakt: Ev. Familienbildungsstätte, Telefon 3003333).

Eine Übersicht über alle Angebote der Trauerbegleitung links der Ruhr (weitere Termine gibt es im Herbst) bietet der Flyer, der auf www.ev-kirche-broich-saarn.de und www.mariae-himmelfahrt-mh.de abrufbar ist. Weitere Angebote der evangelischen Kirchen für Trauernde in Mülheim sind zu finden auf www.trauer.kirche-muelheim.de.

 

 

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25.05.2018



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