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für den 27.08.2016

Viele, die unter der Erde schlafen liegen, werden aufwachen, die einen zum ewigen Leben, die andern zu ewiger Schmach und Schande.

Daniel 12,2

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Broich-Saarn

Highlands statt Saarner Kuppe

In Schottland und Nordengland werden Verena und Thomas Jantzen ab August predigen und als Seelsorger tätig sein. Sie wechseln von Broich-Saarn auf eine EKD-Auslandspfarrstelle in Edinburgh. 

Familie Jantzen sagt Familie Jantzen sagt "Bye bye"

Nach neun Jahren Dienst in Saarn und Broich-Saarn verabschieden sich nun Pfarrerin Verena Jantzen und Pfarrer Thomas Jantzen, um ab August eine neue Pfarrstelle in Edinburgh, Schottland, anzutreten. „Es gibt nichts, was uns von hier wegtreibt, wohl aber manches, was uns dorthin zieht“, erklärt das Pfarrerpaar zum Abschied. Thomas und Verena Jantzen pflegen nicht nur beruflich, sondern auch privat viele Kontakte auf die Britische Insel, haben viele Urlaube dort verbracht.

"Der Abschied fällt uns dennoch auch schwer“, sagen Thomas und Verena Jantzen. „Wir und unsere Kinder – die ja allesamt hier in Mülheim geboren wurden – haben uns hier sehr wohl gefühlt. Auch beruflich haben wir hier viele wichtige Erfahrungen gemacht. Diese können wir nun in unseren neuen Gemeinden einbringen. Die Chance zum Wechsel haben wir nicht spontan genutzt, und schon mal gar nicht als Reflex auf die Schließung der Christuskriche, es gehört vielmehr zu unserem Verständnis vom Pfarrdienst, dass wir in unserem Berufsleben in mehreren Gemeinden arbeiten wollen.“

Die Evangelische Kirchengemeinde Broich-Saarn lädt am Sonntag, 28. Juni, um 11.15 Uhr zu einem Abschiedsgottesdienst in die Ev. Kirche an der Wilhelminenstraße ein.

Die Pfarrstelle, die Thomas und Verena Jantzen wieder als Pfarrehepaar gemeinsam antreten, ist eine so genannte EKD-Auslandspfarrstelle. Mit diesen Pfarrstellen versorgt die Evangelische Kirche Deutschlands (EKD) Deutsche, die – meist aus beruflichen Gründen – im Ausland leben. An über 100 Orten in der Welt haben sich deutschsprachige Gemeinden gebildet, von denen manche schon auf eine über hundertjährige Tradition zurückblicken.
Die neue Stelle in Edinburgh hat sogar ein definitives „Verfallsdatum“. Nach sechs Jahren, spätestens jedoch nach neun, ist vorgesehen, dass die „ausgeliehenen“ Auslandpfarrer in ihre Landeskirche zurückkehren und die Stelle für einen Nachfolger frei machen.

Der Dienst in einer Auslandsgemeinde hat ganz eigene Anforderungen, die mit den oft kleinen Gemeindegliederzahlen an einem Ort zusammenhängen. So ist ein Pfarrer für gleich mehrere Gemeinden zuständig. Für sämtliche deutschsprachigen Gemeinden in Großbritannien gibt es lediglich sechs Pfarrstellen. Das Saarner Pfarrerpaar wird für die Gemeinden in ganz Schottland und Nordostengland zuständig sein. Zwischen Middlesbrough (in de Nähe von Darlington, der Partnerstadt Mülheims) als der südlichsten Gemeinde und Inverness am Loch Ness im Norden Schottland liegen über 500 Kilometer. Gemeinden bzw. Predigtstätten gibt es in: Inverness, Aberdeen, Edinburgh, Glasgow und Dumfries in Schottland, sowie Newcastle upon Tyne und Middlesbrough in Nordostengland. Drei davon (Edinburgh, Glasgow und Newcastle) werden 14-tägis mit Gottesdiensten versorgt, der Rest monatlich oder seltener. Unser Dienstsitz und Wohnort ist Edinburgh.

Auch Organisation und Finanzierung der Gemeinden sind im Ausland etwas anders geregelt. Die Auslandsgemeinden werden, neben den Pfarrern, allein von den Menschen organisiert, die sich freiwillig als Mitglieder registrieren und sich zur finanziellen Unterstützung verspflichten lassen. Das ehrenamtliche Engagement dieser oft nur einige Dutzend Menschen umfassenden Gemeinden ist enorm und enorm wichtig, weil sie sich den Pfarrer, die Pfarrerin, mit viele anderen Gemeinden teilen.

„Wir freuen uns auf die Herausforderungen und Chancen dieser neue Aufgabe, auch auf die schöne Landschaft, die wir hoffentlich nicht nur während der Dienstfahrten zu den Gemeinden werden genießen können. Aber auch ein weindendes Auge ist dabei. Wir lassen Freunde und viele liebgewonnene Menschen hier. Wir möchten uns bei allen Menschen bedanken, denen wir in den vergangen neun Jahre begegnen und denen wir in dieser Zeit „ihr“ Pfarrer, „ihre“ Pfarrerin sein durften“, danken Verena und Thomas Jantzen für die Zeit in Mülheim.

 

 

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10.06.2015



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