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Broich-Saarn

90 Jahre für den guten Ton

Sein 90-Jähriges Bestehen feiert nun der Posaunenchor der Gemeinde Broich-Saarn. Zum musikalischen Festgottesdienst am Sonntag, 3. September, 10 Uhr, in der Saarner Dorfkirche sind alle Freunde der Kirchenmusik herzlich eingeladen.

Der Saarner Posaunenchor vor der Dorfkirche (Bild anklicken zum Vergrößern) LupeDer Saarner Posaunenchor vor der Dorfkirche (Bild anklicken zum Vergrößern)

Zum Erntedankfest 1927 trat der Saarner Posaunenchor das erste Mal öffentlich auf. Nun feiert der Bläserkreis der mittlerweile fusionierten Kirchengemeinde Broich-Saarn sein 90-jähriges Bestehen. 14 Mitglieder zählt das Ensemble heute, übrigens nicht nur an der Posaune, auch zwei Tubaspieler und 7 Trompeten sind dabei. Gemeinsam freuen sich alle auf den Festgottesdienst zum Jubiläum am Sonntag, 3. September, 10 Uhr, in der Saarner Dorfkirche. Alle Freunde der Kirchenmusik sind herzlich eingeladen.

Alterspräsident im Posaunenchor ist Dieter Rauhut. 1946, stiegt der heute 82-Jährige in die Gruppe ein – und will vom gemeinsamen Musizieren auch nicht lassen: „Wenn ich etwas mache, dann nicht bloß halb. Wenn es einmal nicht mehr gehen sollte, stelle ich das Instrument halt in die Ecke.“ „Küken“ im Posaunenchor ist Trompeter Werner Krebs mit 54 Jahren. Allen gemeinsam ist die Freude an der Musik und an der Gemeinschaft. „Gitarre könnte ich ja auch alleine spielen“, sagt Rosi Nierhof, „beim Bläserchor macht man Musik miteinander.“ „Wir sind als Gruppe eng zusammen und auch untereinander befreundet“, bekräftigt Ruth Rauhut, die mit ihrem Mann zum Musizieren ins Saarner Gemeindehaus kommt. Auch neue Mitglieder, die schon ein Instrument spielen können, werden gerne in den Kreis aufgenommen, geprobt wird mittwochs um 20 Uhr.

Besondere Höhepunkte im Kalender des Posaunenchores sind die gemeinsamen Auftritte wie etwa das Wandelkonzert in Evangelischen Krankenhaus zum ersten Weihnachtstag, die musikalische Begleitung  zu St. Martin, am Volkstrauertag oder bei den gemeindeübergreifenden Pfingstgottesdiensten.  Früher, so erinnern sich einige der Bläser, war es Tradition, dass der Posaunenchor Heiligabend musizierend durch den Stadtteil zog. Gespielt hat der Saarner Posaunenchor sogar zur Krönung von Queen Elizabeth II. „Wir waren gerade zusammen mit einer Jugendgruppe zu Besuch bei unserer Partnergemeinde in Halstead“, erinnert sich Dieter Rauhut. „Da wurden wir gefragt, ob wir nicht auch beim Festumzug in Halstead dabei sein könnten“. Keine Frage, dass die Saarner Bläser sich die royale Ehre nicht entgehen ließen. Sie gratulierten musikalisch mit „Muss i denn zum Städele hinaus“ und „Der Mai ist gekommen“.

In den Fünfziger Jahren zählte das Ensemble an die dreißig Mitglieder, wenn auch in kleinerer Form besteht es bis heute fort. Kantor Detlef Hilder ist der achte Leiter des Posaunenchores seit der Wiedergründung nach Kriegsende. Er probt wöchentlich mit den Blechbläsern und wählt gemeinsam mit ihnen neue Stücke aus – auch wenn nicht alles auf Anhieb gefällt. „Es gibt auch Stücke, die wir zuerst nicht so schön finden“, berichtet Ruth Rauhut, „aber das ändert sich dann meist beim Üben.“ Das Repertoire der Saarner Bläser ist weit gesteckt. Neben traditionellen Kirchen- und Volksliedern wird auch alte Musik oder Swing gespielt.  Wer sich eine Kostprobe des Könnens anhören will, ist herzlich zum Festgottesdienst eingeladen.

 

 

 

 

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ala / 24.08.2017



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