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Diakonie

Leitung "mit scharfem Auge und liebevollem Blick"

Eine Zeit des Dankens, Begrüßens und Verabschiedens feierten Mitarbeitende und Gäste im diesjährigen Diakoniegottesdienst in der Petrikirche. Der feierliche Abschied galt dem Kuratoriumsvorsitzenden Prof. Claus Freymann.

Prof. Freymann empfängt den Dank von Oberbürgermeisterin Mühlenfeld. Prof. Freymann empfängt den Dank von Oberbürgermeisterin Mühlenfeld.

Das Ehrenamt in der Geschäftsleitung des diakonischen Werkes war nicht irgendeines für Professor Claus Freymann. „Mit Herzblut“, so formulierte er es selber, hat er es ausgefüllt. Nach 28 Jahren als Kuratoriumsvorsitzender des Diakonischen Werkes im Kirchenkreis an der Ruhr musste Prof. Freymann sein Amt wegen Erreichens der Altersgrenze niederlegen. 75 Jahr alt, so sieht es die Rheinische Landeskirche (noch) vor, dürfen Mitwirkende in kirchlichen Leitungsämtern maximal sein.

„Der heutige Tag ist eine Zäsur für mich, ich gehe von Bord. Wir konnten uns in der Geschäftsleitung immer aufeinander verlassen und aufeinander vertrauen“, sagte der scheidende Kuratoriumsvorsitzende in der Petrikirche. Im Gottesdienst wurde er von Superintendent Hitzbleck von seinem Amt entbunden. Zum Abschied von Prof. Freymann waren nicht nur zahlreiche Mitarbeitende des diakonischen Werkes gekommen. Auch Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld und Nikolaus Immer (Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe) sprachen ihren Dank und ihre Anerkennung aus.

Der Abschied war für beide Seiten nicht leicht. Anerkennende Worte fand Superintendent Hitzbleck: „Es wäre mir sehr lieb, wenn Sie noch ein bisschen weiter machen könnten. Sie haben gewusst, wie man Menschen führt und ein Werk leitet, bei Ihnen war das Diakonische Werk in guten Händen. “ Oberbürgermeisterin Mühlenfeld erinnerte an Zeiten, in denen es im Diakonischen Werk unterschiedliche Strömungen in der Mitarbeiterschaft gab und erkannte ausdrücklich das integrative Wirken Freymanns an. „Er hat stets das Gemeinsame in scheinbaren Gegensätzen gesucht und Menschen zusammengeführt. Er hatte stets ein offenes Ohr, und wo nötig, fand er offenen Worte.“ „Die Liebe hat ein scharfes Auge“, mit diesem Wichern-Wort griff Nikolaus Immer (Geschäftsbereichsleitung Soziales und Integration, Diakonie RWL) die Haltung Freymanns auf. „Sie haben die Liebe mitgebracht und immer ein scharfes Auge bewiesen.“

Sichtlich bewegt nahm Prof. Freymann nach dem Gottesdienst den Dank der Rednerinnen und Redner entgegen, die Gäste in der Petrikirche antworteten mit stehendem Applaus.

Geehrt wurden im Diakoniegottesdienst auch Mitarbeiterinnen im aktiven Dienst. Birgit Hirsch-Palepu (Stellvertr. Geschäftsführerin und Abteilungsleiterin Soziale Dienste) und Sylvia Dittmann (Sekretariat der Geschäftsführung) wurden für 25-jährige Dienstzugehörigkeit mit dem goldenen Kronenkreuz der Diakonie ausgezeichnet. „Kein Orden“ sei das goldene Kronenkreuz, „sondern eine dankbare Anerkennung“, betonte Diakoniepfarrer Hillebrand, der diese Anerkennung im Gottesdient übergab. Pfarrer Hillebrand dankte ganz besonders „für den Einsatz von Zeit, Kraft, Phantasie und Liebe“.

Im ersten Dienstjahr beim Diakonischen Werk befinden sich die 14 neuen Mitarbeitenden, die im Gottesdienst herzlich willkommen geheißen wurden: Renate Popovic (OGS Augustastraße), Michael John (Soziale Dienste), Pia Wissing (OGS Dichterviertel), Malgorzata Sieg (Soziale Dienste), Jörg Petzold (Geschäftsstelle), Nina Nellessen (Geschäftsstelle), Birgit Wermter (Soziale Dienste), Nikolaj Alexander Borowski (OGS Dichterviertel), Michaela Andrzejewski (OGS Heinrichstraße), Calogera Lupo (Integrationsfachschule/Spielgruppe), Davina Lattenkamp (OGS Saarnberg), Elmar Grode (Ambulante Gefährdetenhilfe), Romina Warias (OGS Dichterviertel) und Delia Nierhaus (OGS Heinrichstraße).

 

 

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ala / 01.07.2013



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