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Zehn Jahre OGS in Styrum

Vor zehn Jahren gingen sie in Styrum an verschiedenen Standorten an den Start, inzwischen machen sie erfolgreich gemeinsame Sache: Gemeinsam betreiben Caritas und Diakonie die OGS an der Augusta- und der Meißelstraße.

Hurst Photo / schutterstock.com Hurst Photo / schutterstock.com

Vor zehn Jahren gingen sie in Styrum an verschiedenen Standorten an den Start, inzwischen machen sie erfolgreich gemeinsame Sache: Im Jahr 2004 richtete die Caritas Mülheim an der Ruhr eine OGS-Gruppe an der Grundschule an der Meißelstraße ein. Im selben Jahr stieg auch das Diakonische Werk im Ev. Kirchenkreis An der Ruhr in die Betreuung im Rahmen der Offenen Ganztagsgrundschule (OGS) ein, an der Grundschule an der Augustastraße. Seitdem haben die zwei Träger nicht nur ihr Betreuungsangebot in Styrum ausgeweitet, es hat sich auch die Schullandschaft im Stadtteil verändert: Inzwischen wurde aus den zwei Grundschulen eine. Die intensive Zusammenarbeit, die seitdem entstanden ist, zeigte sich nun im gemeinsamen Fest zum zehnjährigen Bestehen.

„Die OGS ist heute ein zentraler Teil des Schullebens“, betont Simone Dausel, Schulleiterin der Gemeinschaftsgrundschule Styrum, und kann dies mit Zahlen belegen. Am Hauptstandort ihrer Grundschule an der Augustastraße, für den das Diakonische Werk verantwortlich ist, besuchen mehr als die Hälfte aller Schülerinnen und Schüler (54,35%) die OGS. Gerade in einem sozial schwachen Stadtteil wie Styrum, davon ist Schulamtsleiter Uwe Alex überzeugt, ist die Arbeit, die Lehrer, Erzieher und Sozialpädagogen gemeinsam leisten, von enormer Bedeutung für den Bildungserfolg der Kinder. Dem trägt man an beiden Standorten Rechnung, etwa durch individuelle Förderung und auf die Bedürfnisse im Stadtteil abgestimmte Angebote. Birgit Hirsch-Palepu, stellvertretende Geschäftsführerin des Diakonischen Werkes, nennt als ein Beispiel die Betreuung der Grundschüler im Anschluss an die OGS: An vier Tagen in der Woche wird ab 16 Uhr ein weitergehendes Angebot im Sozialbüro Styrum des Diakonischen Werkes bis 19 Uhr unterbreitet, das sehr gut angenommen wird.

Sich auf die Bedürfnisse vor Ort einzustellen, ist wichtig, betont auch der Fachdienstleiter Jugendarbeit und Schule der Caritas, Georg Jöres. Ein multinationales Team betreut die Jungen und Mädchen an der Meißelstraße und legt einen Schwerpunkt auf internationale und mehrsprachige Angebote. Eine Elternberatung findet, wenn nötig, 14-täglich statt. Gemeinsam ist zudem beiden Standorten, dass das Mittagessen stets frisch gekocht wird. Einfach nur aufgewärmtes Essen kommt dort nicht auf den Tisch.

Insgesamt besuchen 124 Kinder die OGS der Grundschule Styrum. 75 werden in den drei Gruppen am Hauptstandort betreut, 49 gehen in die zwei Gruppen an der Meißelstraße. Diese Zahlen sind in den vergangenen zehn Jahren stark gestiegen und belegen, dass die OGS den Bedürfnissen von Familien entgegenkommt. Nicht nur berufstätige Eltern schätzen die verlässliche Betreuung, die nicht nur Unterstützung bei Hausaufgaben und ein warmes Mittagessen umfasst, sondern zudem diverse AGs, die auch in Kooperation mit (Sport-)Vereinen, Institutionen und anderen Anbietern angeboten werden können. „Wir haben“, betonen Birgit Hirsch-Palepu und Georg Jöres, „ein bewegliches und dynamisches System aufgebaut und nehmen Dinge von außen auf.“

 

 

 

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Julia Blättgen / 28.10.2014



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