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Diakoniegottesdienst 2015

Einer trage des anderen Last

Warum bietet die Diakonie Betreuung in offenen Ganztagsschulen an? Wie sieht ein typischer Tag in der Therapeutischen Wohngemeinschaft aus? - Mit Interviews gestalteten die Konfis aus der Lukaskirchengemeinde den Diakoniegottesdienst.

Mit einer Sonnenblume begrüßt Diakonie-Verwaltungsleiter Bernd Barfuß die neuen Mitarbeitenden. LupeMit einer Sonnenblume begrüßt Diakonie-Verwaltungsleiter Bernd Barfuß die neuen Mitarbeitenden.

„Mit-Einander reden, nicht aneinander vorbei oder aufeinander ein - das ist ganz wichtig in der Diakonie“, erklärte Geschäftsführer Hartwig Kistner im Konfi-Interview. „Der Klient steht im Mittelpunkt unserer Arbeit.“ Und die Arbeit geschehe in den Worten von Johann Hinrich Wichern mit „Herz, Hand und Zunge“ - „Man könnte auch sagen: mit Herz, Hand und Sachverstand“, aktualisierte der Geschäftsführer das Diktum des Diakonie-Gründungsvaters.

Die Expertinnen und Experten, die ihren Sachverstand in den verschiedenen Abteilungen des Diakonischen Werkes einsetzen, standen den Konfis in der Kirche an der Oberheidstraße Rede und Antwort. „Die Arbeit mit Kindern und Familien ist einer der Ursprünge der Diakonie, wir wollen gutes Aufwachsen ermöglichen“, erklärte Sabine Boeger, warum sich das Diakonische Werk stark im Bereich der Offenen Ganztagsschulen engagiert. Andrea Krause, Abteilungsleiterin der ambulanten Gefährdetenhilfe, hat in ihrem Arbeitsalltag oft mit Menschen zu tun, denen Obdachlosigkeit droht: „Es ist schön, wenn wir unseren Klienten helfen können, wieder ein Zuhause zu finden“, schilderte sie. Ralf Ernst, Gruppentherapeut der Therapeutischen Wohngemeinschaft, ergänzt: „Wenn Klienten zu uns kommen, geht es ihnen oft wirklich dreckig. Wenn wir dann sehen, dass sie einen neuen Weg finden, weg von Drogen oder Obdachlosigkeit, ist das für uns ein toller Erfolg. Das lässt mich gerne zur Arbeit gehen.“

Die beim Diakoniegottesdienst Interviewten standen stellvertretend für die rund 140 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Diakonischen Werks im Kirchenkreis an der Ruhr. Diejenigen, die im vergangenen Jahr neu hinzugekommen waren, wurden im Gottesdienst begrüßt und von Superintendent Hitzbleck in ihren Dienst eingeführt. 28 „Neue“ waren es, die meisten arbeiten in den Schulprojekten, andere aber auch in der Ambulanten Gefährdetenhilfe, der Schwangerschaftskonfliktberatung, der Jugend- und Familienhilfe oder der Integrationsschule.

Zwei besonders langjährige Mitarbeiterinnen wurden mit dem Goldenen Kronenkreuz geehrt: Karin Jaesch-Kötter (Schwangerschaftskonfliktberatung) und Angelika Schurig (Zentrale Beratungsstelle) bekamen die Auszeichnung für ihr 25-jähriges berufliches Engagement in diakonischen Arbeitsfeldern.

Gemeinsam mit rund 150 ehrenamtlich Engagierten setzen die Profis von der Diakonie die in der Bibel überlieferte Aufforderung des Paulus an die Gemeinde in Galatien um, über die Pfarrerin Gundula Zühlke im Gottesdienst predigte. „Einer trage des anderen Last“, heißt es im Galaterbrief. „Und das ist nicht so einseitig gemeint, wie es vielleicht klingt“, sagte Pfarrerin Zühlke. Nicht die einen sollen den anderen alles abnehmen. Außerdem werde auch niemand glücklich, wenn er seine Last nur bei anderen ablade. Keiner sei zu schwach oder zu ungeschickt, um Teil der sich gegenseitig stützenden Gemeinschaft zu sein. „Auch der Schwächste kann tragen, was andere bedrückt, wenn er sich von Gott tragen lässt.“

 

 

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ala / 15.09.2015



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