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Diakonie

Familienstation weitet Angebot aus

Rund 100 Kinder kommen jede Woche in die Familienstation des Diakonischen Werkes, um dort zu lernen und Hausaufgaben zu machen, vor einem Jahr waren es noch etwa 50. Die Diakonie weitet ihr Angebot nun auch auf schulnahe Gruppen aus.

v.l.: Birgit Hirsch-Palepu, Diana Seeger, Superintendent Hitzbleck, Sonja Hartmann v.l.: Birgit Hirsch-Palepu, Diana Seeger, Superintendent Hitzbleck, Sonja Hartmann

Kostenfreie Hausaufgabenhilfe und Lernförderung sind Angebote, die bei Mülheimer Schülerinnen und Schülern immer stärker gefragt sind. Diesen Trend nimmt das Diakonische Werk im Kirchenkreis An der Ruhr in seiner Arbeit wahr und weitet sein Angebot in diesem Bereich nun aus. Zu den Lerngruppen in der Familienstation kommen schulnahe Angebote in den einzelnen Stadtteilen hinzu.

Die Zahlen sprechen für sich: 98 Schüler und Schülerinnen besuchten im vergangenen Jahr regelmäßig die Familienstation des Diakonischen Werks im Hagdorn. 83 von ihnen nutzten das Angebot der Lernförderung, wo sie in Kleinstgruppen von bis zu drei Teilnehmenden ihrem Alter und ihren schulischen Leistungen entsprechend intensiv betreut werden. Alle Schulfächer werden abgedeckt, doch vor allem in Deutsch und Mathematik besteht starker Nachhilfebedarf. 34 Kinder und Jugendliche nutzten 2011 zudem die Hausaufgabenhilfe, die – anders als die Lernförderung – ohne verbindliche Anmeldung offen gestaltet ist.

 

Diana Seeger übt mit zwei Schülerinnen am Laptop. Diana Seeger übt mit zwei Schülerinnen am Laptop.

Das Diakonische Werk bietet nicht nur Hausaufgabenhilfe und Lernförderung an, sondern ist auch Träger zahlreicher Gruppen der Offenen Ganztagsgrundschule (OGS) an Grundschulen und der sogenannten „Ganztagsoffensive“ an weiterführenden Schulen. „Unser Anliegen ist es, die kostenfreie Hilfe bei den Hausaufgaben sowie die Unterstützung beim Lernen weiter zu professionalisieren“, erklärt Birgit Hirsch-Palepu, Abteilungsleiterin „Soziale Dienste“ im Diakonischen Werk (DW).

Weit über 500 Schülerinnen und Schüler werden von DW-Mitarbeitenden im Rahmen der OGS sowie der verbindlichen Betreuung am Nachmittag direkt in den Schulen betreut. „Der enge Kontakt zu den Pädagogen und Pädagoginnen in den Grund- und weiterführenden Schulen hat sich als Gewinn für weitere Kinder und Jugendliche herausgestellt, die bislang noch nicht an den Angeboten teilgenommen haben“, berichtet Sonja Hartmann, die die Schulprojekte des Diakonischen Werks koordiniert. Darüber hinaus setzt das DW mittlerweile verstärkt auf schulortnahe Lernförderung, die direkt vor Ort angeboten wird, momentan etwa in der Wilhelm-Busch-Schule, an der Willy-Brandt-Schule und an der Grundschule an der Heinrichstraße.

„Die stetig steigenden Zahlen der Teilnehmenden bestätigen uns in unserer Arbeit und zeigen, wie wichtig dieses kostenfreie Angebot für Familien ist, die sich teure Nachhilfeangebote finanziell nicht leisten können. In Zukunft soll diese Arbeit weiter intensiviert und ausgebaut werden. Der Bedarf dafür ist auf jeden Fall gegeben“, stellt Birgit Hirsch-Palepu fest.

Allein aus Eigenmitteln ist für das Diakonische Werk die Bildungsarbeit nicht zu finanzieren. Neben verschiedenen, auch privaten, Einzelspendern unter-stützte etwa die Stiftung „Jugend mit Zukunft“ das Angebot. Das Bildungs- und Teilhabepaket eröffnete im Schuljahr 2011/2012 eine zusätzliche Refinanzierungsmöglichkeit. Nicht nur Geld, sondern auch persönlicher Einsatz ist für die Bildungsarbeit wertvoll: So wird die hauptamtliche Mitarbeiterin der Familienstation regelmäßig durch Praktikanten und ehrenamtlich Mitarbeitende unterstützt.

 

Sach- und Geldspenden für die Arbeit der Familienstation nimmt das Diakonische Werk gerne entgegen (Konto Nummer 101 1166 020, Bankleitzahl 350 601 90, KD-Bank Dortmund, bitte unbedingt angeben: Spende DW-Familienstation.

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ala / 07.03.2012



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