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Diakonisches Werk

Diakonie mit neuen Angeboten

Zusätzliche Angebote für Angehörige Suchtkranker, steigende Klientenzahlen in der Ambulanten Gefährdetenhilfe, neue Kooperationen mit dem Ev. Krankenhaus und vieles mehr  - die Diakonie stellt ihren Jahresbericht 2012 vor.

Über 13.000 Menschen haben die Angebote des Diakonischen Werkes im abgelaufenen Berichtsjahr (Oktober 2011 bis September 2012) erreicht, darunter befinden sich KlientInnen ebenso wie Angehörige. Das geht aus dem aktuellen Jahresbericht hervor. Insgesamt 128 hauptamtliche Mitarbeiterinnen beim Diakonischen Werk des Kirchenkreises An der Ruhr helfen, das soziale Netz stetig dichter zu knüpfen. Den kompletten Jahresbericht lesen Sie hier.

Ausgebaut wurden im Berichtsjahr unter anderem die Angebote für die Angehörigen suchtkranker Menschen, die das Ambulatorium besuchen. Hier gibt es nun eine neue Angehörigengruppe, die sich monatlich trifft. Die Erfahrungen haben außerdem gezeigt, dass nicht für alle KlientInnen die Hilfen der ambulanten Suchtrehabilitation ausreichen. Daher hat das Diakonische Werk sein Angebot um das „ambulant betreute Wohnen für Suchtkranke“ erweitert.

Die Therapeutische Wohngemeinschaft verzeichnet weiter eine große Nachfrage nach Therapieplätzen. Die resultiert nicht zuletzt aus erfolgreicher Arbeit mit den Klientinnen: Im ersten Jahr nach der Entlassung erreichten sie eine Abstinenzquote von 60 Prozent, ein auch im bundesweiten Vergleich guter Wert. Im abgelaufenen Jahr war die sozialtherapeutische Wohngemeinschaft durchschnittlich mit 22 Personen belegt, weitere 85 nahmen die Nachsorgeangebote wahr.

Die meisten Mitarbeitenden des Diakonischen Werkes (91) sind in der Abteilung Soziale Dienste beschäftigt, hiervon wiederum die meisten in den Schulprojekten und der offenen Ganztagsschule (58 Mitarbeitende).

Die Schwangerschaftskonfliktberatung verzeichnet Nachfragen in weiterhin starker Frequenz. Neu etabliert wurde eine Kooperation mit der Krankenpflegeschule des Evangelischen Krankenhauses Mülheim zum Umgang mit Menschen in der schwierigen Situation des Schwangerschaftsabbruchs. Eine weitere Kooperation mit dem Krankenhaus wurde im Bereich der Sprachkurse eingeführt. Auszubildende im ersten Lehrjahr können bei Bedarf ihre Deutschkenntnisse in der berufsspezifischen Fachsprache verbessern.

In der Familienstation konnte mit Mitteln des Bildungspaketes die Hausaufgabenbetreuung ausgebaut werden.

Die Ambulante Gefährdetenhilfe / Wohnungslosenhilfe verzeichnet steigende KlientInnenzahlen, oft ist auch eine längerfristige Unterstützung beim selbstständigen Wohnen in eigenen Räumen erforderlich. Die Teestube wird weiterhin gut besucht, insbesondere die neuen Angebote zur Freizeitgestaltung werden gut angenommen.

Das Diakonische Werk bekam auch im vergangenen Jahr wertvolle Unterstützung durch ehrenamtliche Arbeit und durch Spenden, im Februar 2012 spielte zum zweiten Mal Cellist Thomas Beckmann ein Benefizkonzert in der Petrikirche.

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ala / 17.01.2013



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