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Diakonie

Einstieg in die Bildungskette

Im ehemaligen "Schützenhaus" haben neun geflüchtete Kinder nun viel Platz zum Spielen und pädagogische Begleitung dabei. Die "Kinderstuben" der Diakonie feierten nun in vergrößerten Räumlichkeiten offiziell die Eröffnung des Modellprojekts.

Assessorin Dagmar Tietsch-Lipski bei der Eröffnung der Kinderstuben Assessorin Dagmar Tietsch-Lipski bei der Eröffnung der Kinderstuben

Die offizielle Eröffnung der Kinderstuben an der Flüchtlingsunterkunft Oberheidstraße feierten nun Diakonie, Stadt Mülheim und die Ruhrfutur gGmbH. Dabei sind die Jungen und Mädchen schon ausgesprochen heimisch geworden in ihren neuen „Stuben“. Für neun geflüchtete Kinder zwischen einem und drei Jahren sind sie ein Ort zum Ankommen, zum Spielen, Lernen und Spaß haben. Im Rahmen eines Modellprojektes werden Flüchtlingskinder von Tagespflegepersonen werktags von 8 bis 14 Uhr betreut. Mit dem Umzug ins ehemalige „Schützenhaus“ hat sich das Team an der Oberheidstraße räumlich und personell vergrößert, nun können dort neun Mädchen und Jungen im Alter von einem Jahr bis drei Jahren betreut werden. Ein guter Grund für alle, nun gemeinsam den guten Start zu feiern. An die offizielle Eröffnung schloss sich ein Tag der offenen Tür für alle Nachbarn und Interessierten an.

„Es ist unser Ziel, dass die Kinder hier den Einstieg Bildungskette und als nächsten Schritt den Übergang in die KiTas schaffen“, erklärte Birgit Hirsch-Palepu, stellvertretende Geschäftsführerin des Diakonischen Werkes, bei der Eröffnung die Intention des Modellprojekts. Geflüchtete Kinder haben es beim  Ankommen in Deutschland nicht immer leicht, der Einstieg in KiTas und Schulen gelingt nicht selbstverständlich. Damit die Familie die nötigen Wege im hiesigen Bildungsangebot findet, ist Intensive Elternarbeit integraler Bestandteil des Projekts. Die pädagogischen Mitarbeiterinnen in den Mülheimer Kinderstuben haben selber einen Migrationshintergrund, „Daher können sie besonders kultursensibel arbeiten“, so Birgit Hirsch-Palepu.

Sozialdezernent Ulrich Ernst betonte die Rolle des Projekts als Teil eines „großen Ganzen“, sogar die Hochschule Ruhr West sei als Partner bei RuhrFutur eingestiegen. An der Flüchtlingsunterkunft am Klöttschen gibt es seit Anfang des Jahres eine zweite Mülheimer Kinderstube. Beide Einrichtungen sind Teil einer Bildungsinitiative der RuhrFutur gGmbH, die landesweit bereits 18 Kinderstuben initiiert hat. Auch untereinander arbeiten die verschiedenen RuhrFutur-Projekte zusammen, in Kürze wird ein Handbuch mit gemeinsamen Qualitätsstandards vorgestellt. Die Eltern und Kinder in Dümpten und Eppinghofen freuen sich derweil über die erste Verlängerung des Modellprojekts: Bis zum 31. Juli 2019 ist das Bestehen nun gesichert.

 

 

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ala / 04.10.2017



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