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für den 23.08.2017

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Diakonie

Klangvolle Ferien

Den perfekten Soundtrack für ihre Ferien sangen die Kinder von der OGS Pestalozzischule gleich selber ein. Mit Suppi Huhn ging es ins Tonstudio. Die CD gibt's ab Herbst. 

So super können Ferien klingen: An der Pestalozzischule stand die Betreuung in den Osterferien diesmal ganz im Zeichen der Musik. Die Mitarbeiterinnen des Diakonischen Werkes, die in der Offenen Ganztagsgrundschule (OGS) an der Broicher Grundschule Erst- bis Viertklässler betreuen, holten sich da unter anderem professionelle Unterstützung, um einen eigenen OGS-Song zu komponieren. Produzent Suppi Huhn schrieb den Broichern ein Lied auf den Leib, das nun gar aufgenommen wurde. Im Tonstudio im Medienhaus fand der Abschluss der Ferienaktion statt, der sich auf jeden Fall hören lassen konnte.

Manchmal zeigt sich Aufregung durch ein plötzliches Kratzen im Hals. Kaum gibt Rainer Flanz, der das Studio im Medienhaus leitet, durch die Glasscheibe das Zeichen zur Aufnahme, müssen viele der 22 Jungen und Mädchen, die sich um das Mikrofon versammelt haben, husten. Dabei sind die Schülerinnen und Schüler bestens vorbereitet, haben das Lied in den vergangenen Wochen ganz oft gesungen und brauchen das Textblatt eigentlich gar nicht. Aber in einem echten Tonstudio zu singen, ist natürlich etwas anderes. Zum Glück kennt Suppi Huhn, der schon oft mit Kindern Musik machte, ein paar Atemübungen, die entspannen. Dann noch ein kräftiges, kollektives Räuspern und der OGS-Kinder-Chor singt gegen das Lampenfieber an – und schon beim zweiten Durchgang ist die Nervosität vergessen.

Zuerst singen alle 22 gemeinsam, dann sind Lejla, Emma, Henry, Simon und Leon noch einmal alleine dran. Die Solisten singen die Strophen, bevor der inbrünstig geschmetterte Refrain folgt. Von der Fußballwiese, auf der kein Gras wächst, singen die Pestalozzischüler da, vom Kickern, vom Spielen ohne Stress und von Spaß – auch Hausaufgaben bleiben nicht unerwähnt, gehören die doch zum OGS-Alltag.

Suppi Huhn hat den Text nach einem Gespräch mit den Kindern verfasst: „Ich habe sie gefragt, was auf jeden Fall vorkommen sollte.“ Und das war eine Menge, sagt Suppi: „Hätte ich alles reingenommen, wäre das Lied 30 Minuten lang geworden.“ Also beschränkte er sich auf das, was den Schülerinnen und Schüler am wichtigsten war. Dazu gehörte auch das Motto der Schule „Kopf, Herz und Hand“, das vom namensgebenden Pädagogen Johann Heinrich Pestalozzi geprägt wurde.

Die Idee, ein OGS-Lied aufzunehmen, hatte Jessica Buss. Die Mitarbeiterin der Diakonie entwickelte das Konzept als Praxisprojekt während ihrer Weiterbildung zur Erzieherin und ermöglichte den Jungen und Mädchen so eine tolle Erfahrung. Das Ergebnis soll im September, wenn die OGS an der Pestalozzischule zehn Jahre alt wird, als CD erhältlich sein. Dann werden die OGS-Kinder nochmals einen großen Auftritt haben und das Lied live auf die Bühne bringen.

 

 

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Julia Blättgen / 17.04.2015



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