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Evangelische Kirche im Rheinland

Aufgaben aufgeben

Aufgaben aufgeben, das muss die Evangelische Kirche im Rheinland (EKiR) in allernächster Zeit. Ab 16. Januar tagt die Landessynode, um weitere Schritte im Konsolidierungsprozess zu vereinbaren.

Tagungsunterlagen (Foto: EKiR) Tagungsunterlagen (Foto: EKiR)

Aufgaben aufgeben, das muss die Evangelische Kirche im Rheinland (EKiR) in allernächster Zeit. Eine außerordentliche Landessynode hat im November erste Schritte auf diesem Weg gemacht. Das Ziel: Bis 2015 sind 35 % des landeskirchlichen Haushalts, 20 Mio. Euro, einzusparen.

Mit der Gestaltung dieses Sparprozessen wird sich auch die kommende Landessynode beschäftigen, deren Tagung am 16. Januar in Bad Neuenahr beginnt.

Anlass des Sparkurses sind nicht Kirchenaustritte, sondern vielmehr der demografische Wandel: Mitgliederzahlen und damit Kirchensteuereinnahmen sinken stetig. Hinzu kommt eine Lücke in der Versorgungskasse für PfarrerInnen und KirchenbeamtInnen, aus denen Pensionen und Beihilfen gezahlt werden. Sie ist nach Entnahmen vergangener Jahre weit unter Soll (zu rd. 30 statt 70 %) mit Kapital gedeckt.

Vor diesen Sparzielen sind Gemeinden und Kirchenkreise nicht direkt betroffen, da sie eigene Haushalte haben. Jedoch strebt die Landeskirche an, sie an der Versorgungsfinanzierung zu beteiligen, da auf den unteren Ebenen viele der PfarrerInnen und KirchenbeamtInnen beschäftigt sind, um deren Versorgung es geht. Dazu berief die Sondersynode eine Arbeitsgruppe ein.

Wie es weiter geht:

  • Der Landessynode (LS) werden Vorschläge aus einer 2010 begonnenen Aufgabenkritik vorgelegt, die die ersten 15 % der Kürzungen erbringen sollen. 2015 geht es um die noch fehlenden 20 Prozent.
  • Die LS 2014 entscheidet über die inhaltlichen Kriterien (s.u.), die den Einsparungen zu Grunde gelegt werden.
  • Die Kirchenleitung wird zur LS 2014 Arbeitsbereiche benennen, die für Einsparungen in Betracht kommen und Ausschüsse mit der Ausarbeitung beauftragen.
  • Bis Juli 2014 werden die Vorschläge den ständigen Ausschüssen der EKiR vorgelegt, die dazu Stellung nehmen. +
  • Die LS 2015 wird über die Sparvorschläge und über die Versorgungsfinanzierung beschließen.

Die vorgeschlagenen Kriterien (Kurzfassung, kompletter Text hier, S. 9):

  • Relation von internen „Betriebsausgaben“ zu Aufgaben mit Außenwirkung prüfen.
  • Unterschiedliche Zugänge zu Kirche erhalten.
  • „Nebenkosten institutioneller Präsenz“ (z.B. Fixkosten für Gebäude) reduzieren.
  • Ebenen- und landeskirchenübergreifende Kooperationen entwickeln.
  • Landeskirchliche Arbeit soll andere Ebenen fördern / gezielt ergänzen.
  • Vorrang mobiler personeller Präsenz vor institutioneller Präsenz
  • Aufgaben reduzieren / aufgeben, die andere (insbesondere kirchlich-diakonische) Träger
    übernehmen können.
  • Landeskirchliche Arbeit muss über die lokale Ebene hinaus wirken.

 

 

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ala / 07.01.2014



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