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Abrahamkonzert: Jetzt Tickets sichern

Den „Engel der Kulturen“ als rollendes Zeichen der Gemeinsamkeit bewegen Christen, Juden und Muslime am 5. September, durch Mülheim. Den Abschluss der Aktion bildet ein Abrahamkonzert in der Stadthalle (Vorverkauf läuft).

Ein rollendes Zeichen der Gemeinsamkeit bewegen Christen, Juden und Muslime am Mittwoch, 5. September, durch die Mülheimer Innenstadt. Der „Engel der Kulturen“, eine radförmige Skulptur, wird ab 16 Uhr von der Moschee an der Sandstraße über den Synagogenplatz und den Kirchenhügel bewegt. Den Abschluss bildet ein Abrahamkonzert in der Stadthalle um 20 Uhr (Einlass: 19 Uhr) unter Schirmherrschaft von Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld.

Der Engel der Kulturen wird auf seinem Weg durch die Stadt von Geistlichen der drei großen Religionen begleitet. Jede und jeder Interessierte ist eingeladen mitzugehen, wenn sich der Zug um 16 Uhr von der Moschee an der Sandstraße in Bewegung setzt. Die weiteren Stationen sind (Achtung, geänderter Ablauf!) der Platz der Kirchenhügel, oberhalb der Friedenstreppe (17 Uhr) und der Platz der Synagoge (17.45 Uhr).

Setzen ein Zeichen der Gemeinsamkeit (v.l.): Pfarrer Overbeck, Superintendent Hitzbleck, Rev. Ohene-Bonsie, Stadtdechant Janßen, Rabbiner Strasko Setzen ein Zeichen der Gemeinsamkeit (v.l.): Pfarrer Overbeck, Superintendent Hitzbleck, Rev. Ohene-Bonsie, Stadtdechant Janßen, Rabbiner Strasko

An jeder Station werden Friedensgebete gesprochen, bzw. Friedensgrüße vorgetragen. Auf dem Kirchenhügel wird Superintendent Helmut Hitzbleck gemeinsam mit Stadtdechant Michael Janßen diesen Part übernehmen. Begleitet wird der "Engel" ferner von: Reverend Emanuel Ohene-Bonsie (Acts Revival Church), Immam Giyasettin Korkutata (Moschee Feldstraße) und dem neuen Rabbiner der jüdischen Gemeinde Duisburg-Mülheim-Oberhausen Paul Moses Strasko. Außerdem gibt es jeweils Erläuterungen zum Kunstwerk, sowie zur Lokalität und zur Nachbarschaft.

Die Skulptur, die im Rahmen der Religionen verbindenden Aktion durch Mülheim gerollt wird, ist ein ca. 1,60 Meter hohes Stahlrad, gestaltet von den Künstlern Gregor Merten und Carmen Dietrich aus Burscheid. Der Innenkreis des Rades verbindet die Zeichen der drei Religionen: Halbmond, Davidstern und das Kreuz. Im Inneren zeichnet sich so die Form eines Engels ab. „Der Engel der Kulturen verdeutlicht: Wir leben in einer Welt, respektieren uns und lassen uns gegenseitig Raum zur Entfaltung“, erklären die Künstler Gregor Merten und Carmen Dietrich. Auch sie werden am kommenden Mittwoch mit von der Partie sein und den Beteiligten in Mülheim ihr Kunstwerk erläutern.

Ein Engel aus Sand verbleibt auch an jeder der Stationen des interreligiösen Glaubensweges. Die Skulptur wird dazu jeweils auf den Boden gelegt und mit Quarzsand ausgefüllt. Auf dem Synagogenplatz wird zudem eine permanente Engel-Intarsie verlegt. Die Idee zum „Engel der Kulturen“ bringt der Essener Pfarrer Willi Overbeck nach Mülheim. Er ist damit seit vier Jahren in verschiedenen Städten Nordrhein-Westfalens und Europas unterwegs, war 2010 auch an Kulturhauptstadtprojekten beteiligt.

 

Abrahamkonzert Abrahamkonzert

Den Abschluss der Aktion bildet das Abrahamkonzert um 20 Uhr in der Stadthalle. Abraham wurde deshalb zum Namensgeber, weil er nicht nur für Christen und Juden, sondern für Muslime von Bedeutung ist und so die Religionen verbindet. Das Ensemble „Avram“ mit Profimusikern aus den drei Kulturkreisen begibt sich auf eine musikalische Spurensuche zwischen christlichen, jüdischen und muslimischen Traditionen.

Das Ensemble:

Murat Çakmaz – Ney (türkisches Holzblasinstrument)
Peter Ehm – Klarinette
Konstantin Wienstroer – Kontrabass
Rhani Krija – Percussion
Matthias Kurth – Gitarre, Oud (arabische Kurzhalslaute)
Kai Bettermann – Sprecher

Eintrittskarten für das Konzert gibt es im Vorverkauf für 20, ermäßigt 10 Euro, im Weltladen, Kaiserstraße 4, in der Katholischen Ladenkirche, Kohlenkamp, in der MST-Touristinfo am Synagogenplatz und im Agendalokal, Friedrichstraße 9.

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ala / 13.07.2012



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