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für den 30.07.2016

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Micha 6,8

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Service

Evangelische Familienbildungsstätte

Fachtag Resilienz: Was die Psyche stark macht

Welche Schutzfaktoren gibt es, die Menschen helfen mit Lebenskrisen umzugehen? Und wie kann man Kinder und Jugendliche stärken? Damit befassten sich 90 Expertinnen aus Pädagogik und Psychologie beim "Fachtag Resilienz" in der Familienbildungsstätte.

Ein Thema hat Konjunktur - und die Evangelische Familienbildungsstätte holte mit Prof. Dr. Franz-Christian Schubert einen kompetenten Referenten nach Mülheim. Zum Pädagogischen Fachtag über Resilienz kamen rund 90 Expertinnen und Experten aus Pädagogik, Psychologie und verwandten Arbeitsbereichen in die Ev. Familienbildungsstätte auf dem Mülheimer Kirchenhügel.

Was die Entwicklung innerer Stärke und Widerstandskraft ausmacht, erläuterte Prof. Dr. Franz-Christian Schubert, Psychologischer Psychotherapeut und Emeritus der Hochschule Niederrhein, in einem rund dreistündigen Vortrag, den er um Fallbeispiele und Raum für Fragen und Diskussion ergänzte.

Resilienz kann verstanden werden als das „Immunsystem der Psyche“. Die Zuhörerinnen und Zuhörer in der Familienbildungsstätte erfuhren, welche Schutz- und Risikofaktoren in diesem System wirken. Speziell ging Referent Prof. Schubert darauf ein, welche Ressourcen man im Umfeld von Kindern und Jugendlichen nutzbar machen kann, um ihre Resilienz und Lebenskompetenz zu stärken – und wo nötig, Schutzräume für die altersgemäße Entwicklung zu schaffen. So wirken unter anderem familiärer Rückhalt und positive Bindungserfahrungen in der Familie, ebenso wie ein wertschätzendes Klima und positiv-verstärkende Förderung in der Schule als Schutzfaktoren, führte Prof. Schubert aus. Auch von institutioneller Ebene wie etwa durch Familienbildung und Beratungsstellen könne hier wertvolle Unterstützung geleistet werden.

Doch nicht nur Kinder sind Schutz- und Risikofaktoren ausgesetzt. Selbststeuerung und Selbstwirksamkeit gelten auch für Erwachsene als übergeordnete Resilienzfaktoren, sind jedoch beispielsweise im Arbeitsleben nicht für Jeden zu verwirklichen. „Die modernen Lebensverhältnisse gaukeln uns vor: ,Du hast es in der Hand, du kannst alles werden‘ Doch dem ist nicht so.“, beschrieb der Psychotherapeut, wie der Konflikt zwischen schein und Sein zum individuellen Risikofaktor werden kann.

Den wissenschaftlichen Blick auf die Resilienz ergänzte Prof. Schubert um die Perspektive des ganzheitlich orientierten Gesundheitsmodells der Salutogenese, nicht zuletzt um den Fokus der anwesenden Praktikerinnen und Praktiker auf eigene Ressourcen und Möglichkeiten zu richten.

 

  

 

 

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ala / 20.02.2014



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