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Losung

für den 26.07.2016

Gott der HERR hilft mir, darum werde ich nicht zuschanden.

Jesaja 50,7

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Service

Familienbildungsstätte / Diakonie

Abenteuer Ernährung

Gesunde Ernährung besteht aus mehr als Pommes-Pizza-Pasta. Wie Gesundes riechen, schmecken, aussehen kann, erprobten die die Erstklässler der Hölterschule in einem Sinnesparcours in der Evangelischen Familienbildungsstätte.

„Atomsaft“, „Bäh“, „destiniertes Wasser“ rufen die Erstklässler an der Hölterschule durch die Lehrküche in der Familienbildungsstätte (FBS). Die Kinder aus der offenen Ganztagsbetreuung (OGS) sind dort zu Besuch. Ulrike Damberger, Fachbereichsleiterin an der FBS hat zu einem „Sinnesparcours“ eingeladen. Die jungen Besucherinnen und Besuchern diskutieren gerade eifrig über die mysteriöse klare Flüssigkeit, die Ulrike Damberger ausgeschenkt hat. . „Bewegt den Schluck mal durch den ganzen Mund, damit auch alle Geschmacksknospen auf der Zunge etwas abbekommen“, regt Ulrike Damberger an. Bis die Klasse darauf kommt, dauert’s eine ganze Weile: Gesalzenes Wasser ist in ihren Bechern.

Geschmacksprobe mit Farbverwirrung: Ob wohl ein Saft süßer ist? Geschmacksprobe mit Farbverwirrung: Ob wohl ein Saft süßer ist?

Kurz darauf geht's zur Geschmacksprobe mit Orangensaft: einmal ganz gewöhnlich und je einmal grün und rot gefärbt. Ob wohl einer süßer ist? Die Meinungen der jungen Gäste in der Lehrküche gehen da weit auseinander. "Alles gleich, nur verschieden gefärbt", klärt Ulrike Damberger auf. Da wird es für einen Moment ganz still am Tisch.

Erstklässlerin Sofie macht fleißig mit. Gemeinsam mit ihrer OGS-Gruppe ertastet sie Zuckerwürfel in Säckchen, riecht an Kaffeebohnen und vergleicht fachmännisch den gelben mit dem grün gefärbten Orangensaft. An ihrem Lieblingsessen ändert das (noch) nichts: „Nudeln mit Tomatensoße.“

In der offenen Ganztagsbetreuung wird auch ein Mittagessen angeboten. „,Was ich nicht kenn, das ess ich nicht‘, diese Devise gilt bei den Grundschülern ganz oft“, berichtet Rachel Todt, die die Gruppe betreut. „Wenn wir gezielt hingehen und sagen, ,Jetzt probier doch nur einmal!‘, haben wir aber oft eine Chance und die Kinder lassen sich auch auf etwas Unbekanntes ein.“ Die Chance zum Ausprobieren gibt es für die OGS-Kinder öfter. „Wir haben regelmäßig Gruppen aus dem offenen Ganztag zu Gast“, erzählt Ulrike Damberger.

Gegen Pasta und Pommes frites, die klaren Favoriten aus der Speisekarte, kommt kein pädagogisch-kulinarischer Lehrplan an, da macht sich Ulrike Damberger nichts vor. „Der Sinnes-Parcours ist für die Kinder aber in jedem Fall sinnvoll“, sagt die Oecotrophologin. „Hier gelingt es, die Kinder neugierig zu machen. Gemeinsam schärfen wir die Wahrnehmung und erleben, dass das Ausprobieren auch Spaß machen kann.“

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ala / 29.05.2013



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