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für den 30.06.2016

Ihre Wege habe ich gesehen, aber ich will sie heilen und sie leiten und ihnen wieder Trost geben.

Jesaja 57,18

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Service

Familienbildungsstätte / Diakonie

Starthilfe für Familien

Für das "wellcome"-Projekt suchen Familienbildungsstätte und Diakonie Ehrenamtliche, die Spaß am Umgang mit Kindern haben und Familien eine begrenzte Zeit begleiten möchten.

"wellcome"-Logo

„So anstrengend haben wir uns das gar nicht vorgestellt.“ Viele, die gerade Eltern geworden sind, trauen sich das kaum laut auszusprechen. Gezielte Entlastung für Mütter und Väter mit Kindern im ersten Lebensjahr bietet nun das „wellcome“-Projekt von Evangelischer Familienbildungsstätte und Diakonie. Es vermittelt ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, die „wellcome“-Engel. Sie springen für einige Stunden in der Woche ein und verschaffen Eltern Freiräume, um Dinge zu erledigen oder einfach einmal Zeit für sich zu haben.

Wer sich vorstellen kann, junge Eltern als „wellcome“-Engel zu unterstützen, kann sich ab sofort bei der Evangelischen Familienbildungsstätte melden. Ansprechpartnerin ist Barbara Cronau, Fachbereichsleiterin bei der Evangelischen Familienbildungsstätte, Telefon 0208. 3003.315, cronau@evfamilienbildung.de.

„wellcome“ gibt es bereits an über 200 Standorten deutschlandweit. „Und die Ehrenamtlichen erleben es als Gewinn“, berichtet Annette Sommerhoff, Leiterin der Evangelischen Familienbildungsstätte. „wellcome“ füllt eine Lücke, springt da ein, wo früher etwa Nachbarn oder Großeltern zur Stelle gewesen wären. Die „wellcome-Engel“ können sich mit Lebenserfahrung und eigenen Talenten einbringen, etwa mit Geschwisterkindern spielen oder eine Mahlzeit für die Familie kochen.

Foto: wellcome-online.de Foto: wellcome-online.de

„Das ehrenamtliche Engagement bleibt für die „wellcome-Engel“ immer überschaubar“, erklärt Barbara Cronau. Ein Prinzip des Projekts: Maximal zwei mal zwei Stunden in der Woche sollen die Einsätze der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer dauern, für eine Phase von drei oder vier Monaten. Länger müssen sich die ehrenamtlichen Familienhelfer nicht an das Projekt binden, können auch mal eine Pause machen oder ihr Engagement zeitweilig ausweiten, ganz nach Wunsch. Die „wellcome-Engel“ bekommen von der Familienbildungsstätte eine Fahrtkostenerstattung, pädagogische Begleitung und sind während ihrer Einsätze versichert. Besondere Voraussetzungen, um als „wellcome“-Engel einzusteigen, gibt es nicht. Die Freiwilligen sollten Freude am Umgang mit Kindern haben und ein erweitertes Führungszeugnis vorweisen können.

Das „wellcome“-Projekt vermittelt nachbarschaftliche Starthilfe für junge Familien. Und diese Nachbarschaftshilfe kann jede junge Familie anfragen. Barbara Cronau macht Müttern und Vätern Mut, das Angebot anzunehmen. „Viele junge Eltern setzen sich sehr unter Leistungsdruck, sagen sich: ,Meine Mutter ist mit drei Kindern klargekommen, ich noch nicht mal mit einem.‘ Dabei ist es ganz normal, dass der Start in Familienleben nicht reibungslos verläuft. Wenn Eltern sich gezielt Entlastung verschaffen, tun sie damit auch dem Kind etwas Gutes, können anschließend umso besser für seine Bedürfnisse da sein.“

Weil das Bedürfnis der Eltern nach Entlastung nicht vom Geldbeutel abhängt, richtet sich „wellcome“ an alle Eltern, das Einkommen spielt keine Rolle. „Als Ausdruck der Wertschätzung sollen die Familien jedoch etwa 5 Euro pro Einsatzstunde zahlen. Damit werden dann die Fahrtkosten für die „wellcome-Engel“ gedeckt“, erklärt Barbara Cronau. Ermäßigungen sind bei Bedarf möglich.

Finanziell unterstützt wird „wellcome“ in Mülheim durch die Kommune sowie die Kirchenkreis-Stiftung „Jugend mit Zukunft“ und die „Aktion Lichtblicke“ der NRW-Lokalradios mit Caritas und Diakonie.

 

 

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ala / 12.03.2013



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