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Familienbildungsstätte / Diakonie

Abflug für die "wellcome-Engel"

Abflug für die „wellcome-Engel“: Familienbildungsstätte und Diakonie feierten gemeinsam mit ihren Partnern den Start des „wellcome“-Projekts. Familien mit Kindern im ersten Lebensjahr bekommen hier Unterstützung in ihrem manchmal stressigen Alltag.

Die Partner im wellcome-Netzwerk feierten den Projektauftakt. Die Partner im wellcome-Netzwerk feierten den Projektauftakt.

Sie sind Finanzbuchhalterin in Altersteilzeit, Kinderkrankenschwester, arbeiten nicht oder nicht mehr in Vollzeit und sind als „wellcome-Engel“ ab sofort für Familien mit Neuankömmlingen da. Bettina Haferkamp, Tanja Struck, Bettina Kerres, Angela Spicker, Ursula Weinbrenner und Sandra Bauersachs sind sechs von acht Frauen, die ehrenamtlich beim „wellcome“-Projekt von Diakonie und Evangelischer Familienbildungsstätte mitmachen. Nun feierten Familienbildungsstätte und Diakonie mit ihren Netzwerkspartnern den offiziellen Projektstart.

Im ersten Lebensjahr der Kinder, wenn der Alltag oft Kopf steht, gehen die „wellcome-Engel“ in Familien, die sich für kurze Zeit Hilfe wünschen, etwa damit die Eltern Dinge erledigen können oder einfach einmal Zeit für sich haben. Das „wellcome“-Projekt richtet sich an alle Familien, nicht speziell an solche, die besondere Hilfe bei der Erziehung brauchen, oder materiell bedürftig wären. Das Angebot versteht sich als erweiterte Nachbarschaftshilfe für alle Eltern, die sich kurzfristig und zeitlich begrenzt, einen „Engel“ wünschen, der einmal einspringt.

Die wellcome-Engel fliegen nicht allein. Das zeigte der gut besuchte feierliche Projektauftakt in der Evangelischen Familienbildungsstätte. „Wir sind lokal gut vernetzt, das ist eine gute Arbeitsgrundlage und stimmt mich zuversichtlich, dass wir mit „wellcome“ auf einem guten Weg sind“, sagte Annette Sommerhoff, Leiterin der Evangelischen Familienbildungsstätte, die das Projekt in Mülheim koordiniert. Die Partner aus dem öffentlichen und dem kirchlichen Netzwerk waren zahlreich gekommen. „Wellcome fügt sich wunderbar in die soziale Landschaft ein“, lobte Silke Holz vom NRW-Familienministerium. Nicht nur so genannte „High-Risk-Familien“, sondern auch „ganz normale“ Eltern können punktuelle Hilfe gut gebrauchen, schloss sich Ulrich Ernst, Sozialdezernent der Stadt Mülheim an.

 

Die "wellcome-Engel" mit Annette Sommerhoff und Barbara Cronau von der Evangelischen Familienbildungsstätte.

Viele Gäste und Partner aus dem sozialen und kirchlichen Netzwerk waren der Einladung zum wellcome-Auftakt gefolgt.

Gerbracht & Kamer, Das Duo, sorgten für den musikalischen Rahmen.

Kleine und große Gäste feierten mit.

Annette Sommerhoff, Leiterin der Ev. Familienbildungsstätte: "Das Projekt ist Teil eines verlässlich geknüpften Netzwerks."

Superintendent Helmut Hitzbleck: "Wellcome ist gelebtes Evangelium im allerbesten Sinne. Ein herzliches Danke an alle, die diese Geschichte weiterschreiben!"

Rose Volz-Schmidt, wellcome-Gründerin: "Früher war es Ehrensache, dass die Nachbarschaft Mütter von Neugeborenen unter die Arme griff. Heute müssen wir diese Nachbarschaftshilfe organisieren."

Silke Holz, Familienministerium NRW: "Wellcome vereint verschiedene Vorzüge: Das Projekt ist klein aber fein, wird freiwillig erbracht und angenommen und arbeitet aufsuchend."

Ulrich Ernst, Sozialdezernent der Stadt Mülheim: "Wellcome ist ein wunderbarerer Beitrag zu den Dingen, die wir als Gemeinschaftsaufgabe angehen. Willkommen, wellcome."

Dr. Andrea Schmidt, Chefärztin der Frauenklinik am Ev. Krankenhaus Mülheim: "Es ist wunderbar, dass die Babys, die bei uns zur Welt kommen, durch wellcome so gut aufgefangen werden."

Sabine Boeger, Diakonisches Werk: "Seit zehn Jahren kooperieren wird mit der FBS. Zuerst bei der Gruppe für junge Mütter, dann bei den "Lila Feen", nun findet unsere Zusammenarbeit durch wellcome eine tolle Fortsetzung."

Barbara Cronau, Koordinatorin des wellcome-Teams: "Wir sind jetzt für Sie da, rufen Sie uns an!"

Das wellcome-Team - bereit zum Einsatz.

Wellcome gibt es nicht nur in Mülheim, sondern mittlerweile in 35 Städten in Nordrhein-Westfalen und über 230 Standorten bundesweit. Zur Mülheimer Eröffnungsfeier war auch Rose Volz-Schmidt, Projektgründerin und Ge-schäftsführerin der wellcome-gGmbH gekommen. „Die Engel kommen, wenn man sie braucht und sind dann auch wieder weg“, erklärte sie das Prinzip der punktuellen Hilfe, das den Einsatz auch für die ehrenamtlichen Kräfte überschaubar macht. Zweites wichtiges Prinzip: „Familien und wellcome-Engel begegnen sich auch Augenhöhe“.

Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer kommen nicht als Abgesandte von Behörden und sind keine Kontrollinstanz. Die „Engel“ passen sich ins Familienleben ein und unterstützen da, wo die Eltern es wünschen. Schieben zum Beispiel mit dem Doppelkinderwagen durch den Witthausbusch. So wie Ursula Weinbrenner, die als erste der Mülheimer Wellcome-Engel in den Einsatz ging. „Es macht einen Riesenspaß“, sagt sie. Ihre Schützlinge sind 15 und zweieinhalb Monate alt. „Einer von beiden weint immer, aber das ist ja ganz normal“. So leicht ist der „wellcome-Engel“ aus Holthausen nicht aus der Ruhe zu bringen. „Ich war selbst berufstätige Mutter und kenne die Nöte, in denen man stecken kann. Jetzt möchte ich mich gerne für andere engagieren. Einfach nur zu Hause Kaffee trinken, das wär mir zu wenig.“

Sieben weitere „wellcome-Engel“ warten jetzt auf ihren Einsatz: Wer sich für seine Familie einen „wellcome-Engel“ wünscht oder selber eine(r) werden möchte, kann sich bei Barbara Cronau von der Evangelischen Familienbildungsstätte melden: Telefon 0208. 3003.315 oder cronau@evfamilienbildung.de.

Finanziell unterstützt wird „wellcome“ in Mülheim durch die Kommune sowie die Kirchenkreis-Stiftung „Jugend mit Zukunft“ und die „Aktion Lichtblicke“ der NRW-Lokalradios mit Caritas und Diakonie.

 

 

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ala / 24.05.2013



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