Termine
Dienstag, 27.09.2016 19:00 Uhr
Mülheim an der Ruhr
und sonst
Von Mülheim in die weite Welt „Unterwegs mit der Transsibirischen Eisenbahn – Von der Haustür zum Pazifik“
Dienstag, 27.09.2016 19:30 Uhr
Mülheim an der Ruhr
und sonst
Auswirkungen einer Trennung der Eltern auf die Kinder
Mittwoch, 28.09.2016 15:00 Uhr
Mülheim an der Ruhr
Petrikirchenhaus, Pastor-Barnstein-Platz 2
und sonst
Büchercafé Las Torres
mehr
Gottesdienste

Jeden Sonntag und an vielen anderen Tagen wird in den Gemeinden Gottesdienst gefeiert. Die nächsten Termine finden Sie hier.

mehr
Kirchengemeinden
Kirchengemeinden mehr
Losung

für den 25.09.2016

Ich will sie reinigen von aller Missetat, womit sie wider mich gesündigt haben, und will ihnen vergeben.

Jeremia 33,8

mehr
Service

Theodor Fliedner Stiftung

Gekommen um Grenzen zu überwinden

Als "Grenzüberwindungsagentur" solle sich eine Diakonische Stiftung in der heutigen Zeit verstehen, sagte Pfarrer Martin Bach in seinem Einführungsgottesdienst als theologischer Vorstandsvorsitzender der Theodor Fliedner Stiftung in der Petrikirche.

Mit einem Gottesdienst in der Petrikirche ist Pfarrer Martin Bach, der neue Vorstandsvorsitzende der Theodor Fliedner Stiftung, durch den Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Manfred Rekowski, vor 200 Gästen in sein Amt eingeführt worden. Superintendent Helmut Hitzbleck, Kuratoriumsmitglied der Theodor Fliedner Stiftung, übernahm die liturgische Gestaltung, die Predigt hielt Pfarrer Martin Bach.

Mit einem Zitat aus dem Römerbrief – „Gott hilft unserer Schwachheit auf“ – machte Präses Manfred Rekowski deutlich, dass Gottes Geist ‚inklusiv‘ wirke. „Wir haben es mit einem aufrichtenden Gott zu tun“, der uns in unserem Tun zur Seite stehe. Die Einladung, Barrieren zu überwinden, sprach Pfarrer Martin Bach mit seinem Predigttext aus. Christen haben den Auftrag, Barrieren abzubauen. Die Diakonie der Versöhnung sei eine „Grenzüberwindungsagentur“, die die Aufgabe hat, Assistentin zu sein.

Der Kuratoriumsvorsitzende der Theodor Fliedner Stiftung, Prof. Paul Meusinger, wünschte dem neuen Vorstandsvorsitzenden eine glückliche Hand, viel Erfolg und Gottes Segen beim Agieren in der neuen Sozialstaatlichkeit, in der die professionelle Interessenvertretung hilfebedürftiger Menschen von fundamentaler Bedeutung sei. Die traditionsreiche Arbeit der Stiftung würdigte Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld, Kuratoriumsmitglied der Stiftung, in ihrem Grußwort: „Die Stadt Mülheim und die Theodor Fliedner Stiftung sind eng miteinander verbunden. Ich wünsche mir, dass wir diese gute Zusammenarbeit auch weiterhin fortsetzen.

Prof. Dr. Uwe Becker, Vorstand des Diakonischen Werks der Evangelischen Kirche im Rheinland, lud Pfarrer Martin Bach ein, sich aktiv in der diakonischen Familie einzubringen. „Es gibt viele gemeinsame Herausforderungen.“ Die Stärkung des diakonischen Profils betonte Diakon Bodo Walther, Vorsitzender der Diakoniegemeinschaft der Theodor Fliedner Stiftung e.V. – dies sei zur Erfüllung des Stifterwillens notwendig.

Als „kleine Schwester“ der großen Stiftung sprach Birgit Meinert-Tack, Pfarrerin in der Fliednerdorf-Gemeinde und wünschte mit „Herz und Mund und Tat und Leben“, die Menschenfreundlichkeit Gottes erfahrbar zu machen. Für die sächsische Niederlassung der Theodor Fliedner Stiftung sprach Matthias Groschwitz, Bürgermeister der Stadt Hohndorf. „Heute wird viel von Inklusion gesprochen. In Hohndorf wird sie gelebt“, betonte Groschwitz, der den Erfolg in Hohndorf an der guten Zusammenarbeit mit der Theodor Fliedner Stiftung festmacht.

Der Empfang mit Imbiss und Musik fand im benachbarten Altenhof statt. Das musikalische Rahmenprogramm gestalteten die „Spirit Steps“, die integrative Band aus dem Dorf der Theodor Fliedner Stiftung.

 

 

Facebook, Twitter und Google+ einschalten
Seite drucken Seite versenden

Claudia Kruszka / ala / 31.01.2014



© 2016, Evangelischer Kirchenkreis an der Ruhr
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung