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Frauenhilfe

90 Jahre - aber kein Dinner for One

Kuchen für den vollen Festsaal statt Dinner for One – der Kreisverband An der Ruhr hatte zur 90-Jahr-Feier eingeladen und es kamen beinahe so viele Gäste wie das Geburtstagskind Jahre zählt. Ein Jubiläums-Interview mit der Vorsitzenden Margit Szuba.

Volles Haus beim Geburtstagskaffeetrinken im Scharpenberg. Volles Haus beim Geburtstagskaffeetrinken im Scharpenberg.

Margit Szuba ist seit zwölf Jahren Vorsitzende des Frauenhilfe-Kreisverbands An der Ruhr, der nun seinen 90. Geburtstag feierte. Rund 900 Mitglieder in 16 Gruppen zählt die Frauenhilfe im Jahr ihres 90-jährigen Bestehens.

Für alle, die die Frauenhilfe nicht kennen – worum geht es denn da?
Die Frauenhilfen sind Gemeindegruppen, die sich regelmäßig treffen. Es ist immer Zeit für Geselligkeit und Austausch, aber die Treffen erschöpfen sich nicht im gemeinsamen Kaffeekränzchen. Meist gibt es eine Andacht und oft auch Gäste, die zu einem speziellen Thema referieren.

90 Jahre – was hat die Frauenhilfe erreicht?
Wir haben uns zum Kreisverband zusammengeschlossen, weil wir gesagt haben: Gemeinsam sind wir stark. So können wir anderen besser helfen. Das tun wir immer wieder bei unseren Sammlungen, zum Beispiel für den CVJM-Mittagstisch, für die Mülheimer Tafel, aber auch für Zwecke, die nicht vor der eigenen Haustür liegen wie die Arbeit von Unicef.

Margit Szuba Margit Szuba

Was schätzen 900 Mülheimerinnen und Kettwigerinnen an ihrer Frauenhilfe?
Wohl vor allem den Zusammenhalt unter Frauen, die Gemeinschaft. Dazu gehört für uns auch die Gemeinschaft im Gebet. Zu jedem Treffen gehört eine Andacht, darauf legen die Gruppen meist viel Wert. Die Treffen machen den Frauen Spaß, sie finden bei uns neue Kontakte. Für einige ist das eine wertvolle Möglichkeit, zum Beispiel, weil ihr Partner verstorben ist.

Seit 90 Jahren machen die Frauen ihr Ding ganz unter sich. Haben Sie nie darüber nachgedacht, auch Männer aufzunehmen?
Ehrlich gesagt – danach hat noch nie jemand gefragt, weder Männer noch Frauen.
Vielleicht ist es ja ganz gut so, dass die Frauen auch einmal etwas allein für sich machen.

90 Jahre, das ist lange Zeit. Spielen Traditionen bei Ihren eine große Rolle?
Eher im Kleinen. Viele Frauen schätzen die Regelmäßigkeit und Verlässlichkeit in den Gruppen. Zugegeben: Wer sich auf einen „fremden Platz“ setzt, hört schon einmal „Hier sitzt aber immer Frau Meier“. Wir haben aber immer für Jede einen Platz! Und die Gruppen freuen sich über jedes neue Gesicht.

Gibt es einen Wunsch für die Zukunft der Frauenhilfe?
Natürlich, dass wir die Arbeit fortsetzen können. Ich erinnere mich an Zeiten, da hatten wir 26 Gruppen der Frauenhilfe im Kirchenkreis. Da wünschen wir uns natürlich schon Nachwuchs. Wer einmal da war, kommt auch meist wieder.

Frauenhilfe-Gruppen gibt es in jeder Kirchengemeinde. Wer Kontakt aufnehmen möchte, wendet sich an Margit Szuba, Telefon 0208. 88 316 55.

Margit Szuba, Vorsitzende des Frauenhilfe-Kreisvarbandes, begrüßte Vertreterinnen aller Ortsgruppen sowie zahlreiche geladene Gäste im Haus am Scharpenberg.

Auf die Andacht bei jedem Treffen legt man in der Frauenhilfe viel Wert. Zur 90-Jahr-Feier hielt Superintendent Hitzbleck die Andacht.

Christa Bredenbeck blickte auf die 90-jährige Geschichte des Frauenhilfe-Kreisverbandes zurück.

Pfarrerin Dagmar Müller (Frauenhilfe im Rheinland) sprach über die Frauenverbandsarbeit im Wandel der Zeit.

Für musikalische Unterhaltung sorgte das Neue Telemann-Orchester aus Saarn unter der Leitung von Pfr. Albrecht Sippel.

Zahlreiche Gäste genossen die Feierstunde im gut besetzten Saal mit Kaffee und Kuchen.

Zu den zahlreichen Gratulantinnen zählte Bürgermeisterin Renate aus der Beek, ...

Sabine Boeger vom Diakonischen Werk, ...

Doris Schäfer vom deutschen Evangelischen Frauenbund, ...

... und eine Delegation aus dem Oberhausener Nachbarverband. Ebenso gratulierten Wegbegleiterinnen und Mitstreiterinnen aus der ökumenischen Zusammenarbeit und den Ortsverbänden.

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ala / 26.04.2012



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