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Faire Metropole Ruhr

GMÖ freut sich über Fairtrade-Award

Mit dem Fairtrade-Award wurde nun in Berlin das Engagement der Fairen Metropole Ruhr für den fairen Handel ausgezeichnet. Zu dem ausgezeichneten Netzwerk gehört auch der GMÖ für Duisburg, Mülheim, Essen und Oberhausen.

Preisverleihung in Berlin, Bild: Eine-Welt-Zentrum Herne LupePreisverleihung in Berlin, Bild: Eine-Welt-Zentrum Herne

Eine Erfolgsmeldung für den Gemeindedienst für Mission und Ökumene (GMÖ) kam am Dienstagabend aus Berlin. Das Netzwerk Faire Metropole Ruhr, dem die Evangelische Kirche aus Mülheim, Essen, Oberhausen und Duisburg über den GMÖ angehört, wurde mit dem Fairtrade-Award 2012 in der Kategorie „Zivilgesellschaft“ ausgezeichnet.

„Das Netzwerk Faire Metropole Ruhr begeistert eine Großregion für den fairen Handel“, heißt es in der Urkunde zur Auszeichnung. „53 Kommunen und vier Kreise des Ruhrgebietes werden auf den Weg zur Fair-Trade-Stadt, bzw. -Kreis gebracht. Die neue Plattform für den fairen Handel bringt Akteure aus Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft zusammen“. Die Auszeichnungen wurden nunmehr zum dritten Mal durch die Initiative "TransFair" vergeben.

Langfristig angelegtes und glaubwürdiges Engagement sowie Innovationspotenzial zählen zu den Kategorien, in denen die 30 Bewerber für den Preis punkten mussten. Die Akteurinnen und Akteure des Ruhrgebietsnetzwerkes nahmen ihren Preis am Dienstagabend in Berlin im Rahmen einer Festveranstaltung mit Moderatorin Anke Engelke entgegen. Weitere Auszeichnungen wurden in den Kategorien „Industrie“, „Handel“ und „Newcomer“ vergeben.

TransFair vergibt auch das bekannte Fairtrade-Siegel. TransFair vergibt auch das bekannte Fairtrade-Siegel.

Die Jury des Fairtrade-Awards setzt sich zusammen aus: Ralf Tepel (Karl-Kübel-Stiftung für Kind und Familie, Mitglied im Venro-Vorstand), Michael Schellenberger (Geschäftsführer der Fachgruppe Deutscher Fachverlag), Dr. Evita Schmieg (Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung), Beate Koma (Brigitte-Redakteurin), Volkmar Lübcke (Verbraucher Initiative und stellvertretender Vorstandsvorsitzender von TransFair e.V.) und Dieter Overath (Geschäftsführer von TransFair e.V.).

Der Gemeindedienst für Mission und Ökumene arbeitet kirchenkreisübergreifen in verschiedenen Regionen der Evangelischen Kirche im Rheinland. Das Mülheimer Büro initiiert und koordiniert Angebote für Mülheim, Duisburg, Essen und Oberhausen. Wer sich für Themen des fairen Handels interessiert, kann beim GMÖ zum Beispiel geführte Touren auf „fairen Fährten“ buchen oder bei Infoveranstaltungen über „schmutzige Schokolade“ (und die Produktionsbedingungen von Schokoosterhase und Co) oder über kritische Erfahrungen südamerikanischer Gewerkschafter mit dem Coca-Cola-Konzern erfahren.

Das Netzwerk Faire Metropole Ruhr ist aus dem Projekt „Faire Kulturhauptstadt RUHR 2010“ hervorgegangen, auch hier hatte sich der Gemeindedienst für Mission und Ökumene beteiligt. Im Kulturhauptstadtjahr haben die 53 beteiligten Städte sowie die vier Kreise des Ruhrgebiets die MAGNA CHARTA RUHR 2010 gegen ausbeuterische Kinderarbeit unterschrieben. Damit verpflichteten sich die Verantwortlichen in den Kommunen, auf Produkte ausbeuterischer Kinderarbeit im Beschaffungswesen zu verzichten.

 

 

 

 

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ala / 22.03.2012



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