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GMÖ / ÖRK

Eindrücke aus Südkorea

In Busan (Südkorea) tagt zurzeit die Vollversammlung des Ökumenischen Rats der Kirchen (ÖRK). Pfarrerin Ursula Thomé vom Gemeindedienst für Mission und Ökumene schildert ihre Eindrücke.

Kleiner koreanischer Alltagstest für ÖRK-Teilnehmende: Pfarrerin Ursula Thomé am Fahrkartenautomaten Kleiner koreanischer Alltagstest für ÖRK-Teilnehmende: Pfarrerin Ursula Thomé am Fahrkartenautomaten

Nach einem guten Flug von Frankfurt via Peking sind wir – Heike Koch, Leiterin der MÖWe und ich - gestern in Busan angekommen. Am Flughafen worden wir freundlich von ÖRK-Stewards begrüßt. Mit einem Bus ging es zu unserem Hotel nach Haeundae, einem Stadtteil außerhalb von Busan. Die Fahrt ging sehr schleppend aufgrund von vielen Staus. Das Foto zeigt einen Blick aus dem Hotelzimmer. Busan – die zweitgrößte Stadt Koreas mit 3.7 Millionen Einwohnern - liegt am Ostmeer und wir haben einen schönen Blick auf den Strand. Am Abend ist es eine quirlige Umgebung. Viele junge Leute sind unterwegs. An unserem ersten Abend waren wir noch etwas essen und haben uns darin geübt, mit Stäbchen zu essen. Nicht so leicht, wenn man es nicht geübt hat. Nach einem langen Anreisetag gehen wir müde zu Bett. Sieben Stunden Zeitunterschied ist zu spüren.

Unser erster Tag – bevor die Frauenvorsammlung beginnt – ist sonnig und warm. Wir erkunden die Umgebung und fahren mit der U-Bahn in die City. Schon das Kaufen einer Fahrkarte am Automaten ist aufgrund der fremden Schrift eine Herausforderung. Es gibt einen Englisch-Button und wir ziehen erfolgreich eine Tageskarte. Wir schauen uns den Fischmarkt an – es gibt so verschiedene und viele Lebewesen aus dem Meer! Es ist beeindruckend. Überall gibt es kleine Garküchen und Restaurants, in denen Fischgerichte angeboten werden. Ein Spaziergang am Fischereihafen führt uns weiter zu einem großen Einkaufszentrum – Lotte World Tower. Am Sonntag ein sehr belebter Ort mit zahlreichen Shoppingmöglichkeiten.

Materialien für die Konferenzteilnehmenden Materialien für die Konferenzteilnehmenden

Wir gehen weiter in den Yongdusan-Park und erleben auf einer kleinen Bühne traditionellen koreanischen Tanz mit Musik. Es sind viele Menschen im Park und genießen diesen sonnigen Sonntag. Eine schöne Stimmung! Von dem Busan-Tower aus, der sich in dem Park befindet, hat man einen weiten Blick über den Hafen und die Stadt. Man kann erahnen, wie rasant sich diese Stadt durch das wirtschaftliche Wachstum entwickelt hat. In den Unterlagen der koreanischen Gastgeberkirche heißt es „Das Wunder am Han Fluss“ - die Agrargesellschaft wurde sehr schnell industrialisiert und ökonomisches Wachstum wurde durch Exporte und Handelsüberschüsse erreicht. In den 1960er Jahren wurden Schlüsselindustrien und Highways aufgebaut und ausländisches Kapital wurde nach Südkorea gebracht. Es werden verschiedenste Gründe für das „Wirtschaftswunder“ benannt: harte Arbeit und die Opfer der Bevölkerung, billige Arbeitskraft, internationales politisches Klima, das Auftauchen neuer Märkte in den 1960er Jahren, technische Innovationen, starker Wettbewerb, u.a.

Südkorea ist führend in der Informations- und Kommunikationstechnologie. In der U-Bahn und überall sieht man - nicht nur die jungen Leute -  mit Smartphones und Handys. Sie sind immer vernetzt.

Es war ein langer Tag mit vielen Eindrücken. Bei der Rückkehr ins Hotel konnten wir schon die Materialtaschen mit den Büchern für die Vollversammlung erhalten.

Morgen beginnen die ersten Programmpunkte: Jugend- und Frauenvorversammlung. Zum ersten Mal wird es eine Frauen-und Männervorversammlung geben, die teilweise zusammentagen werden. Das Thema ist Gendergerechtigkeit. Ich bin gespannt auf den morgigen Tag - es beginnt mit dem Eröffnungsgebet um 8.30 Uhr im Tagungszentrum BEXCO. Jetzt ist es schon nach Mitternacht und ich beende für heute meine Gedanken und melde mich morgen wieder.

Weitere Erfahrungen von der ÖRK-Vollversammlung wird Pfarrerin Ursula Thomé stets aktuell auf den Webseiten des GMÖ berichten.

Einen persönlichen Erfahrungsbericht gibt es am Freitag, 31. Januar 2014, 18 bis 21 Uhr bei einem Themenabend in der Evangelischen Ladenkirche, Kaiserstraße 4. 

 

 

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Pfarrerin U. Thomé / 30.10.2013



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