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GMÖ

Cola-Koffer für kritische Konsumenten

Einen „Cola-Koffer“ mit Informationen, Spiel- und Lernangeboten hat der GMÖ gepackt. Das Angebot zeigt Alternativen zum Großkonzern aus Atlanta, der wegen Ausbeutung von Arbeitnehmern und Umweltressourcen kritisiert wird. Ausleihe kostenfrei.

Cola-Koffer mit fairen Alternativen LupeCola-Koffer mit fairen Alternativen

Einen „Cola-Koffer“ hat die evangelische Kirche gepackt. Er kann von interessierten Gruppen und Schulklassen ausgeliehen werden, die das süße Erfrischungsgetränk nicht nur gerne trinken, sondern sich auch kritisch mit der Herstellung auseinandersetzen wollen. Im Ausleihkoffer enthalten sind viele Informationen, Spiel- und Arbeitsmaterial. Dokumentarfilme auf zwei DVDs informieren über den Kampf südamerikanischer Gewerkschafter für faire Arbeitsbedingungen bei Coca-Cola und den Raubbau an natürlichen Ressourcen rund um die Abfüllanlagen des Herstellers in Indien. Enthalten sind zudem Cola-Cocktail-Rezepte zum Ausprobieren, ein Cola-Quiz, Tipps für kritische Konsumenten sowie Vorschläge für einen Infostand. Eine Mappe mit Hintergrundinformationen und didaktischem Material über die Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörungen, die dem Großkonzern vorgeworfen werden, ist ebenfalls enthalten.

Sabrina Altenkamp und Claudio Gnypek präsentieren das Ausleih-Angebot. LupeSabrina Altenkamp und Claudio Gnypek präsentieren das Ausleih-Angebot.

„Es gibt immer wieder Berichte von Gewerkschaftern aus Südamerika über gewalttätige Bedrohungen ihrer Mitglieder in den Coca-Cola-Betrieben. Aus Indien wird bekannt, dass rund um Coca-Cola-Abfüllanlagen der Grundwas-serspiegel deutlich gesunken ist und den Bauern damit ihre Existenzgrundlage entzogen wird“, berichtet Claudio Gnypek, Bildungsreferent beim Gemeindedienst für Mission und Ökumene (GMÖ), Region westliches Ruhrgebiet. Der Konzern bestreitet die Vorwürfe regelmäßig. Die Zweifel blieben jedoch so groß, dass die Synode der Evangelischen Kirche im Rheinland empfahl, auf den Verzehr von Coca-Cola-Produkten zu verzichten. Der Kirchenkreis An der Ruhr folgt dieser Empfehlung. Als faire Alternative zum Cola-Getränk des großen Konzerns empfiehlt Claudio Gnypek Produkte aus Deutschland, „da hier Umweltschutz und Arbeitnehmerrechte zuverlässiger überwacht werden können als in den weltweiten Produktionsstätten des Coca-Cola Konzerns. Außerdem gibt es in den Weltläden fair produzierte Alternativen, zum Beispiel die ,Costa Rica Cola‘“.

Der Cola-Koffer kann kostenfrei ausgeliehen werden beim Gemeindedienst für Mission und Ökumene, Kontakt: Claudio Gnypek, Telefon 0208. 882269412, gnypek@gmoe.de.
Weitere Ausleihadressen in der Region auf www.gmoe.de

 

 

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ala / 22.01.2013



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