Termine
Mittwoch, 01.06.2016 18:00 Uhr
pic
Mülheim an der Ruhr
und sonst
Schlaf- und Abendlieder
Samstag, 04.06.2016 10:00 Uhr
Mülheim an der Ruhr
und sonst
Paddeln auf der Niers - Spaß für Eltern und Kinder
Samstag, 04.06.2016 10:00 Uhr
pic
Mülheim an der Ruhr
Kinder
Tödelmarkt/Kinderkleider-Spielzeugbörse in Dümpten
mehr
Gottesdienste

Jeden Sonntag und an vielen anderen Tagen wird in den Gemeinden Gottesdienst gefeiert. Die nächsten Termine finden Sie hier.

mehr
Kirchengemeinden
Kirchengemeinden mehr
Losung

für den 29.05.2016

Ich breite meine Hände aus zu dir, meine Seele dürstet nach dir wie ein dürres Land.

Psalm 143,6

mehr
Service

Kirchenmusik

Kleiner Könner an Tasten und Pedal

Statt Game-Controller oder Joystick hat Julian Weller die Tasten und Register fest im Griff. Der Zehnjährige pflegt ein exotisches Hobby, er spielt Orgel, und das sogar sehr gut. Beim Landeswettbewerb "Jugend musiziert" belegte er den ersten Platz.

Organistentalent Julian Weller      (Foto: O. Müller) LupeOrganistentalent Julian Weller (Foto: O. Müller)

Der zehnjährige Julian Weller hat ein Freizeitvergnügen, das für Jungen in seinem Alter eher exotisch anmutet. Er spielt Orgel. Kirchenorgel. Und das auch noch so gut, dass er jetzt im Regionalwettbewerb von „Jugend musiziert“ mit 23 (von 25 möglichen) Punkten in seiner Altersklasse einen ersten Preis gewonnen hat. Sein Lehrer, Kantor Oliver Lindner, freut sich. Und Julian? „Als Herr Lindner mir sagte, dass man bei Jugend musiziert auch an der Orgel mitmachen kann, dachte ich, ich kann's ja mal probieren“, sagt Julian gleichmütig.

Über sein erfolgreiches „mal probieren“ sprach Bärbel Hildebrand mit ihm.

War „Jugend musiziert“ dein erster Wettbewerb?
Mein erster Wettbewerb, ja. Aber ich habe vorher schon in der Erlöserkirche beim Weihnachtskonzert gespielt und in der Gnadenkirche im Gottesdienst.

Warst du aufgeregt? Wie lange hast du an den Stücken gearbeitet, die du beim Wettbewerb vorgespielt hast?
Ich habe versucht, nicht nervös zu sein. Ich habe zwei Stücke gespielt, und eines habe ich schon in den Sommerferien angefangen zu üben. Aber die beiden Stücke waren ein bisschen zu kurz. Beim Landeswettbewerb musste ich noch ein drittes Stück zusätzlich spielen, um meine Spielzeit auszufüllen. Ich glaube, es wäre einfacher gewesen, von Anfang an Stücke zu nehmen, die lang genug sind, als jetzt in sechs Wochen noch ein neues Stück zu lernen.

Wie oft musst du üben? Und vor allem, wo? Wer hat denn schon eine Orgel zu Hause stehen?
Ich übe so zwei bis drei Mal in der Woche und sonntags nach dem Gottesdienst. Ich wohne in Saarn und darf dort in der Dorfkirche an der Orgel spielen. Es stört mich nicht, dass ich nicht zu Hause üben kann. Im Gegenteil, in der Kirche kann ich mich besser konzentrieren.

Wie bist du darauf gekommen, Orgel spielen lernen zu wollen? Das ist doch eher ungewöhnlich. Und was machst du gerne, wenn du keine Musik machst?
Warum ausgerechnet Orgel? Das fragen mich viele. Ich habe zuerst Gitarre gelernt, und mein Gitarrenlehrer hat mir auch ein bisschen Klavier beigebracht. Dann habe ich Klavier und Gitarre an der Musikschule gelernt. Als meine Klavierlehrerin krank wurde, bekam ich Herrn Lindner zur Vertretung und habe gehört, dass er auch Orgel unterrichtet. Da bin ich neugierig geworden. Ich finde, Orgel ist etwas besonderes, das spielt nicht jeder. Es ist ein schönes Instrument – und das, was in so einer Orgel drinsteckt, ist auch furchtbar spannend. In der Musikschule spiele ich noch Gitarre in einer Band, und ich habe auch mal ein bisschen Horn gelernt. Sonst rudere ich gerne. Und dann macht die Schule natürlich auch viel Arbeit, gerade jetzt auf dem Gymnasium.

Facebook, Twitter und Google+ einschalten
Seite drucken Seite versenden

Bärbel Hildebrand / 10.04.2012



© 2016, Evangelischer Kirchenkreis an der Ruhr
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung