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für den 29.05.2016

Ich breite meine Hände aus zu dir, meine Seele dürstet nach dir wie ein dürres Land.

Psalm 143,6

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Ev. Hospiz gGmbH

Hospiz feiert Eröffnung

Das Haus, das 1875 als Fabrikantenvilla errichtet worden war, ist endlich ein Hospiz. Dessen Eröffnung konnte die Evangelische Hospiz gGmbH nun feiern.

Bis zu zehn Menschen finden im ersten stationären Hospiz in Mülheim ab jetzt einen Ort für die letzte Zeit des Lebens. Der Schwerpunkt im Hospizalltag liegt in der palliativen Pflege und Medizin sowie der psychosozialen und spirituellen Begleitung. Träger der 2006 gegründeten Ev. Hospiz gGmbH Mülheim an der Ruhr sind die Stiftung Ev. Kranken- und Versorgungshaus Mülheim und das Diakoniewerk Arbeit und Kultur Mülheim gGmbH.

Die Eröffnung wurde mit einem Gottesdienst in der Petrikirche gefeiert, danach konnten sich die Festgäste vor Ort vom neuen Angebot überzeugen: Überall im Haus gibt es Möglichkeiten des Rückzugs sowie Platz zum Treffen und Austausch. Der gut erhaltene, denkmalgeschützte Altbau an der Friedrichstraße beherbergt einen Raum der Stille, Gemeinschafts- und Begegnungsräume, die Verwaltung und Dienstzimmer. Im Neubau befinden sich zehn komfortable und moderne Gästezimmer. Das Haus ist auf Besuch eingerichtet, es stehen auch zwei Zimmer für Angehörige zur Verfügung, die im Hospiz übernachten möchten.

Die historische Villa nahe der Innenstadt stammt aus der Gründerzeit und ist umgeben von einem ruhigen Garten mit altem Baumbestand. 1875 errichtete der Lederfabrikant Eugen Coupienne (1843-1907) den großbürgerlichen Familiensitz und stattete ihn mit Stuckdecken, reichen Parkettböden und einem Wintergarten aus. Für die neue Nutzung wurde das gesamte Haus saniert, zusätzlich entstand der Anbau für die Gästezimmer. Der Weg bis zur Eröffnung war für die Ev. Hospiz gGmbH nicht immer leicht, nicht eingelöste Förderversprechen und das Ringen mit Kostenträgern kosteten Zeit und Kraft. Doch im Februar konnte an der Friedrichstraße das Richtfest gefeiert werden.

Für die Gäste kostet der Aufenthalt im Hospiz in der Regel nichts. „Ein Arzt muss die Notwendigkeit bescheinigen“, erklärt Einrichtungsleiterin Judith Kohlstruck. Die Plätze im Haus werden dann nach Dringlichkeit vergeben, Geldbeutel oder auch Konfession der Gäste spielen keine Rolle.
Das evangelische Hospiz soll ein „Haus der Mülheimer“ sein, wie Geschäftsführer Ullrich Schreyer betont. Und es lebt von der Unterstützung der Mülheimerinnen und Mülheimer. Hospizleiterin Judith Kohlstruck freut sich über ein starkes und sorgfältig ausgebildetes ehrenamtliches Team, das den Gästen zur Seite stehen wird. Auch mit Geld haben viele Mülheimerinnen und Mülheimer das Hospiz schon unterstützt. Auf Spenden ist die Einrichtung auch weiterhin angewiesen (Spendenkonto 175 026 690 bei der Sparkasse Mülheim, BLZ 362 500 00). Insgesamt 2,5 Millionen Euro wurden in den Neu- und Umbau des Hauses investiert. Die jährlichen Betriebskosten belaufen sich auf etwa 1,5 Millionen Euro. Für Hospize gesetzlich vorgeschrieben, müssen zehn Prozent dieser Summe als Spenden aufgebracht werden.

Kontakt:
Hospiz Mülheim, Friedrichstraße 40, 45468 Mülheim an der Ruhr, Telefon 0208. 970655-00, info@hospiz-mh.de

 

 

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