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für den 25.05.2016

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Service

Tag der Orgel

Dem Klang so nah

Zum Besuch auf den Orgelemporen laden die Kantoreien am Samstag, 1. Februar, zwischen 14 und 18 Uhr ein. Organisten und Orgelbauer spielen und erklären die Instrumente. Mancherorts darf man auch selber in die Tasten greifen.

Musikinteressierte haben die Gelegenheit, in verschiedenen evangelischen Kirchen die Arbeitsplätze der Organisten kennen zu lernen. Die Musiker spielen und präsentieren ihre Instrumente. Das Programm ist vielfältig: In Dümpten erklärt der Orgelbauer selbst sein Werk, in der Johanniskirche gibt es eine Orgel mit (renovierungsbedingten) „Zahnlücken“ und besonderen Einblicken ins Innere zu sehen, in Styrum stehen Popsongs auf dem Programm. In einigen Kirchen dürfen auch Besucherinnen und Besucher selber in die Tasten greifen.

„Mit dem ,Tag der Orgel‘, möchten wir unsere Zuhörer zum Kennenlernen einladen“, erklärt Kreiskantor Bertold Seitzer. Von Angesicht zu Angesicht sieht der Kirchenmusiker seine Zuhörerinnen und Zuhörer beim Orgelspiel in der Regel nicht. „Bei Konzerten sitzt das Publikum meist relativ weit weg vom Organisten, was sehr schade ist. Am Tag der Orgel möchten wir die Gelegenheit bieten, der Kirchenmusik und den Musikern mit einem Besuch auf der Orgelempore näher zu kommen.“

 

Die Styrumer Immanuelkirche aus der Sicht des Organisten. (Foto: B. Seitzer) Die Styrumer Immanuelkirche aus der Sicht des Organisten. (Foto: B. Seitzer)

Die größte Orgel, die auch ausprobiert werden darf, steht in der Petrikirche und verfügt über vier Manuale und 59 Register. Charakteristika aus RenaisOrgel mit Elementen neuerer Zeit verschmolzen. Zu jeder vollen Stunde gibt es in der Petrikirche am ein zehnminütiges Kurzkonzert.

Das genaue Hin-Hören am Orgel-Tag lohnt sich. Gemeinsam mit den Kantoren kommen die Besucher den musikalischen Ambitionen der Orgelbauer auf die Spur, können etwa in der Heißener Gnadenkirche den „glänzenden" Klang der italienischen Orgel und wärmere und elegante Klänge im barocken Stil in der Dorfkirche erspüren.

Auch die relativ neuen Orgeln in den teilnehmenden Kirchen greifen historische Epochen auf. Das Instrument in der Erlöserkirche stammt aus dem Jahr 2007 und lehnt sich im Stil an den mitteldeutschen Barock an. Die Pfeifen der 2009 in Dienst gestellten neue Orgel in der Saarner Dorfkirche finden Platz in einem historischen Gehäuse aus dem Jahr 1790. Die von van Rossum 2004 restaurierte Orgel in Dümpten lehnt sich an die musikalisch durch Johann Sebastian Bach geprägte Epoche um 1750 an.

Weitere Informationen zu den Instrumenten und auch Klangbeispiele finden sich in der virtuellen Orgelgalerie.

 

 

Tag der Orgel 

 Programm für Samstag, 1. Februar 2014

14 bis 15 Uhr, Erlöserkirche, Heißen, Sunderplatz,
„Hören und Sehen“
Führung / Besichtigung mit Kirchenmusiker Oliver Lindner

15.30 bis 16.30 Uhr, Gnadenkirche, Heißen Markt
„Sehen und Hören“
Führung / Besichtigung mit Kirchenmusiker Oliver Lindner

14 bis 18 Uhr, Petrikirche, Altstadt
„Hören, Staunen, Spielen“
Zehn Minuten Konzert zu jeder vollen Stunde, Ausstellung / Besichtigung im Turmzimmer, Gelegenheit zum Spielen an der großen Orgel mit vier Manualen mit Kirchenmusiker KMD Gijs Burger

14 bis 18 Uhr, Dorfkirche, Saarn, Holunderstraße 5
„Dem Klang so nah“
Besichtigung, Führung mit Kirchenmusiker Detlef Hilder

14 bis 17 Uhr, Ev. Krankenhaus, Wertgasse 30
„Orgel, Kaffee & Kuchen“
Führung / Konzert zu jeder vollen Stunde, Gelegenheit zum Spielen zu jeder halben Stunde, mit Kirchenmusikerin Petra Stahringer

14 bis 15.30 Uhr, Ev. Kirche, Dümpten, Oberheidstraße 229
„Der Orgelbauer spricht“
Orgelbaumeister Hans van Rossum (NL) zeigt und erklärt „seine“ Orgel, mit Kreiskantor Bertold Seitzer

16.30 bis 18 Uhr, Immanuelkirche, Styrum, Kaiser-Wilhelm-Straße 21a
„Das geht auch? Aber sicher.“
30 Minuten Popsongs zum Mitsingen und Zuhören, danach Führung und Gelegenheit zum Spielen, mit Kreiskantor Bertold Seitzer

14 bis 16 Uhr, Johanniskirche, Aktienstraße 136
„Orgel mit Zahnlücken“
Die Orgel ist teilweise ausgebaut, weil sie überholt wird. So sieht man einiges, was man sonst nicht sehen kann - mit Kirchenmusiker Volker Hoffmann.

 

 

 

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ala / 23.01.2014



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