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Kirchensteuer

Kirchensteuer auf Zinsgewinne - fast alles bleibt, wie es war

Viele Sparer erhalten zurzeit eine Mitteilung ihrer Hausbank darüber, dass nun die auf Kapitalerträge fällige Kirchensteuer automatisch abgeführt wird - für Kleinsparer ändert sich dadurch allerdings nichts.

Fakt ist: Für die meisten Kirchenmitglieder bleibt jedoch alles wie es ist – und es muss auch keine zusätzliche Kirchensteuer bezahlt werden.

Zinsgewinne (im Steuerdeutsch: „Kapitalerträge“) sind nach wie vor zu versteuern, auf sie wird auch Kirchensteuer fällig. Nur: Wer keine Steuern auf seine Kapitalerträge zahlen muss, zahlt auch weiterhin darauf keine Kirchensteuern. Das gilt für alle, die mit ihren Zinserträgen unter dem Sparerfreibetrag (801 Euro für Ledige / 1602 Euro für Verheiratete) bleiben und einen entsprechenden Freistellungsauftrag bei der Bank erteilt haben – also für die große Mehrheit. Die meisten der nun Angeschriebenen müssen also weiter gar nichts tun.

Für alle, die mehr Zinsgewinne erzielen, bedeutet das Verfahren zusätzliche Bequemlichkeit, da das Kirchensteuermerkmal automatisch (und anonymisiert!) an die Bank übermittelt wird. Eine neue Kirchensteuer wird damit nicht eingeführt. Kapitalerträge waren auch vor der automatischen Datenübermittlung kirchensteuerpflichtig. Nur mussten die Sparer selber aktiv werden und ihre Religionszugehörigkeit mitteilen.

Wer der automatischen Datenübermittlung widersprechen will, kann das tun und hier das entsprechende Formular herunterladen.

Ausführlich erklärt wird der Zusammenhang in einem Factsheet der Rheinischen Landeskirche, das unten zum Download bereit steht.

Ansprechpartner für persönliche Auskünfte gibt es beim gebührenfreien Kirchensteuertelefon der Rheinischen Landeskirche: 0800 000 10 34.

Alle Informationen zur Abgeltungssteuer im Überblick: Factsheet der Ev. Kirche im Rheinland Alle Informationen zur Abgeltungssteuer im Überblick: Factsheet der Ev. Kirche im Rheinland

  

 

 

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ala / 18.02.2014



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