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für den 23.10.2018

Was verborgen ist, ist des HERRN, unseres Gottes; was aber offenbart ist, das gilt uns und unsern Kindern ewiglich.

5.Mose 29,28

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Partnerschaft

Musikalische Botschafter reisen nach Daressalam

Aus fast allen Gemeindechören kommen die Mitglieder des Mülheimer Projektchores, die im Juli zu den Partnern nach Tansania reisen. Mit im Gepäck: jede Menge Vorfreude und gespannte Erwartungen.

„Lobet den Herren“ haben die 13 Mülheimer Sängerinnen und Sänger genauso im Gepäck wie das Steigerlied, Gospels und Gesänge aus der Gregorianik. Und, Ehrensache als Mülheimer Delegation, auch einige Lieder des pietistischen Predigers Gerhard Tersteegen, die man mit Texten in Kisuaheli auch in Tansania gerne singt. Am 12. Juli macht sich der eigens gegründete Projektchor des Kirchenkreises An der Ruhr auf zu einer zweieinhalbwöchigen musikalischen Begegnung in den Mülheimer Partnerkirchenkreis „Northern District“ in Daressalam (Tansania).

Die Partnerschaft des Kirchenkreises An der Ruhr mit Daressalam gibt es seit 2007. Bisher waren es immer kleinere Delegationen, die sich alle zwei Jahre abwechselnd zu Begegnungsreisen aufmachten, mit der Chorreise soll die Partnerschaft nun auf eine breite Basis gestellt werden. Mit dabei sind musikalische Könner aus Chören fast aller Gemeinden im Kirchenkreis. Geleitet wird die Gruppe von Superintendent Gerald Hillebrand, Pfarrerin Ursula Thomé (Gemeindedienst für Mission und Ökumene) und Kantor Sven Schneider von der Kirchenmusik Links der Ruhr als musikalischem Leiter.

Einen Austausch mit den tansanischen Partnern gibt es bis jetzt per E-Mail und Whatsapp, die meisten Mitglieder des Projektchores waren noch nicht in Tansania. „Bis jetzt kenne ich nur die Noten, die die Partner uns geschickt haben“, sagt Sven Schneider, „Und ich bin sehr gespannt darauf, was die sie in der Praxis daraus machen, auch wie sie die pädagogische Arbeit in den Chören angehen.“ „Wohl nicht so sehr auf die Technik fixiert wie bei uns“, vermutet Elvira Herman, die in der Kantorei und im Kammerchor der Kirchenmusik in Petri singt und dort schon viel Probenzeit für die perfekte Harmonie aufgewendet hat. Seit dem letzten Herbst probt die Sopranistin wie die anderen Chormitglieder auch zusätzlich zu ihren gewöhnlichen musikalischen Aktivitäten noch wöchentlich im Projektchor.

In Daressalam werden die Mülheimer Chormitglieder in Gastfamilien aus dem Partnerkirchenkreis leben. „Dort treffen wir wirklich auf den Alltag“, sagt Jürgen Wegmann, Bariton aus der Vormittagskantorei der Vereinten Ev. Kirchengemeinde. Er findet diesen Einblick enorm spannend, hat Afrika vorher schon auf touristischen Pfaden kennengelernt. „Jetzt bin ich gespannt darauf, aus erster Hand zu erfahren, wie die tansanische Gesellschaft funktioniert. Seitdem ich weiß, dass ich mitfahre, schaue ich auch gezielt ins Netz, um zu sehen, was denn so läuft in Tansania.“

Wie es in den Kirchen aussieht, darüber hat Markus Weidemann schon eine solide Vorahnung. „Voll, wirklich voll, teilweise mit mehreren hundert Menschen in zwei Gottesdiensten hintereinander an jedem Sonntagmoren“. Markus Weidemann reist nun als Chorsänger nach Daressalam, hat aber während seines Berufslebens als Pfarrer der bayerischen evangelisch-lutherischen Kirche mehrere Jahre in Tansania gearbeitet. „Es gibt dort ein sehr intensives Glaubensleben. Auch der große Familienverbund ist viel wichtiger als bei uns.“ In Tansania erwartet die musikalische Delegation aus Mülheim ein volles Programm. Gelegenheiten in Gottesdiensten des Partnerkirchenkreises zu singen, gibt es reichlich, und es wird wohl kaum eine ausgelassen werden.

Der Mülheimer Projektchor hat sich nicht nur musikalisch auf die Reise vorbereitet. Bei einem gemeinsamen Klausurwochenende beschäftigten sich die Sängerinnen und Sänger auch mit der Situation der Kirche in Tansania, lernten von Ipyana Mwamugobole, tansanischer Austauschpfarrer der Vereinten Evangelischen Mission, mehr über Land und Leute. „Natürlich haben wir auch immer von Markus Weidemanns Tansania-Erfahrungen profitiert“, ergänzt Sänger Jürgen Wegmann.

Im Projektchor ist das jüngste Mitglied 17 Jahre alt, der älteste ist 70 und während der Probenzeit ist schon eine echte Gemeinschaft aus allen geworden. „Jetzt kann eigentlich nichts mehr schiefgehen“, sagt Elvira Herman. „Wir wissen von den Gastgebern, dass sie sich sehr auf uns freuen. Und wenn wir erstmal da sind, zählt einfach das gemeinsame Singen, die Gefühle und die Dynamik, die wir zusammen erleben.“

Konzert mit Reisesegen

Für alle Daheimbleibenden gibt es die Gelegenheit, den Chor vor der Abreise einmal zu hören und bei einem Imbiss nach dem Konzert mit Reisesegen Lebewohl zu sagen: Sonntag, 8. Juli, 17 Uhr, in der Ev. Kirche an der Wilhelminenstraße 34 in Mülheim-Broich. Eintritt frei.

 

 

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ala / 29.05.2018



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