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für den 25.05.2016

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Psalm 91,11-12

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Kreissynode An der Ruhr

Auf dem Weg zu "Evangelisch 2020"

Superintendent Hitzbleck wurde im Amt bestätigt, die Weichen für einen Kirchenkreiswechsel Kettwigs gestellt und Ideen für die Konzeption kirchlicher Handlungsfelder 2020 ausgearbeitet - das waren die Themen, die die Herbstsynode 2012 prägten.

In einem In einem "World Café" tauschten die Synodalen ihre Gedanken über die Zukunft der Kirche aus.

Die Kreissynode An der Ruhr hat bei ihrer Tagung am Wochenende Superintendent Helmut Hitzbleck im Amt bestätigt. Als Skriba wurde Pfarrerin Gundula Zühlke gewählt. Außerdem stellte das höchste Entscheidungsgremium des Kirchenkreises An der Ruhr die Weichen für einen Wechsel der Kirchengemeine Kettwig in den Kirchenkreis Essen zum Jahr 2014. Über den Fortgang des Konzeptionsprozesses unter der Überschrift „Evangelisch an der Ruhr 2020“ berichtete die dazu einberufene Steuerungsgruppe. In einem „World Café“ konnten Synodale und Gäste ihre Ideen in die weitere Arbeit einbringen.

Einen Blick ins Jahr 2027 und einen Rückblick auf die Ereignisse des abgelaufenen Jahres warf Superintendent Hitzbleck in seinem Bericht zum Auftakt der Kreissynode. Sichere Zukunftsprognosen seien nicht möglich, Unsicherheit ob sich umwälzender Verhältnisse aber heute wie sicherlich auch 2027 gegenwärtig. Mit Blick auf das Zusammenleben in der pluralen Gesellschaft, so Superintendent Hitzbeck, „dämmert, dass die paulinische Forderung „eins“ zu sein (Eph. 4), eine Wunschformel bleiben muss. (...) Aber in einer Frage müssen wir ,eins‘ werden, nämlich in dem Versuch auszuloten, was und wie viel wir nebeneinander gelten lassen können, ohne dass es (…) den jeweils anderen (…) substantiell bedroht.“ Innerkirchlich gelte es, Veränderungen anzunehmen und nicht an hergebrachten Strukturen zu kleben: „Wir haben die Gabe, neue Räume als unser Zuhause anzunehmen.“
Beim Rückblick auf das abgelaufene Jahr erinnerte Superintendent Hitzbleck an Themen, die das evangelische Leben in jüngster Vergangenheit prägten: die Frage nach dem Superintendenten im Haupt- oder Nebenamt, die Gemeindezugehörigkeit und das Ortskirchengemeindeprinzip, Pfingstfest, Presbyteriumswahlen, Hospizeröffnung, Partnerschaftsbesuch und das Ringen um den Erhalt des Schulstandorts Eppinghofen.

Der  KSV: Prof. Dr. Lent, Sup. Hitzbleck, Hans Wennemers, Pfrin. Tietsch-Lipski, Birgit Thieme, Pfrin. Zühlke, Dorothee Hartnacke, Pfr. Göttert, Dr. Bertmann (v.l.) nicht im Bild: Dr. Spiegel, Dr. Fromme, Pfrin. Schmalenbach, H.-J. Behr LupeDer KSV: Prof. Dr. Lent, Sup. Hitzbleck, Hans Wennemers, Pfrin. Tietsch-Lipski, Birgit Thieme, Pfrin. Zühlke, Dorothee Hartnacke, Pfr. Göttert, Dr. Bertmann (v.l.) nicht im Bild: Dr. Spiegel, Dr. Fromme, Pfrin. Schmalenbach, H.-J. Behr

Die Evangelische Kirchengemeinde Kettwig hatte einen Wechsel des Kirchenkreises beantragt. Das Gemeindegebiet gehört kommunal zu Essen, damit geht eine Vernetzung mit entsprechenden Stellen bei der Stadt einher. Die Verwaltung der Kirchengemeinde ist bereits in das Ev. Gemeindeamt Essen-West und Rüttenscheid eingegliedert. Die Kreissynode will den Wechsel bei ihrer kommenden Tagung im Frühjahr 2013 endgültig beschließen. Vorher stehen Verhandlungen über eine mögliche finanzielle Ausgleichsregelung sowie über die Gemeinde- / Kirchenkreisgrenzen an. (Bislang gehören einige Haushalte im Mülheimer Süden kirchlich zur Gemeinde Kettwig.) Nach einem Beschluss der Kreissynode im kommenden Frühjahr kann der Kirchenkreiswechsel zum Haushaltsjahr 2014 erfolgen. 6.600 der 57.800 Gemeindemitglieder des Evangelischen Kirchenkreises An der Ruhr gehören der Kirchengemeinde Kettwig an.

Zur turnusgemäßen Neuwahl standen zur Herbstsynode die Ämter des Superintendenten und des Skriba (2. Stellvertreter des Superintendenten) an. Superintendent Hitzbleck wurde im Amt bestätigt, es gab keinen Gegenkandidaten. Pfarrer Helmut Hitzbleck (Jahrgang 1952) ist Pfarrer der Vereinten Ev. Kirchengemeinde und seit 2005 Superintendent des Kirchenkreises An der Ruhr. Für den Posten des / der Skriba kandidierten Amtsinhaber Pfarrer Hans-Joachim Norden (Markuskirchengemeinde) und Pfarrerin Gundula Zühlke (Lukaskirchengemeinde). Pfarrerin Zühlke wurde gewählt.
Gleichfalls turnusgemäß waren Ämter als Synodalälteste und Stellvertreter im Kreissynodalvorstand zu besetzen. Es wurden gewählt: Hans-Joachim Behr (Lukaskirchengemeinde, Synodalältester) und Dr. Heinz-Rudi Spiegel (Kirchengemeinde Kettwig, Synodalältester) sowie Dr. Udo Bertmann (Kirchengemeinde Broich-Saarn) und Hans Jürgen Wennemers als Stellvertreter.

Reger Austausch im Reger Austausch im "Wold Café"

Da die Gemeinden in diesem Jahr neue Presbyterien gewählt hatten, stellten sie auch neue Mitglieder für Synodale Ausschüsse und Kuratorien zur Wahl. Die neuen Zusammensetzungen sind hier dokumentiert.

In einem „World Café“ mit lebendigen Gesprächsgruppen an vielen runden Tischen brachten Synodale und Gäste ihre Ideen in die Arbeit der Konzeptionsgruppe ein. In der Konzeptionsgruppe, die von der Synode im vergangenen Jahr eingesetzt worden war, erarbeiten Entsandte der Gemeindepresbyterien, des Kreissynodalvorstands und verschiedener Einrichtungen des Kirchenkreises eine Konzeption künftiger kirchlicher Handlungsfelder. Die Ergebnisse der bisherigen Analyse stellte die Arbeitsgruppe den Synodalen vor.

„Wir wollen die weitere inhaltliche Arbeit mit zahlreichen Anregungen und Ideen aus der Synode fortführen und die Gesamtkonzeption weiter entwickeln“, so Assessorin Dagmar Tietsch-Lipski, die die Konzeptionsgruppe lei-tet. Nach der Auswertung der Synodenergebnisse sollen in den nächsten Monaten Gespräche mit weiteren Beteiligten und Akteuren aus dem Kreis der kirchlichen Einrichtungen und der Gemeinden geführt werden.

Ferner hatte die Synode über die Entfristung von Pfarrstellen zu entscheiden. Das war nötig geworden, da in einem Zeitraum zwischen 2002 und 2007 Pfarrstellen nur mit einer Befristung von zehn Jahren vergeben wurden. Vier PfarrerInnen wurden auf diese Weise in Gemeinden des Kirchenkreises eingestellt. Die Synode ermöglichte mit ihrem mehrheitlichen Votum, dass die Gemeindepresbyterien eine Entfristung beschließen können. Ohne entsprechenden Synodenbeschluss hätte eine halbe Pfarrstelle gemäß Pfarrstellenkonzeption wegfallen und eine weitere auf 50% reduziert werden müssen.

Beschlossen wurden durch die Kreissynode auch die Haushalts- und Stellenpläne für das kommende Jahr, die routinemäßig in jeder Herbstsynode auf der Tagesordnung stehen.

Stichwort: Synode
Die Kreissynode tagt mindestens einmal, oft zweimal im Jahr und ist das höchste Entscheidungsgremium, das „Parlament", eines jeden Kirchenkrei-ses. Zu den Synodalen zählen alle Pfarrerinnen und Pfarrer, sowie weitere gewählte Mitglieder aus den Gemeindepresbyterien (von den Gemeindegliedern gewählte Leitungsgremien). Die Synodalen entscheiden unter anderem über kreiskirchliche Finanzen, erarbeiten auch gemeinsame theologische und sozialethische Stellungnahmen und können Anträge an die Landessynode stellen. Die Synode verhandelt öffentlich. Zum Evangelischen Kirchenkreis An der Ruhr zählen rund 57.800 Gemeindeglieder in Mülheim (rd. 51.200) und Essen-Kettwig (rd. 6.600).

Stichwort: Kreissynodalvorstand (KSV)
Zwischen den Tagungen der Synode wird der Kirchenkreis vom Kreissynodalvorstand geleitet, an dessen Spitze der Superintendent steht. Der Kreissynodalvorstand besteht aus theologischen Mitgliedern: Superintendent, Assessorin und Skriba (und zwei StellvertrerInnen des Skriba) sowie nichttheologischen Mitgliedern, den vier Synodalältesten (mit jeweils einem/r StellvertreterIn). Eine Amtszeit im Kreissynodalvorstand währt acht Jahre. Alle vier Jahre wählt die Kreissynode jeweils die Hälfte der KSV-Mitglieder neu.

 

 

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ala / 10.11.2012



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