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Konzeptionsprozess

Entwurf zu "Evangelisch An der Ruhr 2020" vorgestellt

Einen Entwurf für eine künftige Konzeption "Evangelisch An der Ruhr 2020" hat die dazu eingesetzte Steuerungsgruppe in einer Presbyterialtagung zur Diskussion gestellt. Entwurf und entgegengenommene Eingaben münden in eine Vorlage für die Synode im Mai.

Pfarrer D. Ruddat und Pfarrerin A. Cordes moderierten als Vertreter der Steuerungsgruppe die Presbyterialtagung Pfarrer D. Ruddat und Pfarrerin A. Cordes moderierten als Vertreter der Steuerungsgruppe die Presbyterialtagung

In einer Presbyterialtagung im Haus der Kirche stellte die Steuerungsgruppe zur Konzeptionsentwicklung ihren Entwurf für ein Szenario der künftigen Ar-beit im Kirchenkreis unter dem Titel „Evangelisch An der Ruhr 2020“ vor. Die Arbeitsgruppe unter der Leitung von Assessorin Dagmar Tietsch-Lipski war im Mai 2011 von der Kreissynode eingesetzt worden um bis 2014 eine Gesamtkonzeption für die Arbeit in Kirchenkreis und Gemeinden zu erstellen. In der Steuerungsgruppe arbeiten Vertreterinnen und Vertreter aus den Kirchengemeinden sowie aus den Kuratorien kreiskirchlicher Einrichtungen und Werke mit.

Die Arbeitsgruppe stellte ihren Konzeptionsentwurf vor, der sich an folgenden Zielen orientiert:

  • Wir bieten Geistliche Heimat.
  • Wir machen Angebote zur Lebensgestaltung und Orientierung für die Menschen in der Stadt und der Region.
  • Wir engagieren uns in der Gesellschaft, indem wir das gesellschaftliche Leben der Stadt prägen und Verantwortung übernehmen.

Zu erreichen sind diese Ziele mit künftig zurückgehenden Mitgliederzahlen (aktuell 56.500 im Kirchenkreis An der Ruhr) und geringer werdenden Kirchensteuereinnahmen. Als Arbeitsgröße rechnet die Steuerungsgruppe zur Konzeptionsentwicklung mit einem strukturellen Sparziel von rd 1,1 Mio. Euro in Haushalten von Kirchenkreis und Gemeinden.

In Gesprächen mit Vertreterinnen und Vertretern verschiedener Arbeitsbereiche hatte die Steuerungsgruppe im vergangenen Jahr die inhaltliche Arbeit in Kirchenkreis und Gemeinden analysiert. Im Anschluss wurde unter Einbeziehung von Kreissynode und Gemeindepresbyterien folgende Priorisierung von Arbeitsfeldern erstellt:

  1. Kinder, Jugend und Familie / Gottesdienst
  2. Erziehung und Bildung / übergemeindliche Diakonie / Kirchenmusik / ge-sellschaftliche Verantwortung
  3. gemeindliche Diakonie
  4. Ökumene und Gerechtigkeit, missionarische Volkskirche, interkonfessioneller Dialog, interreligiöser Dialog

Zur Realisierung der angestrebten inhaltlichen und finanziellen Ziele setzt die Arbeitsgruppe auf eine starke Vernetzung der evangelischen Akteure in Kirchengemeinden, kreiskirchlichen Einrichtungen und Werken. Um die Zusammenarbeit unter den Kirchengemeinden zu stärken, schlägt sie ein Koperationsmodell in drei Regionen vor, in dem die Kirchengemeinden Lukas und Markus zusammenarbeiten sollen, ferner Broich-Saarn und Speldorf und als dritte Region die Vereinte Ev. Kirchengemeinde, Heißen und Kettwig. In zusätzlich einzurichtenden Regionalkonferenzen sollen gemeindeübergreifend Arbeitsschwerpunkte geplant, koordiniert und solidarisch finanziert werden, während die einzelnen Kirchengemeinden weiterhin Anstellungsträger für Mitarbeitende bleiben.

Das gleichfalls vorgestellte Szenario sieht eine Reihe konkreter Einsparungen vor:

Kürzung des Budget der Familienbildungsstätte         50.000 €
Jugendarbeit: 2 Mitarbeiter je Region in den Kirchengemeinden
+ 1 Referentenstelle im Kirchenkreis                            75.000 €
Ladenkirche, Halbe Miete durch gemeinsame Nutzung ca. 12.000 €
Schulreferat: Sachkosten und Sekretariat, ca                 3.000 €
Reduzierung der Stelle Öffentlichkeitsarbeit                 38.000 €
Aufgabe der ½ Pfarrstelle Kath. Krankenhaus               45.000 €
Aufgabe der ½ Pfarrstelle Reha Kettwig                        45.000 €
Aufgabe ½ Pfarrstelle Fliednergemeinde                        45.000 €
Integration / Übernahme der Flüchtlingsarbeit in das DW 30.000 €
Kirchenmusik 2 Mitarbeiter je Region + 1 A Musiker     150.000 €
Änderung Pfarrstellenkonzeption: je Pfarrstelle 4.000 Ge-
meindemitglieder (aktuell 3000)                             bis zu 720.000 €
Aufgabe von bis zu 5 Gemeindezentren                         200.000 € +X
Vermietung / Verkauf von bis zu 5 Pfarrhäusern             60.000 € +X

Einsparpotenzial                                                         1.473.000,00 €

Während der Presbyterialtagung am Mittwoch, 19. März, im Haus der Ev. Kirche, konnten Presbyterinnen und Presbyter, aber auch Gemeindemitglieder und Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Arbeitsbereiche Rückfragen stellen, Anregungen geben und auch Kritik üben. Die Presbyterialtagung selber ist allerdings kein Beschlussorgan. Die Entscheidung über eine neue Konzeption obliegt der Kreissynode. Gleichzeitig waren kirchliche Gremien gebeten, den Konzeptionsentwurf zu diskutieren und der Steuerungsgruppe Rückmeldungen zu geben.

Nach der Presbyterialtagung wird die Steuerungsgruppe nun die eingegangenen Rückmeldungen sichten und daraus verschiedene Szenarien für eine Gesamtkonzeption erarbeiten, die der Kreissynode am 23 / 24.Mai zur Entscheidung vorgelegt wird.

 

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ala / 19.03.2014



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