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OB-Verabschiedung

Dialog statt Denkmäler

Mit einem Gottesdienst in der Petrikirche begann Dagmar Mühlenfeld ihren letzten Arbeitstag als Oberbürgermeisterin.

Superintendent Hitzbleck verabschiedet Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld Superintendent Hitzbleck verabschiedet Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld

Von Superintendent Helmut Hitzbleck wurde Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld in der Petrikirche  verabschiedet. Sie hatte sich den Gottesdienst zum Ende ihrer Amtszeit gewünscht. „Weil Sie sich eingebunden sehen in ein größeres Gefüge“, sagte Superintendent Hitzbleck zur scheidenden Oberbürgermeisterin und zur Gottesdienstgemeinde, „deshalb feiern wir diesen Gottesdienst. Wir alle sind eingebunden in einen größeren Rahmen, niemand bringt seine Leistung allein aus sich selbst heraus. Dieser Gottesdienst gibt uns Gelegenheit, uns in einem Moment unbeobachteter Wahrheit für Gott zu öffnen und für die Frage, wo unsere Position in diesem Gefüge ist.“

Was zählt am Ende einer Amtszeit? Das fragte Detlef Schönen, der große Teile der Amtszeit der Oberbürgermeisterin als NRZ-Redaktionsleiter begleitet hat, in seiner Ansprache in der gut gefüllten Petrikirche. Auf den Dialog statt auf Denkmäler hat Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld gesetzt, so sein Resümee. Schönens Rede lag der Text aus dem 25. Kapitel des Matthäusevangeliums mit dem ebenso bekannten wie verstörenden Satz „Wer hat, dem wird gegeben“ zu Grunde.

Nicht die merkantil-zählbaren Zentner wie im Evangelium oder Euros wie in kommunalen Bilanzen sind das Ergebnis, auf das Kanzelredner Schönen den Blick richtete. „Im Bibeltext geht es vielmehr um Tüchtigkeit und Treue“, also um das Wie, um die Art und Weise, mit seinen Möglichkeiten umzugehen. „Tüchtig und treu, das sind keine Begriffe aus der Zielvereinbarungskultur“, so Detlef Schönen. Sie klängen zu bescheiden für Wahlplakate, für ein machtvolles Amt. Und doch lenken sie den Blick auf das Wesentliche am Ende einer Amtszeit: „Dagmar Mühlenfeld hat keine Denkmäler gebaut, sondern den Dialog gesucht“. Es ging ihr nicht um Effekthascherei und Dialog bedeutet auch nicht Geplauder, sondern „den Willen, das Bessere zu suchen“.

Doch auch wer Vieles will, kann und darf, bekomme nicht immer die Möglichkeit, das Angestrebte umzusetzen, räumte Redner Detlef Schönen mit Blick auf Projekte wie die Zukunftsschule oder die Situation am Kaufhof ein. Gelungen sei dennoch Vieles, wie die Einrichtung des CBE oder Ü25-Hauses: „keine Denkmäler, aber eine echte Leistung“. „Dagmar Mühlenfeld hat Vertrauen angenommen und weitergegeben“, bilanzierte Detlef Schönen. Mit welchem Ergebnis? - „Sie war gut für diese Stadt.“

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ala / 21.10.2015



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