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Präses Rekowski besucht den Kirchenkreis

Besuch von Präses Manfred Rekowski bekam in diesen Tagen der Kirchenkreis An der Ruhr. Der Gast aus Düsseldorf suchte das Gespräch mit PfarrerInnen, KSV und Mitarbeitenden, besuchte das Diakoniewerk und auch Oberbürgermeisterin Mühlenfeld.

Präses Manfred Rekowski zu Gast im Pfarrkonvent An der Ruhr Präses Manfred Rekowski zu Gast im Pfarrkonvent An der Ruhr

Das neue Kirchliche Finanzwesen (NKF), die Pfarrbilddiskussion und nicht zuletzt die jüngst deutlich schärfer formulierten Einsparziele der Landeskirche boten viel Stoff für das Gespräch des Präses mit den Mitgliedern des Pfarrkonventes, Presbyterinnen und Presbytern und Mitarbeitenden im Haus der Kirche. Zuvor hatte der im Januar neu gewählte leitende Theologe der Evangelischen Kirche im Rheinland schon Gespräche mit dem Kreissynodalvorstand und der Mitarbeitendenvertretung geführt, ebenso dem Diakoniewerk Arbeit & Kultur und Oberbürgermeisterin Mühlenfeld einen Besuch abgestattet.

Handlungsfähig bleiben in Zeiten fehlenden Geldes, das gemeinsame Thema mit Oberbürgermeisterin Mühlenfeld hatte der Präses bei seinem Besuch im Rathaus schnell ausgemacht. Einig waren sich die erste Bürgerin der Stadt und der leitende Theologe auch über die Wichtigkeit präventiver Sozialausgaben. Die Situation im Ruhrgebiet ist dem Präses nicht fremd. „Auch ich komme ja aus einer strukturschwachen Stadt“, sagte Rekowski, der vor seinem Wechsel ins Landeskirchenamt Superintendent in Wuppertal war.

Finanzen waren auch beim anschließenden Gespräch in größerer Runde im Haus der Evangelischen Kirche ein Thema. „Wir müssen wegkommen vom Quartalssparen“, erklärte der Präses die neuen Sparziele. In der Vorwoche hatte er zur Maßgabe gemacht, die Landeskirche müsse ihre Ausgaben bis 2018 um 35% reduzieren. „Wir können uns aussuchen, wo wir Einschnitte vornehmen, aber nicht, ob wir es tun“, sagte Manfred Rekowski. Seine Priorität: weniger auf institutionelle und mehr auf personelle Präsenz setzen. „Wir müssen Zeit und Kraft in Dinge mit Außenwirkung investieren“, machte Rekowski deutlich, „indem wir in die Gesellschaft vom Evangelium her einen Gegenentwurf zu den bestehenden Realitäten einbringen. Auch für Menschen, die unsere religiösen Überzeugungen nicht teilen, soll das nachvollziehbar sein.“

Der Einführung der kaufmännischen Buchführung durch das Neue Kirchliche Finanzwesen standen einige Mülheimer und Kettwiger Zuhörerinnen und Zuhörer im Haus der Kirche auch kritisch gegenüber. Von der Notwendigkeit des Schrittes zeigte sich der Präses allerdings überzeugt. Mit Blick auf das mit über 20 Mio. Euro vor der Insolvenz gerettete bbz räumte Rekowski selbstkritisch ein: „Um solche Fehler künftig zu verhindern, müssen wir vielleicht nicht unbedingt die Kirchenordnung verändern, sondern eher Strukturen im eigenen Haus kritisch untersuchen.“

Weitere inhaltliche Diskussionen hatte der Präses in Bezug auf das Pfarrbild angestoßen. „Zeit fürs Wesentliche“ hat er diesen Prozess überschrieben, der jüngst begonnen hat. Gespräche hierzu werden im Kirchenkreis An der Ruhr nach den Sommerferien intensiviert werden.

 

 

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ala / 19.07.2013



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