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Gottesdienst zur neuen Ratsperiose

Lasten gemeinsam schultern

"Nicht alles schaffen wir aus uns selbst heraus", sagt Superintendent Hitzbleck im ökumenischen Gottesdienst zur Eröffnung der Ratsperiode, deshalb baten die Politikerinnen und Politiker gemeinsam um Gottes Beistand im neu gewählten Mülheimer Rat.

Öumenischer Gottesdienst mit Stadtdechant Janßen und Superintendent Hitzbleck Öumenischer Gottesdienst mit Stadtdechant Janßen und Superintendent Hitzbleck

Gemeinsamkeit war schnell hergestellt: „Wir Mülheimer reden ja gerne über Mülheim. Ich auch“, stieg Superintendent Hitzbleck in die Predigt ein. Seine Zuhörerinnen und Zuhörer: „Alte“ und „neue“ Ratsherren und -frauen. Sie waren zum ökumenischen Gottesdienst zu Beginn der neuen Ratsperiode in die Kirche St. Mariae Geburt gekommen, um den Neuanfang unter den Segen Gottes zu stellen. Stadtdechant Michael Janßen und Superintendent Helmut Hitzbleck feierten den Gottesdienst mit den Politikerinnen und Politikern.

Zur Zusammenarbeit über Fraktionsgrenzen hinweg rief Superintendent Hitzbleck die Ratsleute in seiner Predigt auf. Die Lesung, die Geschichte vom barmherzigen Samariter, hatte Ratsherr Wolfgang Michels übernommen. Superintendent Hitzbleck: „Nehmen wir einmal an, es ist die Stadt Mülheim, die dort liegt und Hilfe braucht. Sind es nicht eigentlich viel zu Wenige, die Halt machen und etwas tun?“ Er erinnerte an den Galaterbrief, in dem es heißt „Einer trage des Anderen Last, so werdet auch ihr das Gesetz Christi erfüllen.“ Es brauche diejenigen, die anpacken und sich einbringen, die sehen, wo eine solche Last liegt und wie man sie gemeinsam bewegen kann. Die geringe Walhbeteiligung verweise allerdings eher auf die Vielen, die an Hilfebedürftigen und zu lösenden Aufgaben vorübergehen. „Ich glaube dass alle Demokraten sich Gedanken machen müssen, wie wieder mehr Menschen am Gemeinwohl interessiert werden können,“ führte Superintendent Hitzbleck aus.

Gemeinsam bat die Gottesdienstgemeinde in der Katholischen Kirche St. Maria Geburt um Gottes Segen für die kommende Ratsperiode und um tragfähige menschliche Beziehungen, die helfen, Probleme in der respektvollen Diskussion und nicht im Streit zu lösen.

 

 

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ala / 16.06.2014



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