Termine
Donnerstag, 28.07.2016 16:00 Uhr
pic
Mülheim an der Ruhr
und sonst
Büchercafé und Kleiderladen
Freitag, 29.07.2016 18:00 Uhr
pic
Mülheim an der Ruhr
und sonst
„Die Bibel tanzen“ – meditative Andacht mit Tanz
Donnerstag, 11.08.2016 16:00 Uhr
pic
Mülheim an der Ruhr
und sonst
Büchercafé und Kleiderladen
mehr
Gottesdienste

Jeden Sonntag und an vielen anderen Tagen wird in den Gemeinden Gottesdienst gefeiert. Die nächsten Termine finden Sie hier.

mehr
Kirchengemeinden
Kirchengemeinden mehr
Losung

für den 23.07.2016

Fürchtet euch nicht, wenn euch die Leute schmähen, und entsetzt euch nicht, wenn sie euch verhöhnen!

Jesaja 51,7

mehr
Service

Reformationsgottesdienst 2015

Bilder, die Vertrauen schaffen

Um Bilder, die Gottes Verlässlichkeit zeigen, ging es im diesjährigen Reformationsgottesdienst in der Petrikirche - zum Abschluss des Themenjahres "Bild und Bibel" in der Reformationsdekade.

Superintendent Helmut Hitzbleck Superintendent Helmut Hitzbleck

Zunächst hatte es gar keine Bilder in der Petrikirche gegeben, die reformierte Tradition wollte es so. Mit der Zeit jedoch wandelte Mülheims älteste Kirche ihr Gesicht. Seit 1990 prägen die Buntglasfenster des Mülheimer Bildhauers und Gestalters Ernst Rasche den Chorraum. Sie zeigen „Das was nicht reformierbar ist“, so sagte Superintendent Hitzbleck in seiner Predigt zum Reformationstag, nämlich Gottes Zusage, immer da zu sein und zu bleiben.

Begrüßt wurde die Gottesdienstgemeinde am Reformationstag in der Petrikirche von Assessorin Dagmar Tietsch-Lipski, die an die Situation erinnerte, in der Martin Luther vor 498 Jahren seine Thesen verfasste. Wie mag Luther seine Zeit wahrgenommen haben? „Und in was für eine Zeit steuern wir“, fragte Assessorin Tietsch-Lipski, „angesichts der sogenannten ,Flüchtlingskrise‘ und digitaler Hasstiraden im Internet?“

Assessorin Tietsch-Lipski Assessorin Tietsch-Lipski

„Wir fragen uns heute oft, welchen Bildern wir eigentlich noch trauen können“, formulierte Superintendent Hitzbleck die Zweifel Vieler. „Bild und Bibel“, so war das Themenjahr der Reformationsdekade überschrieben, das nun mit dem Reformationstag zu Ende ging. „Die ganze Bibel ist ein großes Bilder-Buch“, schilderte Superintendent Hitzbleck. „In ihren Geschichten wird ausgemalt, was das Verhältnis zu Gott für die Menschen bedeutet.“

Obwohl manipulierbar, ist die Kraft der Bilder auch heute präsent: Smartphone-Nutzer lassen Freunde und Bekannte per Schnappschuss an ihrem Alltag teilhaben. Nicht zuletzt überdauern Bilder in der eigenen und der geteilten Erinnerung. „Wer sich nicht erinnert, wer keine Bilder mehr im Kopf hat, ist von seiner eigenen Geschichte abgeschnitten“, so Superintendent Hitzbleck.

Stets als große Bilder in der Petrikirche vor Augen sind die von Ernst Rasche gestalteten Fenster im Altarraum. Sie zeigen, dass Gott auch in turbulenten Momenten stets in der Welt war und bleibt: als Geist über dem Wasser auf der noch wüsten Erde, als brennender Dornbusch, als Christus, der den zunächst erfolglosen Fischer Petrus zum größten Fang seines Lebens ermutigt, beim Pfingstfest, als Menschen neue Kraft durch den Glauben erfahren und nicht zuletzt auf dem letzten der fünf Fenster mit dem Bild vom Einzug ins himmlische Jerusalem. „Dort, wo die Menschen in Frieden Gott begegnen können“.

„Die Bilder im Chor zeigen, was nicht reformierbar ist“, betonte Superintendent Hitzbleck. Gottes Zusage gilt. „Und wenn wir zu Gott vertrauen fassen, hilft uns das einander zu vertrauen und seinem Ratschlag zu folgen, einander anzunehmen wie wir sind.“

Für die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes sorgten Kreiskantor Bertold Seitzer und das Ensemble VocaLukas. Für die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes sorgten Kreiskantor Bertold Seitzer und das Ensemble VocaLukas.

 

 

 

 

Facebook, Twitter und Google+ einschalten
Seite drucken Seite versenden

03.11.2015



© 2016, Evangelischer Kirchenkreis an der Ruhr
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung