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Reformationsgottesdienst 2013

Kein "Weiter so"-Tag

Kein bequemes Weiter-So, sondern notfalls auch unbequemes Ausüben der von Gott geschenkten Freiheit, das sei den Christen mit der Reformation aufgetragen, hörte die Gemeinde von Prediger Christoph Pistorius im Reformationsgottesdienst in der Petrikirche.

Ein schlichtes „Weiter so“ dürfe es für die Protestanten nicht geben, sollte Oberkirchenrat Christoph Pistorius in seiner Predigt später ausführen, auch Superintendent Hitzbleck griff diesen Gedanken in seiner Begrüßung zum Reformationsgottesdienst auf. „Wir müssen etwas tun und den Menschen die Wege aufzeigen, die wir zu bieten haben – und das ist viel. Auch wenn Kirchen und Gemeindezentren geschlossen werden. Lassen Sie uns gemeinsam zeigen, dass wir in dieser Welt etwas zu sagen haben.“

„Wir feiern heute einen Tag, der eine Wende markiert“, so Superintendent Hitzbleck. Darüber sei die Ökumene, insbesondere auf dem Mülheimer Kirchenhügel, nicht abhanden gekommen, wie man angesichts jüngster Zeitungsberichte über Begriffsstreitigkeiten rum um „Reformationsjubiläum“ oder doch bloß „-gedenken“ hätte meinen können. Gemeinsam mit den katholischen Geschwistern habe man jüngst ökumenisch „250 Jahre Eucharistie auf dem Kirchenhügel“ gefeiert. Superintendent Hitzbleck fügte hinzu: „Und ich hoffe und wünsche, dass wir auch das Reformationsjubiläum 2017 ökumenisch feiern.“

 

Oberkirchenrat Christoph Pistorius in der Petrikirche Oberkirchenrat Christoph Pistorius in der Petrikirche

Erneuerung ist das angesagte Thema und den Christen aufgetragen, damit knüpfte Oberkirchenrat Christoph Pistorius in seiner Predigt an die Worte von Superintendent Hitzbleck an. „Zur Freiheit hat Christus uns befreit“, das war die Botschaft von Apostel Paulus an die Galater. Diese Freiheit mache nicht nur vieles möglich, sie fordere auch heraus: zur politischen Teilhabe und auch dazu, Gewohntes aufzugeben. Die Freiheitsbotschaft leite dazu an, nicht an vermeintlichen Sicherheiten und Äußerlichkeiten festzuhalten.

Beide Volkskirchen seien dabei heute mit den gleichen Fragen konfrontiert, führte Prediger Pistorius aus. „Ist uns das Suchen und Sehnen der Menschen heute nach Gott weniger wichtig, als die Pflege unserer musealen Kostbarkeiten aus der Vergangenheit?“ rief Pistorius zu Veränderungsbereitschaft auf. Auf aktuelle Fragen gelte es Antworten zu finden, „die sich nicht festkrallen an unseren Leistungen, oder in der Rechtfertigung unseres Tuns“. Dabei dürften sich die Christen gestärkt fühlen durch die Freiheitsbotschaft des Apostels. Es birgt die in einer Leistungsgesellschaft ungewöhnlich klingende Versprechung: „Für dein Verhältnis zu Christus brauchst Du nichts mehr zu tun, weil Christus für Dich bereits alles getan hat.“

 

 

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ala / 31.10.2013



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