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für den 31.07.2016

Du sollst dem Tauben nicht fluchen und sollst vor den Blinden kein Hindernis legen, denn du sollst dich vor deinem Gott fürchten.

3.Mose 19,14

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Service

Aus den Gemeinden

Aufräumen nach dem Unwetter

Wasserschäden in zahlreichen Gemeindezentren, Notbetrieb in den KiTas, einige teils abgedeckte Kirchtürme und ein geschlossener Friedhof: Nach dem Unwetter machen sich die evangelischen Gemeinden ans Aufräumen. 

Glück gehabt: Der umgefallene Baum hat das neue Spielgerüst der KiTa Speldorf-West nur knapp verfehlt. Glück gehabt: Der umgefallene Baum hat das neue Spielgerüst der KiTa Speldorf-West nur knapp verfehlt.

Nach dem Unwetter „Christian“ haben auch die evangelischen Kirchengemeinden in Mülheim einige Gebäudeschäden zu verzeichnen. Die Betroffenen berichten nicht nur von den Mühen der Schadensbekämpfung, sondern auch von viel Solidarität und praktischer Hilfe aus ihrer Nachbarschaft.

Der Friedhof der Ev. Kirchengemeinde Broich-Saarn muss vorübergehend geschlossen bleiben, bis der Baumbestand begutachtet und gegebenenfalls gesichert ist. Eine bereits angesetzte Beerdigung kann jedoch stattfinden, die hierfür nötigen Wege sind gefahrlos zugänglich.

Die Speldorfer Lutherkirche hatte einige Dachziegel verloren, so dass durch den Regen ein Wasserschaden in der Kirche entstand. Mittlerweile konnten die Lücken in der Bedachung wieder geschlossen werden. 
Das Ev. Jugendzentrum an der Koloniestraße hat nun eine Krone wider Willen. Eine Baumkrone kam auf dem Dach des Gebäudes zu liegen. Welche Schäden das Dach davongetragen hat, wird sich erst nach der Bergung der Baumkrone durch die Feuerwehr feststellen lassen.

Die Kirchengemeinde Heißen meldet Schäden an den Dächern der Erlöser- und der Gnadenkirche. In der Kirche am Heißener Markt wurde das Dach an verschiedenen Stellen stark beschädigt. Durch  eine Seitenwand ist Wasser in die Kirche gedrückt worden und ein Baum neben dem Seiteneingang wurde entwurzelt.

Auch Kirche und Pfarrhaus an der Dümptener Oberheidstraße wurden vom Sturm getroffen: Kirchenfenster sind beschädigt und einige Dachpfannen wurden heruntergeweht, was zu diversen Wasserschäden im Inneren geführt hat, unter anderem ist ein Cembalo und der Orgelbalg betroffen. Auf die Rückseite der Kirche ist ein größerer Baum gefallen, die genauen Schäden sind noch festzustellen. Kreuz und Hahn wurden verbogen. Auf das benachbarte Pfarrhaus ist eine große Eiche gefallen und auf das Dach, bzw. Balkon und Terrasse aufgeschlagen. Das genaue Schadensbild kann erst erkannt werden, wenn der Baum beseitigt ist.

Styrumer Fußballfreunde können auf dem Bolzplatz an der Immanuelkirche zurzeit nur auf eines von zwei Toren schießen, das andere wurde unter Bäumen begraben.

Vor dem Haus der Ev. Kirche an der Althofstraße sind Teile des Eingangsbereichs gesperrt. Hier wird die Feuerwehr einiges Totholz aus den Baumkronen bergen.

Die Kurse in der Evangelischen Bildungsstätte am Scharpenberg können wie geplant stattfinden.

KiTas / Familienzentren
Die KiTa des Ev. Familienzentrums „Unter dem Regenbogen“ bleibt heute geschlossen. Die Räume können wegen eines Wasserschadens noch nicht wieder benutzt und bespielt werden. „Wir hoffen, morgen (Donnerstag) wieder eine ,Notgruppe‘ anbieten zu können“, sagt Leiterin Brigitte Schwarz. In ihrer Einrichtung waren am Abend des Unwetters Mitarbeitende und Eltern bis nach Mitternacht gemeinsam beschäftigt, um das Wasser abzuschöpfen.

Wieder geöffnet ist das Familienzentrum an der Artur-Brocke-Allee. Am Dienstag mussten mehrere Wasserpumpen zum Einsatz kommen. „Firmen in unserer Umgebung waren dabei sehr hilfsbereit“, berichtet Einrichtungsleiterin Dana Cloot-Stevens. Auch Eltern standen dem KiTa-Team zur Seite und versorgten die das Wasser bekämpfenden Erzieherinnen sogar mit Mittagessen. „Zum Glück haben die Eltern sehr viel Verständnis für unsere Situation“, dankt Dana Cloot-Stevens für das Entgegenkommen.

In Saarn wurden im Gemeindezentrum Lindenhof und auch in der KiTa „Haus Kinderlust“ an der Otto-Pankok-Straße einige Wasserschäden beseitigt.

Auch weitere evangelische KiTas waren, bzw sind in diesen Tagen zum Teil nur mit „Notgruppen“ oder mit eingeschränkten Betreuungszeiten geöffnet. Vielfach müssen die Kinder zunächst drinnen spielen, da die Außenanlagen noch nicht wieder sicher zu nutzen sind.

 

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ala / 11.06.2014



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