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Kirchenkreis An der Ruhr

Frohe Weihnachten!

Manchmal kommt es anders als man denkt: Die Menschen erwarteten einen König, es kam ein Kind. Und doch ein Grund zu feiern, für viele Christen der Allergrößte. Hier finden Sie alle Gottesdienste und die frohe Botschaft - auch multimedial.

Viele verbinden Weihnachten zuallererst mit den oft gehörten Worten der Weihnachtsgeschichte aus dem Lukasevangelium. Gott ist Mensch geworden. Hier kann man die Geschichte aus dem Stall in Bethlehem noch einmal nachlesen. Wer die frohe Botschaft lieber multimedial klickt und scrollt, wird hier fündig: „Gott kommt zur Welt“.

An Heiligabend und zu den Weihnachtsfeiertagen laden die Kirchengemeinden zu zahlreichen Gottesdiensten ein. Alle Termine finden Sie hier. Außerdem gibt es geänderte Servicezeiten (siehe unten) in den Einrichtungen des Kirchenkreises.

Illustration: J. Seppelfricke Illustration: J. Seppelfricke

Über das Weihnachtsfest


Weihnachten steht auf der Skala der beliebtesten kirchlichen Feste mit Abstand an erster Stelle. In der Kirchengeschichte war das nicht immer so. Weihnachten ist sogar eines der jüngeren Feste und stand längere Zeit im Schatten des Osterfestes. Während bereits die ersten christlichen Gemeinden Ostern feiern – für sie ist es zugleich der Tauftag –, hat sich Weihnachten erst im Lauf der folgenden Jahrhunderte zu einem zentralen Fest der Christenheit entwickelt.

Der 25. Dezember hatte sich im vierten Jahrhundert in der Kirche des westlichen Teils des römischen Reiches als Fest der Geburt Jesu Christi durchgesetzt. Auf ein historisch verbürgtes Geburtsdatum können sich die Christinnen und Christen dabei allerdings nicht berufen. Die christlichen Gemeinden hatten andere Gründe für ihre Wahl, sie orientierten sich an der längsten Nacht im Sonnenjahr und knüpfen damit auch an religiös-mythische Gebräuche ihrer Umwelt an: In vorchristlicher Zeit feierten Menschen an diesem Tag den Sieg des Lichts über die Finsternis.

Auch wenn für die große Mehrheit bereits das Zentrum von Weihnachten am Heiligen Abend erreicht ist, beginnt das Fest doch eigentlich erst mit dem 1. Weihnachtstag am 25. Dezember. Für einen Großteil der Deutschen ist allerdings mit dem 2. Weihnachtstag auch schon wieder Schluss mit Weihnachten. Doch wie lange dauert die Weihnachtszeit eigentlich im Verständnis der Kirchen? In der katholischen Tradition endet sie am 2. Februar (Maria Lichtmess), in den meisten, auch evangelischen Gemeinden, wird der Weihnachtsschmuck in den Kirchen jedoch nach dem Epiphaniasfest am 6. Januar abgeräumt. Liturgisch gehört in der evangelischen Kirche auch die Epiphaniaszeit mit seinen bis zu sechs Sonntag noch zur Weihnachtszeit hinzu.

Freunde klassischer Musik können sich gut am Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach orientieren. Der Thomaskantor hatte sein Werk für die sechs Sonntage in der Weihnachtszeit komponiert. Es beginnt mit dem ersten Teil „Jauchzet, frohlocket“ am 1. Weihnachtstag und endet mit dem sechsten Teil am 6. Januar, dem Epiphaniasfest.

 

Die frohe Botschaft multimedial

Die frohe Botschaft zum Scrollen und Klicken, Wischen und Antippen präsentiert ein neues Multimediaprojekt im Internet. Ob Meditation, Karaoke-Lied oder Videobotschaft - im Multimedia-Projekt „Gott kommt zur Welt“ können die User in eigener Regie durch die Videos, Texte und Fotos und Videos streifen. Abzurufen unter: www.weihnachten.evangelisch.de

Die Multimedia-Elemente kreisen um die biblische Botschaft von der Menschwerdung Gottes. Jugendkirchenleiter Nils Davidovic übersetzt sie in heutige Sprache: „Gott kommt zu uns auf die Erde als einer von uns. Wird geboren genau wie wir, lebt genau wie wir, lernt kennen, wie es ist Mensch zu sein, wie es ist, wenn man sich freut, wenn man Freunde findet, wenn man leidet, wenn man zweifelt oder zuversichtlich ist.“

Zur Meditation lädt die biblische Weihnachtsgeschichte ein, gelesen nach dem Lukas-Evangelium und unterlegt mit stimmungsvollen Bildern von der Ausstellung Ars Krippana bei Monschau. Eine Hebamme der Kaiserswerther Diakonie berichtet, wie symbolhaft Geburten an Heiligabend sind. Das berühmteste Weihnachtslied der Welt, „Stille Nacht, heilige Nacht“, wird mit musikalischer Begleitung und passender Textgestaltung so präsentiert, dass es als „Karaoke“-Lied zum Mitsingen einlädt. In einer Videobotschaft sendet Dr. Munib A. Younan, lutherischer Bischof im Heiligen Land, den Internet-Usern seinen Gruß „Fröhliche Weihnachten!“.

Das Multimedia-Projekt weihnachten.evangelisch.de – entstanden als Kooperation der Online-Redaktionen der rheinischen und westfälischen Kirche – verwendet die Pageflow-Technik. Diese ist seit diesem Jahr als Open-Source-Software frei verfügbar. Große Aufmerksamkeit erhielt Pageflow, nachdem der Grimme-Online-Award 2014 an ein entsprechendes Projekt ging. Einen speziellen Streaming-Server, der die Videos für Handys, Tablets und stationäre Computer ausliefert, stellt das Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik zur Verfügung.

Servicezeiten im Kirchenkreis An der Ruhr


Der Kirchenkreis An der Ruhr macht auf seine teils geänderten Servicezeiten zwischen den Feiertagen aufmerksam:

  • Geöffnet bleibt die Ev. Beratungsstelle für Erziehungs-, Ehe- und Lebensfragen im Hagdorn 23. Die Beratungsstelle ist vom 29. bis 31. Dezember unter Telefon 32014 erreichbar.
  • Auch das Diakonische Werk ist vom 29. bis 31. Dezember dienstbereit. Die Abteilungen sind von 7.30 bis 16.30 Uhr über die zentrale Rufnummer 3003.277 zu erreichen.
  • Das Café in der Evangelischen Ladenkirche an der Kaiserstraße ist zwischen den Feiertagen wie gewohnt geöffnet, die Mitarbeitenden des ehrenamtlichen Ladenkirchenteams sind jedoch in dieser Zeit nicht im Dienst.
  • Auch die Kirchenkreisverwaltung an der Althofstraße 9 geht zwischen den Feiertagen in Betriebsferien und bleibt komplett geschlossen, ab dem 2. Januar 2015 ist die Kirchenkreisverwaltung wieder für Sie da.

 

 

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ala / EKiR.de / 16.12.2014



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