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Irritationen zwischen Licht und Finsternis

"Interessante Irritationen" sucht Lutz Gierig, wenn er eine neue Collage in Angriff nimmt. Neueste Ergebnisse dieser Suche sind zu sehen in seiner Ausstellung „Verwandlungen - Zwischen Licht und Finsternis“ in der Evangelischen Ladenkirche.

 

 

Acrylmalereien und Federzeichnungen, Fotos und Tonpapierzuschnitte verarbeitet Lutz Gierig in seinen kontrastreichen Collagen, die er nun erstmals in der Evangelischen Ladenkirche zeigt. 22 Werke aus diesem und dem vergangenen Jahr sind bis zum 5. Juni in den Räumen an der Kaiserstraße zu sehen.

„Was der Künstler sich dabei wohl gedacht hat?“ mag der ein oder andere Betrachter der abstrakten Collagen denken. „Wenn möglich gar nichts“, sagt Lutz Gierig. „Ich versuche mich frei zu machen von allen Emotionen und gehe offen an die Arbeit heran, das ist eher ein meditativer Prozess“. Ein beliebiger Fleck auf dem Papier kann zum Ausgangspunkt werden, aus dem sich die Collage entwickelt. „Ich setze ein Element und schaue dann: Was ist eine gute Ergänzung oder eine interessante Irritation“, so Lutz Gierig.

Möglichst unvoreingenommen sollen auch die Betrachter „Licht und Finsternis“ auf sich wirken lassen, deshalb möchte Gierig seinen Werken keine Titel geben. Der Künstler würde sich freuen, wenn sich die Betrachter „auf einen Suchprozess einlassen“. Das, was sie dann finden, müsse nicht im klassischen Sinne „schön“ sein. „Oft reicht eine Irritation, um etwas in Gang zu setzen. Es muss auch nicht alles analysiert und interpretiert werden“, findet Lutz Gierig.

Das Thema zur Ausstellung Dr. Nina Gutmann, Leiterin der Evangelischen Ladenkirche, gemeinsam mit dem Künstler entwickelt. Eine Assoziation zu den Collagen hatte sie beim ersten Ansehen: „Mich hat das an die Schöpfungsgeschichte erinnert. Am Anfang war alles dunkel, dann kam das Licht und mit ihm viele Facetten zwischen dem Hellen und Dunklen.“ Wie die Ladenkirchen-Besucher die neue Ausstellung aufnehmen, wird sich in den kommenden Wochen zeigen. „Oft kommen Besucher über die Bilder ins Gespräch und erzählen dann von ganz persönlichen Dingen, an denen die Kunst im Moment der Betrachtung rührt“, berichtet Dr. Gutmann.

Von Kunst bewegt ist der Mülheimer Lutz Gierig „schon immer“. Ihn faszinieren Malereien in Museen genauso wie die Bilder im Kopf, die er von Spaziergängen in der Natur mitbringt. Für den Sozialarbeiter und Psychotherapeuten ist die Kunst zwar nur eine Feierabendbeschäftigung, dafür aber eine umfangreiche. Auf die aktuelle Ausstellung in der Ladenkirche folgt in Kürze eine zweite in den Niederladen, ab August sind weitere Werke in der Ratinger Galerie 73 zu sehen.

Wer „Licht und Finsternis“ auf sich wirken lassen möchte, kann die Ausstellung in der Evangelischen Ladenkirche montags bis freitags, 10 bis 18 Uhr, und samstags von 11 bis 14 Uhr in den Räumen an der Kaiserstraße 4 besuchen. Der Eintritt ist frei.

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ala / 22.04.2015



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