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Landessynode schließt sich Kritik an Fracking an

Mit einem Beschluss kritisiert die Landessynode der EKiR die Fracking-Methode zur Erdgasgewinnung. Damit greift sie eine Initiative auf, die durch den Kirchenkreis An der Ruhr eingebracht worden war.

Eine Initiative zur Bewahrung der Schöpfung hatten die Evangelische Lukaskirchengemeinde und die Ev. Kirchengemeinde Broich-Saarn im vergangenen Jahr auf den Weg gebracht. Sie hatten der Synode des Kirchenkreises An der Ruhr einen Entschließungsantrag zur Kritik an der Fracking-Methode zur Erdgasgewinnung vorgelegt und große Zustimmung geerntet. Daraufhin brachte der Kirchenkreis den Antrag vor die Landessynode, das höchste Entscheidungsgremium der Evangelischen Kirche im Rheinland, die derzeit in Bad Neuenahr tagt. Die Landessynodalen schlossen sich der ursprünglich in Mülheim formulierten Kritik in weiten Teilen an. Ihr Wunsch: Eine Umweltverträglichkeitsprüfung soll bei Pflicht werden.

„Wir freuen uns sehr, dass unsere kritische Wahrnehmung der Frackingmethode und unsere Initiative zum Schutz der Schöpfung auch die Unterstützung einer Mehrzahl der Landessynodalen gefunden hat“, sagt Pfarrerin Tietsch-Lipski, Assessorin (stellvertretende Superintendentin) des Kirchenkreises An der Ruhr und Pfarrerin der Ev. Lukaskirchengemeinde, auf deren Initiative die Beschäftigung mit dem Thema zurückgeht. „Nun werden wir mit großer Aufmerksamkeit verfolgen, wie der Synodenbeschluss auf Bundesebene aufgenommen werden wird.“

In ihrem Beschluss begrüßte die Landessynode die Entscheidung der NRW-Landesregierung, zunächst keine neuen potenziellen Fracking-Gebiete zu erkunden. Ferner solle bei künftigen Vorhaben zwingend eine Umweltverträglichkeitsprüfung vorgeschrieben werden. Der Synodenbeschluss enthält eine entsprechende Bitte an die EKD, sich dafür beim Bundesgesetzgeber einzusetzen (vollständiger Antragstext unter www.ekir.de/www/downloads/ ls13ds12antraege-der-kreissynoden.pdf – Seite 21ff.).

Stichwort Fracking:
Beim Fracking (kurz für „hydraulic fracturing“) werden Erdgasvorkommen erschlossen, indem unter großem Druck Wasser und Chemikalien in die Erdkruste gepresst und so Risse erzeugt werden, die die Gasdurchlässigkeit des Erdgesteins erhöhen. In den USA ist die Methode bereits sehr verbreitet. Eine Umwelt- und Gesundheitsgefährdung kann bislang nicht sicher ausgeschlossen werden.

Stichwort Landessynode:
Von Sonntag, 6. Januar, bis Samstag, 12. Januar 2013, tagt die Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR) in Bad Neuenahr. Sie ist das Leitungsgremium der zweitgrößten Landeskirche in Deutschland, die sich von Emmerich bis Saarbrücken erstreckt. Der Kirchenkreis An der Ruhr ist einer von 38 Kirchenkreisen, die zur Rheinischen Landeskirche zählen. Den 739 Kirchengemeinden im Rheinland gehören rund 2,7 Mio. Protestanten an.

 

 

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ala / 10.01.2013



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