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Landessynode 2013

Manfred Rekowski zum neuen Präses gewählt

Manfred Rekowski wird neuer Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland. Die Landessynode der rheinischen Kirche wählte den 54-jährigen Theologen heute Vormittag bei ihrer Tagung in Bad Neuenahr.

Der neu gewählte Präses Manfred Rekowski (l.) mit Nikolaus Schneider, als dessen Nachfolger er am 3. März eingeführt werden wird. Der neu gewählte Präses Manfred Rekowski (l.) mit Nikolaus Schneider, als dessen Nachfolger er am 3. März eingeführt werden wird.

"Ich spüre das Vertrauen, aber auch die Last der Verantwortung dieses Amtes", sagte Rekowski in einem ersten Statement. Er sehe sich als "erster Sprecher einer Kirche des Gottes, der sich für Befreiung, Versöhnung, Frieden und Gerechtigkeit einsetzt". Rekowski verwies auf die Herausforderungen und Probleme, vor denen die rheinische Kirche intern steht. Nötig sei eine "Konzentration der Wirkung nach innen, um damit eine Wirkung nach außen entfalten zu können".

"Wir freuen uns, Sie als neues Mitglied der Kirchenkonferenz begrüßen zu dürfen", gratulierte Landesbischof Jochen Bohl, stellvertretender Vorsitzender des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), dem neugewählten Präses. Manfred Rekowski verfüge über Erfahrungen mit Strukturveränderungen und über die in Umbruchsituationen nötige Konzentration auf Christus als Mitte und Quelle kirchlichen Tuns. Auch Dr. Markus Dröge, Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, verwies auf Rekowskis Erfahrungen mit Strukturveränderungsprozessen, die dieser sicher konstruktiv in die Kirchenleitung werde einbringen können. Er wünscht ihm "Mut und Freude, das Evangelium in den vielfältigen Aufgaben des Präsesamtes zu bezeugen".

Annette Kurschus, Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen, erinnerte in einer Gratulationsmail an die lang gewachsene und intensive Nachbarschaft beider Kirchen, die sie immer besser kennen und schätzen lerne. "Das Vertrauen, das die Synode Ihnen mit der Wahl ausgesprochen hat, wird sie in Ihrer besonderen Leitungsverantwortung tragen", so Kurschus. Klaus Winterhoff, Vizepräsident der Evangelischen Kirche von Westfalen und Mitglied des Rates der EKD, wünschte dem designierten Präses "Gottes Segen und Geistesgegenwart in allen Situationen".

NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft wünschte dem designierten Präses Schaffenskraft, Ausdauer und persönliche Zuversicht. Auch Martin Hein, Bischof der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, schickte eine Gratulation, wünschte ihm Gottes Segen für sein Amt. Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck sandte seine Glückwünsche. Er hofft, dass es Rekowski gelinge, das "Zusammenwirken von Glauben und der heutigen Lebenswirklichkeit fortzuführen".

Manfred Rekowski wurde von der Landessynode 2013 zum Präses gewählt. Manfred Rekowski wurde von der Landessynode 2013 zum Präses gewählt.

Im dritten Wahlgang erhielt Oberkirchenrat Rekowski, der seit 2011 hauptamtliches Mitglied der Kirchenleitung und Leiter der Personalabteilung im Landeskirchenamt ist, 116 Stimmen. Auf seine Mitbewerberin Vizepräses Petra Bosse-Huber entfielen 93 Stimmen. Der künftige Präses tritt am 3. März die Nachfolge von Präses Nikolaus Schneider an, der in den Ruhestand geht.

Vor seinem Wechsel ins Landeskirchenamt war Rekowski erster Superintendent des Kirchenkreises Wuppertal, der durch die Fusion der Kirchenkreise Barmen und Elberfeld zu Beginn des Jahres 2005 entstand. Rekowski hat in Bethel, Marburg, Bochum und Wuppertal Theologie studiert. 1986 wurde er Pfarrer in der Kirchengemeinde Wichlinghausen in Wuppertal.

Parallel dazu war er von 1993 bis 2011 Superintendent in Wuppertal, zunächst des Kirchenkreises Barmen und dann, nach der von ihm vorangetriebenen Kirchenkreisfusion, des Kirchenkreises Wuppertal. Von 2000 bis 2007 hat Manfred Rekowski schon einmal in der rheinischen Kirchenleitung mitgearbeitet - als nebenamtliches theologisches Mitglied. Manfred Rekowski, Vater zweier erwachsener Kinder, ist seit 1980 mit Birgit Rekowski verheiratet.

Im zweiten Wahlgang gab es 212 Stimmberechtigte. Die nötigen 107 Stimmen zum Gewinn der Wahl erreichte auch beim zweiten Wahlgang niemand. Neben einer Enthaltung fielen 84 Stimmen auf Petra Bosse-Huber, 89 Stimmen auf Manfred Rekowski und 38 auf Dr. Ellen Ueberschär, die damit beim dritten Wahlgang nicht mehr dabei war.

211 stimmberechtigte Synodale waren beim ersten Wahlgang anwesend. Die nötigen 106 Stimmen zum Gewinn der Wahl bekam keiner der Kandidierenden. Es stimmten 75 Landessynodale für Petra Bosse-Huber, 80 für Manfred Rekowski und 54 für Dr. Ellen Ueberschär.

Und so lauteten die Spielregeln: Bei der Wahl der Mitglieder der Kirchenleitung ist geheim abzustimmen, heißt es in der Geschäftsordnung für die Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland. Es gibt höchstens drei Wahlgänge. Im ersten und zweiten Wahlgang ist gewählt, wer die absolute Mehrheit der abgegebenen Stimmen erhält. Im dritten Wahlgang findet eine Stichwahl zwischen den beiden Kandidierenden mit den meisten Stimmen gegeneinander an. Dann ist gewählt, wer die einfache Mehrheit der Stimmen erhält.

 

ekir.de / pas, jpi, Foto Hans-Jürgen Vollrath / Evangelische Kirche im Rheinland - EKiR.de / 11.01.2013



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