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Gemeinde feiert "50 Jahriges" der Johanniskirche

In kaum sechs Monaten geschieht jetzt, was einst über zwanzig Jahre brauchte: Eine neue Johanniskirche wird gebaut – allerdings als Modell. Anlass ist der 50. Geburtstag der Kirche. Die Gemeinde lädt zum Feiern ein.

Johanniskirche an der Aktienstraße Johanniskirche an der Aktienstraße

„Wir haben uns diese Aktion ausgedacht, damit uns die Jubiläumsfeierlichkeiten das ganze Jahr über begleiten“, erklärt Pfarrerin Dagmar Tietsch-Lipski, seit 1986 an der Johanniskirche, die heute zur fusionierten Lukaskirchengemeinde im Mülheimer Norden gehört. Im Moment können Gottesdienstbesucherinnen und -besucher noch die Ergebnisse der „Grundsteinlegung“ vom Januar sehen. Stilecht mit Baukran und Bagger ist in der Kirche an der Aktienstraße die „Baustelle“ im Modellmaßstab eingerichtet. Im Hintergrund arbeitet Presbyter Volker Schrödter schon am „Rohbau“ des Kirchenschiffs. Das Modell wird beim großen Frühlingsfest am Samstag, 28. März, feierlich enthüllt werden. Zum Mitfeiern bei Leckereien und Livemusik lädt die Gemeinde ab 14 Uhr herzlich ins Gemeindezentrum an der Aktienstraße 136 ein. Bis zum Gemeindefest im Juni basteln verschiedenste Gemeindegruppen noch an bunt gestalteten Außenwänden, die schließlich das Modell komplettieren. 

Der Grundstein ist gelegt: In der Johanniskirche entsteht Stück für Stück ein Modellnachbau des Gotteshauses. Der Grundstein ist gelegt: In der Johanniskirche entsteht Stück für Stück ein Modellnachbau des Gotteshauses.

Die Johanniskirche von 1965 war schon die zweite mit diesem Namen am selben Ort. Von 1912 bis 1943 hat die wuchtige „Johannisburg“ dort gestanden, wo sich heute das zugehörige Gemeindezentrum befindet. Sie fiel in der Mülheimer Bombennacht am 23. Juni 1943. Über 20 Jahre dauerte es, bis nach einem Entwurf des Architekten H. Stumpf das neue Gotteshaus eröffnet wurde, deren moderner Turm nun das Stadtbild an der Aktienstraße prägt.

„Zugegeben, der Turm ist nicht Jedermanns Sache. Manche sprechen auch vom „Steckkontakt“ zu Gott“, berichtet Pfarrerin Dagmar Tietsch-Lipski angesichts der strengen Linienführung. Ihr gefällt die moderne Architektur ihrer Kirche, die sich in ihrer Bauweise mit Beton, Glas und Stahl in das Erscheinungsbild der Ruhrgebietsstadt einpasst. Vor allem die Zelt-Optik des Kirchenschiffs hat es der Pfarrerin angetan. „Der Zeltcharakter strahl Weite und Offenheit aus, ich fühle mich hier niemals eingeschlossen.“ Und nicht zuletzt knüpft der Zelt-Bau an die Idee vom wandernden Gottesvolk an. Die Zeltidee wird auch im Inneren des Kirchraums aufgegriffen: Wer genau hinsieht, entdeckt den Dreicks-Zuschnitt des Ambos, vom dem aus Lesungen und Predigt gehalten werden; die Seitenkanten des Altars laufen ebenso zu einem Dreieck zu wie die Bodenfliesen.

Pfarrerin Tietsch-Lipski auf dem Turm der Johanniskirche. Pfarrerin Tietsch-Lipski auf dem Turm der Johanniskirche.

 Im Gemeindezentrum nebenan hat es im vergangenen Jahr einige Bewegung gegeben. Das zugehörige ehemalige Jugendhaus „Oase“ auf dem Gemeindegelände ist nun an die Elterninitiative vermietet, die dort die KiTa „Purzelbaum“ betreibt. „Die Vermarktung des Gebäudes hatten wir im Zuge der Gemeindefusion beschlossen, wir mussten uns etwas kleiner setzen, um Geld zu sparen“, erklärt Pfarrerin Tietsch-Lipski. Seit dem Sommer vergangenen Jahres hat die Jugend im Untergeschoss des Gemeindezentrums ein neues Zuhause mit einer „Chill-Lounge“, dem Jugendleiterbüro und einem Spieleraum mit Kickern und Billardtisch. Die „Second-Hand-Boutique“, die zuvor das Untergeschoss belegte, hat unterdessen im benachbarten Gemeindewohnhaus neu eröffnet.

Rund um die Johanniskirche treffen sich das ganze Jahr über viele Gruppen „und es lohnt sich, einfach mal dazuzukommen“, wirbt Pfarrerin Dagmar Tietsch-Lipski. So freuen sich der Gospelchor „Good News“ (Proben jeweils freitags), der Brunch-Kreis oder auch die Liebhaber des „fairen Frühstücks“ ganz besonders über neue Gesichter (Kontakt: d.tietsch-lipski@lukas-mh.de oder Telefon 76 31 44).

Zu diesen besonderen Gottesdiensten und Veranstaltungen im Jubiläumsjahr lädt die Lukaskirchengemeinde herzlich in die Johanniskirche und das Gemeindezentrum an der Aktienstraße 136 ein:

Samstag, 28. März, 14 Uhr - Richtfest
Enthüllung des Kirchenrohbaus im Rahmen des Frühlingsfestes

Ostersonntag, 5. April, 11 Uhr – Es wird noch bunter
Ostern: Weitere Fensterbilder entstehen im Familiengottesdienst

Sonntag, 3. Mai, 11 Uhr – 50 Jahre Johanniskirche
Eröffnung der Jubiläumsaustellung im Konfirmandenbegrüßungsgottesdienst

Sonntag, 7. Juni, 11 Uhr – Die Kirche steht
Das Modell der Johanniskirche ist komplett dank der Mitarbeit aller Gemein-degruppen im Bezirk (Familiengottesdienst mit Kindergarten)

Sonntag, 5. Juli, 11 Uhr – Kirchencafé Spezial
Gemütlicher Ausklang nach dem Gottesdienst mit Kaffee, Grillwürstchen und kühlen Getränken

Sonntag, 30. August, 11 Uhr – Gemeindefest in LUKAS
Familiengottesdienst und buntes Festprogramm im Anschluss, Vorstellung der Festschrift „50 Jahre Johanniskirche“

Sonntag, 27. September, 11 Uhr – Die Inneneinrichtung
Gottesdienst mit Gedanken zum Innenleben einer Kirche

Sonntag, 4. Oktober, 11 Uhr – Wir sagen DANKE
Ein besonderer Erntedankgottesdienst

Sonntag, 8. November, 17 Uhr – Lichteraktion
im Rahmen des Martinsmarktes

Sonntag, 13. Dezember, 11 Uhr – Endlich mit Orgel
Musikalischer Festgottesdienst im Advent

 

 

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ala / 19.03.2015



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