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Dümptener Gotteshaus heißt jetzt Matthäuskirche

Die Taufe für ein „Kind“, das nach 126 Jahren einen „richtigen“ Namen bekommt, feierte nun die Lukasgemeinde im Gottesdienst. Die  Kirche an der Oberheidstraße bekam offiziell ihren neuen Namen: Matthäuskirche.

Die Evangelische Kirche an der Oberheidstraße wird zur Matthäuskirche Die Evangelische Kirche an der Oberheidstraße wird zur Matthäuskirche

Die Taufe für ein „Kind“, das nach 126 Jahren einen „richtigen“ Namen bekommt, feiert die Evangelische Lukaskirchengemeinde im Gottesdienst am Sonntag, 15. Juli, um 11 Uhr. Die Evangelische Kirche an der Oberheidstraße in Dümpten erhält in diesem feierlichen Gottesdienst offiziell ihren neuen Namen: Matthäuskirche. Alle sind eingeladen, das mitzufeiern, nach dem Gottesdienst gibt es Würstchen und Steaks vom Grill, Salate, Kaltgetränke und Kaffee.

Im vergangenen Jahr beging die Gemeinde das 125-jährige Bestehen ihrer Kirche an der Oberheidstraße. „Seitdem kreiste die Frage durch die Gemeinde, ob und wenn ja welchen sprechenden Namen die Kirche bekommen könnte“, berichtet Gundula Zühlke, Pfarrerin im Bezirk Dümpten. Die beiden anderen Kirchen der Gemeinde heißen Johanniskirche (Aktienstraße) und Immanuelkirche (Kaiser-Wilhelm-Straße). Im Jubiläumsjahr rief die Gemeindeleitung, das Presbyterium, dann offiziell zur Namenssuche auf. „Nicht alle Gemeindemitglieder waren begeistert darüber, das muss man eingestehen“, sagt Pfarrerin Zühlke. „Viele fanden, dass die Kirche doch schon so lange ganz gut ohne einen besonderen Namen ausgekommen ist.“  

Letztlich wurden rund 25 Namensvorschläge eingebracht, drei kamen in die engere Wahl: Katharinenkirche, Matthäuskirche und Versöhnungskirche. Bei einer Umfrage im Dümptener Bezirk der Lukaskirchengemeinde bekamen „Katharina“ (nach Katharina von Bora, der Frau Martin Luthers) und „Matthäus“ (nach dem Evangelisten) etwa gleich viele Stimmen. „Am Ende haben wir uns dann für den Namen entschieden, der auch etwas mit der Geschichte der Kirche zu tun hat“, erklärt Pfarrerin Zühlke. Der historische Bezug liegt im Siegel, das sich die Evangelische Kirchengemeinde Dümpten einst im Oktober 1887 zu ihrer Gründung gegeben hatte. Es zeigt eine aufgeschlagene Bibel mit den Buchstaben und Ziffern „MATTH. 28, 20“. Damit bezieht sich die Gestaltung auf die letzten Worte im Matthäusevangelium, die Verheißung Jesu Christi, der sagt: „Ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.“

Das Siegel mit den Worten aus dem Matthäusevangelium blieb in Dümpten bis 1962, also 75 Jahre, in Gebrauch, heute gibt es ein gemeinsames Siegel der Lukaskirchengemeinde. Pfarrer Michael Manz, Vorsitzender des Presbyteriums, erläutert die Namenswahl aus theologischer Perspektive: „Mit dem Namen „Matthäuskirche“ stellen wir wieder die Verheißung in den Vordergrund, auf die sich die Kirche verlassen kann: „Jesus Christus spricht: Ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.“ „Es braucht immer einige Zeit, sich an Veränderungen zu gewöhnen“, so Michael Manz, „aber dennoch hoffen wir, dass möglichst viele Menschen Lust haben, nun mit uns im Gottesdienst die Namensgebung zu feiern.“

 

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ala / 29.06.2018



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