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für den 19.10.2017

HERR, wie sind deine Werke so groß! Deine Gedanken sind sehr tief.

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Lukaskirchengemeinde

Neue Mieter am Klöttschen

Über einen erfolgreichen Projektabschluss freuen sich die Lukaskirchengemeinde und ihre neuen Mieterinnen und Mieter. Die Seniorenwohnanlage am Klöttschen ist nun fertiggestellt und die Bewohner ziehen ein.

Mittlerweile haben die Bagger die Fläche geräumt, nur kleinere Arbeiten am Bau werden noch abgeschlossen. Mittlerweile haben die Bagger die Fläche geräumt, nur kleinere Arbeiten am Bau werden noch abgeschlossen.

Das war ein hartes Stück Arbeit für die Projektverantwortlichen der Lukaskirchengemeinde, den Architekten und alle am Bau beteiligten Ingenieure und Handwerker. Gerade noch rechtzeitig vor dem Einzug der ersten Mieter erfolgte in der letzten Juniwoche die TÜV-Abnahme des Aufzuges und die vorläufige Abnahme durch das Bauordnungsamt der Stadt Mülheim.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Nur einen Monat später als ursprünglich geplant konnten die Wohnungen am 1. Juli den Mietern bezugsfertig übergeben werden. Zwar waren die Außenanlagen noch nicht komplett fertiggestellt, doch im Haus war bis auf die Einrichtung des Gemeinschaftsraums alles für die neuen Bewohner vorbereitet. „Die ersten Reaktionen waren durchweg positiv. Alle lobten die hellen, freundlichen Räume mit den großen Fensterfronten. Wir von Lukas hoffen natürlich, dass sich die Mieter in dem Haus wohlfühlen und eine gute Gemeinschaft bilden“, sagt Pfarrerin Gundula Zühlke.  

Dank der baubegleitenden Kontrolle durch die Projektverantwortlichen konnten nicht nur die Termine, sondern auch die gesetzten Qualitätsanforderungen eingehalten werden. Die Kostenüberschreitung wird bei weniger als fünf Prozent der Bausumme liegen. „Dies ist für Projekte dieser Größenordnung (3,4 Mio. €) – vor allem im Vergleich zu anderen öffentlichen Bauvorhaben – ein sehr gutes Ergebnis“, bilanziert Dr.-Ing. Volker Schrödter, projektverantwortlicher Baukirchmeister der Gemeinde. Gegenüber der Ursprungsplanung haben die Bauherren sogar noch einiges verbessert: So wurde z. B. der Außenfassade durch die farbliche Gestaltung eine ansprechende und freundliche Struktur gegeben. Der Gemeinschaftsraum hat zur Verbesserung der Akustik eine schalldämmend abgehängte Decke bekommen und die Handläufe im Treppenhaus sind in Edelstahl gefertigt.

Anstelle der ursprünglich im Erdgeschoss vorgesehenen Servicestation ist eine weitere Wohnung entstanden, denn seitens der Betreuungsdienste bestand kein Bedarf für zusätzliche Diensträume.
Für die Betreuung und Beratung der Senioren konnten die Lukaskirchengemeinde mit dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) einen kompetenten Partner gewinnen, so dass – wie geplant – die entsprechenden Serviceleistungen (Beratung, Förderung sozialer Kontakte, Pflege der Hausgemeinschaft, Aktivprogramme) uneingeschränkt zur Verfügung stehen. Darüber hinaus wird das DRK in Zusammenarbeit mit der „Seniorenbetreuung Goldmarie“ auch die Reinigungs- und Gartenpflegearbeiten sowie den Hausmeisterservice übernehmen und auf Wunsch weitere Leistungen vermitteln (z. B. Hauswirtschaftliche Dienstleistungen, Menüdienst und ambulante Pflege). Damit bekommen die Bewohner ein Konzept „aus einer Hand“. In der Lukaskirchengemeinde freut man sich darüber, dass alle Wohnungen vermietet werden konnten. Die letzten Bewohner werden Anfang September einziehen. Großes Interesse gab es vor allem bei den elf öffentlich geförderten Wohnungen, die schon seit Monaten vergeben sind. „Der von uns prognostizierte Bedarf an seniorengerechten Wohnungen hat sich damit voll bestätigt. Schön, dass auch einige Gemeindemitglieder von LUKAS dort ein neues Zuhause gefunden haben“, sagt Pfarrerin Gundula Zühlke.

Funktioniert hat das Bauprojekt nicht zuletzt dank des Engagements vieler Beteiligter wie etwa dem Architekten, der u. a. durch den guten Zuschnitt der Wohnungen sehr zum Erfolg beigetragen hat, dem Kindergartenteam im „Haus der kleinen Leute“, das seinen Mitarbeiterraum für die Baubesprechungen zur Verfügung gestellt hat und zusammen mit den Kindern Einschränkungen, Lärm und Staub ertragen musste. Gleichermaßen dankt die Lukaskirchengemeinde den Eltern der Kindergartenkinder, die bei ihren Besuchen mancherlei Behinderungen durch den Baustellenbetrieb ausgesetzt waren, ebenso bei den freundlichen Mitarbeiterinnen der Verwaltung, die den interessierten Senioren geduldig alle Fragen rund um die Vermietung beantwortet haben und darüber hinaus mit der Bearbeitung der Angebote und Rechnungen betraut waren.

Am Mittwoch, 13. September, – nachdem alle Wohnungen bezogen sind – wird die Lukaskirchengemeinde zu einem kleinen Einweihungsfest einladen.

 

 

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Dr. Volker Schrödter / ala / 10.08.2017



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