Termine
Freitag, 26.08.2016 15:00 Uhr
Mülheim an der Ruhr
und sonst
Café für Senioren
Freitag, 26.08.2016 18:00 Uhr
pic
Mülheim an der Ruhr
und sonst
„Die Bibel tanzen“ – meditative Andacht mit Tanz
Samstag, 27.08.2016 16:30 Uhr
Mülheim an der Ruhr
Kinder
Gottesdienst für kleine Leute
mehr
Gottesdienste

Jeden Sonntag und an vielen anderen Tagen wird in den Gemeinden Gottesdienst gefeiert. Die nächsten Termine finden Sie hier.

mehr
Kirchengemeinden
Kirchengemeinden mehr
Losung

für den 26.08.2016

Sie zogen Daniel aus der Grube heraus, und man fand keine Verletzung an ihm; denn er hatte seinem Gott vertraut.

Daniel 6,24

mehr
Service

Lukas

Aufbruch nach Braunfels

Nach 30 Jahren in Styrum wechselt Pfarrerin Cornelia Starosta aus der Lukaskirchengemeinde ins hessische Braunfels. Die Gemeinde lädt zum Abschiedsgottesdienst am Sonntag, 10. November, 9.30 Uhr, in die Immanuelkirche ein.

Nach 30 Jahren Dienst in Styrum wechselt Pfarrerin Cornelia Starosta aus der Evangelischen Lukaskirchengemeinde auf eine Pfarrstelle im hessischen Braunfels. „Wehmut und Aufbruchstimmung mischen sich“, sagt die Theologin. Vor 27 Jahren hat sie die Pfarrstelle in der damaligen Kirchengemeinde Styrum am Gemeindezentrum Neustadtstraße übernommen, zuvor war sie dort schon zwei Jahre als Vikarin und ein Jahr als Vakanzvertretung tätig. Ihr Arbeitsschwerpunkt war zuletzt der Bezirk rund um die Immanuelkirche. Seit 2011 gehört Styrum zur per Fusion gegründeten Lukaskirchengemeinde im Mülheimer Norden.

Zu Verabschiedung von Pfarrerin Cornelia Starosta lädt die Evangelische Lukaskirchengemeinde herzlich zum Gottesdienst am Sonntag, 10. November, 9.30 Uhr, in die Immanuelkirche an der Kaiser-Wilhelm-Straße ein.

Pfarrerin Cornelia Starosta im Portal der Immanuelkirche Pfarrerin Cornelia Starosta im Portal der Immanuelkirche

In Styrum erlebte die Seelsorgerin einen Stadtteil im Wandel. Soziale Probleme waren auch vor 30 Jahren nicht unbekannt. Themen wie Migration und das Zusammenleben von Christen und Muslimen wurden mit der Zeit wichtiger. „Nicht zuletzt die Diakonie und der Nachbarschaftsverein haben hier auch viel Gutes wachsen lassen“, weiß die Seelsorgerin. Von guter nachbarschaftlicher Zusammenarbeit profitieren auch heute die Styrumer Senioren, viele nutzen gerne den Fahrdienst des Nachbarschaftsvereins, um zu Gemeindeveranstaltungen zu kommen. Der demografische Wandel ist rund um die Immanuelkirche kein abstrakter Begriff. Nach dem Krieg hatte es viele Zuzüge gegeben, heute ist das kaum noch der Fall. Von den 4000 Gemeindemitgliedern im Bezirk von Pfarrerin Starosta sind 700 über 70 Jahre alt. Seelsorge in Trauerfällen wurde zu einem wichtigen Teil ihres Arbeitsalltags.

Gerne erinnert sich die Pfarrerin an Projekte, die sie in ihrer Styrumer Zeit auf den Weg brachte: „Die Osternächte waren immer etwas Besonderes und haben jetzt schon eine 25-jährige Tradition“. Viel Zuspruch finden auch die generationenübergreifenden Kulturfahrten zum Beispiel nach Prag, Berlin oder Weimar. In den letzten Amtstagen in Mülheim packt Pfarrerin Starosta noch „Pilgerpakete“ für eine Reisegruppe, die sich bald nach Wittenberg aufmacht. Ein Highlight sei auch der frische Wind im Konfirmandenunterricht. „Da bieten wir jetzt oft verschiedene Workshops an, dabei hilft ein Team aus Ex-Konfis, die natürlich einen viel direkteren Zugang zu den Jüngeren haben, das ist Gold wert.“

Drei Styrumer Generationen hat die Pfarrerin in ihrer Gemeindearbeit erlebt und begleitet. „Die, die jetzt im Konfirmandenunterricht sind, kenne ich oft schon aus unserer KiTa, selbst manche Eltern kenne ich schon von Kindesbeinen an. Da sind im Laufe der Zeit natürlich viele Beziehungen gewachsen, das hinter sich zu lassen ist nicht unbedingt einfach.“ Dennoch wagt die 58-Jährige einen neuen Aufbruch. „In meiner Styrumer Zeit haben wir die Gemeindearbeit aus drei Zentren in eines verlagert. Dann kam die Gemeindefusion. Für mich ist nun ein Kapitel meiner Arbeit abgeschlossen und die Zeit gekommen, hier meine Aufgaben abzugeben“, erklärt die Pfarrerin.

Die Gestaltung der spirituellen Räume war Cornelia Starosta immer ein besonderes Anliegen. Auch im hessischen Braunfels wird ein Arbeitsschwer-punkt auf der Gottesdienstgestaltung liegen. Die Pfarrerin freut sich auf Neues. „Vielleicht kann ich mit der Gemeinde auch Gottesdienste in alternativen Formen entwickeln.“

Facebook, Twitter und Google+ einschalten
Seite drucken Seite versenden

ala / 23.10.2013



© 2016, Evangelischer Kirchenkreis an der Ruhr
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung